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Was ist Datenautomatik?

Die Datenautomatik ist in fast jedem Mobilfunkvertrag verankert, doch kaum jemand weiß, was es damit eigentlich auf sich hat. Wir klären Dich auf und verraten Dir, wie Du sie ausschaltest.

Obwohl sie in fast jedem Mobilfunkvertrag auftaucht, ist die Datenautomatik für viele Nutzer noch immer ein Rätsel. Oftmals im Kleingedruckten versteckt, verspricht sie ein nützliches Feature, kann bei Unachtsamkeit aber ziemlich schnell ziemlich teuer werden. In den meisten Mobilfunkverträgen mit Datenvolumen steht Dir nur eine begrenzte Menge davon zur Verfügung. Hast Du diese Grenze überschritten, surfst Du nur noch mit gedrosselter Geschwindigkeit und bist deutlich langsamer im Internet unterwegs. Für diesen Fall gibt es die Datenautomatik. Sie spendiert Dir zusätzliches Datenvolumen, so dass Du weiterhin mit gewohnter Surfgeschwindigkeit Videos ansehen und Musik hören kannst. Der Haken: Den Service gibt es nicht kostenlos. In der Regel musst Du für zusätzliche 200 bis 250 MB LTE, je nach Provider, zwischen 2 und 3 Euro zahlen. Das ist bei den meisten Anbietern bis zu dreimal möglich – so können schnell 9 Euro oder mehr fällig werden.

Viele Handytarife erlauben die Deaktivierung der Datenautomatik. Auch ohne dieses Feature surfst Du nach Verbrauch Deines Inklusivvolumens weiter – nur mit deutlich langsamerer Geschwindigkeit. Bei vielen Anbietern lässt sich die Datenautomatik über das Online-Portal ausschalten. Bietet Dein Provider eine solche Möglichkeit nicht, solltest Du den Kundenservice kontaktieren und dort nachfragen. In manchen Mobilfunkverträgen ist jedoch eine sogenannte feste Datenautomatik vorgesehen. Ist das bei Deinem Tarif der Fall, kannst Du den Service nicht deaktivieren. Um hohe Rechnungen zu vermeiden, solltest Du deshalb Dein verbrauchtes Datenvolumen immer im Blick behalten.

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