Startseite News & Trends Blockbuster am Strand: EU macht Weg für grenzenloses Streamen frei!

Blockbuster am Strand: EU macht Weg für grenzenloses Streamen frei!

Handy am Strand
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Geoblocking adé: Das Europäische Parlament hat zugestimmt, die ungeliebte Länderschranke für Streamingdienste aufzuheben. Bislang galt, dass Streamingdienste an der Landesgrenze endeten. Damit ist schon bald Schluss. Dann kann es endlich heißen: Vorhang auf am Badestrand!

Bereits im Februar hatten sich EU-Kommission und Ministerrat auf einen Kompromiss verständigt. Der war nötig geworden, um zu verhindern, dass ein Handynutzer seinen Vertrag dauerhaft in anderen Ländern nutzt, und so die lokalen Provider zu umgehen. Fortan gilt damit keine Begrenzung mehr für die Bereitstellung von Streamingdiensten, sondern für die Nutzung des Handyvertrags selbst. Heißt: Auch Vielflieger und Dauerreisende müssen alle paar Monate in ihr Heimatland zurückkehren, anderenfalls kann ein Provider einem Kunden den Stecker ziehen. Das allerdings dürfte für die allermeisten von uns eh die Ausnahme sein. Gute Neuigkeiten also für alle, die ihre beschaulichen Urlaubsabende mit ihrer Lieblingsmusik oder einem Film ausklingen lassen.

Streaming am Strand
Filmvergnügen im Sonnenschein: Dank Geoblocking-Aus endlich möglich.

Vor allem Netflix, Amazon und Co. dürften von der Neuregelung profitieren, doch auch Gratisangebote dürften in Zukunft häufiger aus dem Ausland erreichbar sein. Denn auch für sie gilt: Reichweite ist alles.

Provider protokollieren Nutzung

Überprüft wird die zulässige Nutzung des Handyvertrags übrigens von den Providern selbst, das hat die EU gleich mitbeschlossen. IP-Adresse, Postanschrift, Bezahldaten oder Steuerunterlagen können herangezogen werden, um festzustellen, wo sich ein Nutzer dauerhaft aufhält. Starker Tobak für Datenschützer.

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