Startseite News & Trends Abgeroamt! EU schafft Roaming-Gebühren ab.

Abgeroamt! EU schafft Roaming-Gebühren ab.

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Da freut sich die Urlaubskasse! Ab Juni fallen die Zusatzkosten für das Telefonieren im Ausland per Handy. Darauf verständigten sich Vertreter der Nationalstaaten und des EU-Parlaments heute Morgen in Brüssel.

Es ist ja nun wirklich nicht alles schlecht, was aus Brüssel kommt. Heute zum Beispiel der einvernehmliche Entschluss die Kontingentpreise von Provider zu Provider zu deckeln – mit wahrscheinlich gravierenden Folgen für innereuropäische Roaminggebühren. Am meisten profitieren dürften alle, die auch aufs Surfen im EU-Ausland nicht verzichten wollen – hier sollen die Preise um bis zu 90 Prozent gegenüber dem derzeitigen Stand fallen.

Schmerzhaft für die Großen – gut für den Endkunden

Hintergrund sind die sogenannten Großhandelspreise, die von den Providern üblicherweise an ihre Kunden weitergegeben werden. Dabei stellen sich Telekommunikationsanbieter die Nutzung ihrer Netze gegenseitig in Rechnung, wenn Kunden aus einem Land im anderen telefonieren und surfen (Roaming). In Zukunft werden diese Kosten verbindlich auf 3,2 Cent/Minute gedeckelt, für ein Gigabyte Datenvolumen werden dann noch 7,70 fällig.
Bis 1. Januar 2022 soll dieser Preis auf nur noch 2,50€/Gigabyte abgesenkt werden.
Nicht durchsetzen konnten sich offenbar die Interessenvertreter der Provider; in einem früheren Entwurf der EU waren noch 10 Euro pro Gigabyte vorgesehen und eine Absenkung auf 5 Euro bis zum Jahr 2021.
Die Regelung soll ab 15. Juni Gültigkeit erlangen. Bis dahin müssen Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament sie noch absegnen.

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