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Bezahlen mit dem Handy: Kwitt, PayPal oder Fintech-Startup?

Kwitt,PayPal und Finetech
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Peer-to-Peer-Bezahlmethoden werden immer beliebter. Deshalb bieten nicht nur Fintech-Startups, sondern auch immer mehr große Banken wie die Sparkasse eigene Apps an. In der Grundfunktion sind die Lösungen alle gleich, dennoch gibt es einige wichtige Unterschiede.

Wäre es nicht schön, wenn Geldüberweisungen so einfach und schnell zu erledigen wären, wie das verschicken einer WhatsApp-Nachricht? Peer-to-Peer-Zahlungen per Smartphone machen genau das möglich. Peer-to-Peer (kurz P2P) bedeutet hier, dass eine direkte Zahlung zwischen zwei bekannten Personen stattfindet, ohne dass dabei ein Finanzinstitut als Vermittler auftritt. Deshalb ist es bei P2P-Überweisung nicht erforderlich IBAN oder TAN einzugeben. Die Grundidee dahinter ist folgende: Wenn nach einem gemeinsamen Abend im Restaurant die Rechnung kommt, beginnt meistens das große Wühlen nach Kleingeld. Einfacher wäre es, wenn nur eine Person mit Bargeld oder Kreditkarte bezahlt und alle anderen ihm ihre Summe per P2P-Zahlung schicken.

Cringle, Payfriendz und Lendstar: Die unabhängigen Fintech-Newcomer

Vor allem unabhängige P2P-Apps von Fintech-Startups haben sich einen Namen gemacht. Cringle und Lendstar setzten mit ihren jeweiligen Apps da an, wo es bei den Großen leicht hakt. Um Kwitt verwenden zu können, muss der Nutzer ein Girokonto bei der Sparkasse haben und bei PayPal müssen sogar Sender und Empfänger eingeloggt sein. Cringle und Lendstar sind hingegen vollkommen unabhängig. Du loggst Dich mit Deinem Bankkonto in die App ein und kannst an alle Personen aus Deiner Kontaktliste Geld verschicken – auch wenn sie nicht die App oder ein Konto bei einer anderen Bank haben.

Payfriendz hingegen funktioniert nach dem Prepaid-Prinzip. Die App dient als Prepaid-Konto, auf das Geld aufgeladen und von dem abgebucht wird. Zudem müssen Sender und Empfänger Payfriendz auf dem Smartphone installiert haben. Allerdings dient die App zusätzlich auch als virtuelle MasterCard, mit der auch im Laden bezahlt werden kann. Damit hebt sie sich grundsätzlich von den anderen ab.

Kwitt: Die Bezahlfunktion der Sparkassen-App

Einer der momentan beliebtesten P2P-Bezahldienste ist als Feature in die Banking-App der Sparkasse integriert. Mit Kwitt können Inhaber eines Sparkassen-Girokontos Geld mit nur wenigen Klicks verschicken. Der Empfänger muss dafür nicht einmal bei Kwitt angemeldet sein. Es reicht, wenn er ein deutsches Girokonto hat. Zum Überweisen wählst Du eine Person aus Deiner Kontaktliste aus, gibst den Betrag ein und drückst auf Senden. Du kannst sogar noch eine kurze Textnachricht oder ein Bild an die Zahlung anhängen. Ist der Empfänger nicht bei Kwitt angemeldet, erhält er einen Link auf eine Webseite, auf der er seine IBAN für die Transaktion angeben kann. Zur Sicherheit gibt es ein Überweisungslimit von 100 Euro am Tag. Summen über 30 Euro benötigen außerdem eine TAN zur Verifizierung. Hat Dein Freund vergessen Dir das Geld vom letzten Bowlingabend zu senden, kannst Du ihm über Kwitt eine Erinnerung schicken.

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PayPal: Ohne Limit Geld verschicken

PayPalDie PayPal-App bietet ebenfalls eine P2P-Bezahlfunktion. Auch hier kannst Du Geld an Kontakte aus Deiner Telefon- oder Mailkontaktliste verschicken. Allerdings gibt es ein paar wichtige Unterschiede zur Sparkassen-App: Um über PayPal Geld verschicken zu können, müssen beide Kontakte ein PayPal-Konto besitzen. Zudem wird das verschickte Geld zunächst nur als PayPal-Guthaben angelegt. Damit es auf dem Bankkonto landet, muss es der Empfänger nachträglich abbuchen. Ebenfalls anders: Die PayPal-App kann Geld in alle Länder der Welt transferieren. Innerhalb der EU fallen dafür nicht einmal Gebühren an. Zusätzlich kann das Überweisungslimit aufgehoben werden, wenn Du Dein hinterlegtes Konto bestätigst.

Mit DEINHANDY in den Sommer Nummer 3

Kommentare (2)

    1. Hallo Max,

      das hast Du vielleicht falsch verstanden. Beide Parteien müssen ein Paypal-Konto haben. D.h. aber nicht, dass sie während des Transfers zur gleichen Zeit eingeloggt sein müssen.

      Mit besten Grüßen
      Dein Team von DEINHANDY.

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