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Phishing und Hackerangriffe: So schützt Du Dich beim Mobile-Banking

Schutz vor Phishing etc.
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Mobile-Banking macht Bankgeschäfte unkompliziert. Überweisungen, Daueraufträge und noch Vieles mehr lässt sich heute mit wenigen Klicks auf dem Smartphone erledigen. Aber aufgepasst: Hacker kennen viele Tricks wie Phishing, Trojaner und Spyware, um an Deine Kontodaten zu gelangen.

Mobile-Banking bringt das alltägliche Banking auf das Smartphone. In Euphorie über die neuen Möglichkeiten vergessen jedoch viele Nutzer, dass beim Mobile-Banking die gleichen Gefahren bestehen wie beim Online-Banking. Laut einer amerikanischen Studie der Federal Reserve vertrauen ganze 71 Prozent der befragten Mobile-Banking-Nutzer blind auf die Sicherheit der Apps. Doch speziell bei Smartphones gelten zusätzliche Sicherheitsrisiken. Schließlich können Handys leicht verloren gehen oder gestohlen werden. Es gibt viele Gefahren, doch wenn Du ein paar einfache Grundregeln befolgst und auf Deine persönlichen Daten acht gibst, kannst Du deine Bankgeschäfte mit der größtmöglichen Sicherheit über das Smartphone erledigen.

Hacker
Gib Hackern keine Chance und informiere dich über Mobile-Banking-Schutzmaßnahmen!

Grundregeln beim Mobile-Banking:

Zunächst einmal muss die Mobile-Banking-App einwandfrei funktionieren und vertrauenswürdig sein. Es gibt zwar gute freie Mobile-Banking-Apps, doch es empfiehlt sich grundsätzlich die App der eigenen Hausbank oder von einem anderen großen Geldinstitut zu nutzen. Zum Beispiel die App der Sparkasse, Commerzbank Banking App oder Deutsche Bank Mobile. Außerdem hilft ein aktuelles Virenschutzprogramm Spyware und Trojaner automatisch vom Smartphone fernzuhalten und Gefahren beim Scannen zu erkennen und unschädlich zu machen. Um Schadsoftware grundsätzlich aus dem Weg zu gehen, sollten Apps nur aus dem Google Play Store bzw. dem Apple App Store heruntergeladen werden und um Hackern keine Chance zu geben, ist es ratsam öffentliche WLAN-Netze zu meiden und ausschließlich das heimische Funknetz zu nutzen.

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Ein Screenshot ist bei der App der Commerzbank aus Sicherheitsgründen nicht möglich - Nur eine von vielen Schutzmaßnahmen für Mobile-Banking

Wenn Dir an Deinen Kontobewegungen etwas auffällig erscheint, ist es besser sofort bei der Bank nachzufragen. Außerdem ist es ratsam bei der Bank ein tägliches Überweisungslimit festzulegen. Im Ernstfall geht dann nur ein Teil des Geldes verloren.

Passwort, PIN und Benutzername für die Mobile-Banking-App dürfen niemals auf dem Smartphone abgespeichert werden. Das Gleiche gilt für das TAN-Verfahren. Das beliebte SMS-TAN-Verfahren (auch mTAN) gilt in Sachen Mobile-Banking als unsicher, denn wenn das Handy gestohlen wird, besitzt der Dieb sowohl Gerät als auch TAN. Besser sind das PhotoTAN-, iTAN– oder ChipTAN-Verfahren, da diese den kurzen Sicherheitscode nicht auf das Handy schicken.

Phishing – Vorsicht vor Betrügern

Phishing gehört zu den größten Sicherheitsproblemen des Mobile-Banking. Der Begriff bezeichnet das Abfangen von Benutzerdaten. Jeder kennt die schlechten Fakemails im Spamordner: Der nigerianische Prinz bittet dich um Deine Bankdaten, um dir Riesengewinne zukommen zu lassen. Auf diesen alten Trick fällt heutzutage kaum noch jemand rein, doch es geht auch professioneller und undurchschaubarer. Eine täuschend echte Mail im Namen der Bank verweist per Link auf eine Website, die ebenfalls kaum von der echten Bankseite zu unterscheiden ist. Dort folgt wie gewohnt die Aufforderung zur Dateneingabe. Fällt der Nutzer auf den Trick herein, übermittelt er Nutzernamen und Passwort direkt an die Betrüger, die anschließend leichtes Spiel haben.

Trotz aller Dreistigkeit können die Phishing-E-Mails häufig anhand von kleinen Fehlern enttarnt werden. Dazu zählen unter anderem eine unpersönliche Anrede, fehlende Umlaute im Text und ein eindeutiges Drängen zum Handeln. Niemals wird eine seriöse Bank ihre Nutzer per Mail dazu auffordern wichtige Daten zu übermitteln! Kommt eine solche Aufforderung per Mail, sollte sie gelöscht oder an den Sicherheitsbeauftragten Deiner Bank weitergeleitet werden. Im Zweifelsfall verschafft ein Anruf bei der Bank Klarheit.

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