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HomePod: Apples Antwort auf Amazon Echo und Google Home

HomePod im SmartHome
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Mittlerweile hat es wohl jeder schon mehr als einmal gehört: „Hey Alexa, spiel meinen Lieblingssong!“ oder „Ok Google, starte meine Hit-Playlist!“ oder „Siri, spiel…“ – Moment, Siri als Sprachassistentin fernab von iPhone und iPod? Ja das geht! In wenigen Monaten mit dem HomePod.

Update: Der Apple HomePod ist in Deutschland seit dem 18. Juni für 349 Euro erhältlich.

Apple-Fans dürften sich seit geraumer Zeit wundern, dass es noch keinen smarten Lautsprecher des Unternehmens gibt und so mussten sie ihre Sprachbefehle bisher für ihre mobilen Geräte aufheben. Nun möchte aber auch Apple noch etwas mehr vom SmartHome -Kuchen abhaben und Google Home und Amazon Echo mit dem sogenannten HomePod Konkurrenz machen. Ursprünglich sollte der Lautsprecher bereits im Dezember 2017 veröffentlicht werden, der Termin wurde jedoch auf Frühling 2018 verschoben. Zunächst soll der HomePod in Großbritannien, Australien und den USA seinen Weg in Wohnungen und Häuser finden. Nicht-Englische Nutzer müssen sich somit noch ein wenig gedulden. Wann der Apple-Lautsprecher in deutsche Haushalte einzieht, ist bisher nicht bekannt.

Per HomePod die Elektronik im gesamten Haus steuern

HomePod Lautsprecher
So sieht der Apple HomePod aus.

Das besondere am HomePod: Er ist mit Apples HomeApp kompatibel, so dass Du mit dem Gerät nicht nur Musik abspielen und den Wecker stellen kannst, sondern beispielsweise auch das Licht dimmen oder Überwachungskameras steuern – und zwar alles per Sprachbefehl. Mit „Siri, zeig mir, wer vor der Haustür steht“ und ähnlichen Befehlen müsstest Du in Zukunft nicht erst Dein iPhone oder iPad zur Hand nehmen, sondern könntest Dir das Bild direkt auf den Apple-TV schicken lassen. Auch Steckdosen und andere Geräte, die Apples HomeKit unterstützen, lassen sich über den Lautsprecher steuern.

Eine LED-Anzeige gibt Aufschluss darüber, ob Siri gerade zuhört und zeigt, ähnlich wie ein Equalizer, wie laut oder leise Du sprichst. Mit leichtem Druck auf die Oberfläche stellst Du die Laustärke ein oder pausierst ein Lied. Die Druckintensität und die Sprechgeschwindigkeit lassen sich an jeden Nutzer individuell anpassen.

Ist der HomePod eine ernstzunehmende Konkurrenz für Amazon und Google?

Wir denken: Ja. Auch wenn Amazon Echo bereits in vielen Haushalten etabliert ist, gibt es genug Apple-Fans, die lieber auf Gadgets des Unternehmens warten oder ihr Haus bereits mit diversem HomeKit-Zubehör ausgestattet haben, das sich selbstverständlich nur mit Apple-eigenen Geräten steuern lässt.

HomePod steuert Elektronik
Per HomePod lässt sich fast alles steuern - vom Wasserhahn zur Stereo-Anlage.

Der Nachteil am HomePod ist jedoch, dass neue Features nur von der Firma aufs Gerät übertragen werden und sich nicht selbst hinzufügen lassen, wie es bei den Skills von Amazon Echo und den Actions von Google Home der Fall ist. Hier können Nutzer Funktionen programmieren, sie mit anderen teilen und selbstständig auf ihren SmartHome-Hub laden. Außerdem lassen sich mit Alexa und dem Google Assistant zahlreiche Bluetooth-Geräte koppeln, auch die anderer Firmen. Mit dem HomePod wird das voraussichtlich nicht ohne weiteres funktionieren, sofern es sich bei den Geräten nicht um iPhones und iPads handelt. Wer jedoch schon länger Apple-Anhänger ist, sollte inzwischen wissen, dass der Hersteller es individuell mag und nur hauseigenen Kabeln und Geräten vertraut.

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