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Bieg Dich, Du Stück!

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Sollten wir etwa im kommenden Jahr mit einer bahnbrechenden Neuerung überrascht werden? Möglich. Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Portale plant Samsung für das kommende Jahr die Einführung faltbarer Smartphones. Bereits 2014 wurde darüber gemunkelt, dass der koreanische Elektro-Marktführer auf der CES ein biegbares Telefon vorgeführt hat – allerdings hinter verschlossenen Türen. Nun liegt die CES 2014 wieder ein ganzes Stück hinter uns, und aus den faltbaren Träumen ist bekanntermaßen bislang nicht viel geworden.

Grundlage der jüngsten Spekulationen ist eine Meldung aus Korea. Demnach hatte sich ein Vertreter von Samsungs Displaysparte optimistisch zu der Möglichkeit geäußert, dass biegbare Smartphones vom kommenden Jahr an sowohl technisch als auch ökonomisch machbar seien. Möglich, dass Samsung derzeit an der Perfektionierung seiner Fertigungsmöglichkeiten feilt, um pünktlich zur nächsten MWC „the next bi(e)g thing“ vorstellen zu können. (Okay, der war platt, aber weiter im Text.)

Ob uns nun im kommenden Jahr die Biegephones beglücken, dürfte von mehreren Faktoren abhängen. Dafür spricht, dass Samsung offenbar wirklich an einem Konzept zu biegbaren Displays arbeitet, und das offenkundig nicht erst seit gestern. Hinzu kommt, dass Samsung immer noch unter Zugzwang steht. Seine neuen Flaggschiffe sind hübsch und hochwertig, aber höchstens überschaubar innovativ. Das dürfte der Chefetage ebenfalls bewusst sein. Nicht auszuschließen, dass Samsung plant, den Markt 2016 im wahren Wortsinn „aufzurollen“. Denn die Liste der denkbaren Einsatzmöglichkeiten ist lang – vom rollbaren Bauplan bis zu faltbaren Notizen ist praktisch jedes Format mittelfristig vorstellbar, und wir reden nicht von den Grenzen zwischen 4 und 12 Zoll.

Aber vorsichtige Skepsis bleibt dennoch angebracht. Die Umsetzung auf der chemischen Ebene dürfte knifflig sein. Biegbare Displays müssen den großen Beweis erbringen, dass sie reversibel sind, also auch zurückbiegbar; und zwar ohne sichtbare Spuren – sowohl auf der Oberfläche als auch bei der Bilddarstellung.

Die größere Frage stellt sich unserer Ansicht aber bei den elektronischen Komponenten. Denn die dürften zunächst so unflexibel wie eh und je sein. Inwieweit das Layout der entsprechenden Platinen dazu beitragen wird, ein Gerät insgesamt beweglicher zu machen – das wird die spannende Frage bleiben. Wir sind in jedem Fall neugierig. Samsungs Edge hatte so schließlich auch niemand auf dem Tapet.

Quellen:
http://goo.gl/wyEohB
http://goo.gl/GprVsh
http://goo.gl/Fv3JGc
http://goo.gl/aGSYQb

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