Startseite News & Trends Nach Trump Wahl: Apple-Zulieferer plant Werk in den USA

Nach Trump Wahl: Apple-Zulieferer plant Werk in den USA

Sharp plant Fabrik in den USA
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Die Errichtung eines iPhone-Werks in den USA nimmt offenbar Form an. Nach Auftragsfertiger Foxconn plant nun auch der im Sommer 2016 übernommene Displayhersteller Sharp offenbar eine Produktionsstätte auf US-Amerikanischem Grund. Zufall? Wer’s glaubt.

Erst Ende Mai letzten Jahres hatte Foxconn ein Übernahmeangebot vorgelegt. Mit Sharp ging einer der einst weltweit bekanntesten Unterhaltungselektronikkonzerne mehrheitlich in Besitz des taiwanischen iPhone-Fertigers Foxconn über. Nun soll sich diese Investition offenbar langfristig bezahlt machen – mit einem gewaltigen Investment in den USA.

Rund 7 Milliarden US-Dollar könnte sich Foxconn/Sharp die Errichtung des neuen Werks kosten lassen, und zwischen 30000 und 50000 Arbeitsplätze könnten laut phonearena.com dabei in den USA entstehen. Die Investition dürfte vor allem langfristig und mit Blick auf kommende Jahre orientiert sein. Während Apple seine Displays für das kommende iPhone 8 von Hauptkonkurrent Samsung bezieht, könnten kommende Generationen des Signet-Smartphones dann mit quasi familieneigenen Displays bestückt werden – ein Schritt, der auch Apples geübter Praxis strategischer Autarkie entspräche.

Trump und Cook offenbar einig

Bereits kurz nach der Wahl in Amerika hatte US-Präsident Donald Trump bekanntgegeben, er habe im persönlichen Gespräche mit Apple-CEO Tim Cook Einvernehmen erzielt. Demnach plane Apple, Teile der iPhone-Fertigung in die USA zu verlagern, um den im Wahlkampf angekündigten Importzöllen in Höhe von 35 Prozent zu entgehen. Im Gegenzug hatte Trump dem iKonzern offenbar bedeutende Steuererleichterungen in Aussicht gestellt. Nur wenige Wochen später ging das Gerücht, iPhone-Fertiger Foxconn prüfe mögliche Produktionsstandorte in den USA. Praktisch zeitgleich vereinbarte US-Präsident Trump ein Investitionspaket mit einem Volumen von rund 50 Milliarden US-Dollar mit der japanischen Softbank, die wiederum enge Geschäftsbeziehungen zu Foxconn pflegt. Delikat: Apple wiederum beteiligt sich mit rund einer Milliarde am Softbank-Investitionsfond.

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