Sharing-App – Die 3 besten kostenlosen Apps zum Teilen

Wer auf der Suche nach kostengünstigen Alternativen für Transport, Unterkünfte und Güter aller Art ist, der ist mit einer Sharing-App gut beraten. Gleichzeitig kann eine solche Anwendung dabei helfen, eine nachhaltigere Lebensweise anzustreben. Wir zeigen Dir hier die drei besten kostenlosen Apps für Android und iOS.

Die Idee hinter einer Sharing-App ist einfach. Dinge wie Autos, Bücher oder Werkzeuge werden mit anderen Personen geteilt, statt sie selbst zu besitzen. Auch der Austausch von Dienstleistungen oder Produkten, für die man keine Verwendung mehr hat, gehören in das Konzept. Die Nutzung solcher Angebote liegt voll im Trend. Wir haben die beste kostenlose Sharing-App für Dich gesucht und getestet.

BlaBlaCar – Ridesharing

Die Sharing-App BlaBlaCar ist eine der größten Plattformen im Bereich Ridesharing. Nach erfolgreicher Registrierung per E-Mail oder Facebook bietest Du Fahrten für andere Nutzer an oder suchst nach passenden Mitfahrgelegenheiten. Dafür gibst Du das gewünschte Abfahrtsdatum, die Uhrzeit und möglichst genau an, von wo Du starten möchtest, um die für Dich bestmögliche Fahrgemeinschaft zu finden. Möchtest Du Personen mitnehmen, stellst Du die entsprechende Route, Tag und Zeit sowie die Anzahl an möglichen freien Plätzen ein und legst den Preis fest.

BlaBlaCar

Als Mitfahrer kannst Du zwischen den angebotenen Fahrten wählen. Dabei siehst Du die wichtigsten Eckpunkte wie die Abfahrtszeit oder den Preis auf einen Blick. Mit einem Klick auf die ausgewählte Fahrt erhältst Du weitere Informationen und schaust Dir die Bewertungen des Fahrers durch andere Nutzer an. Jetzt kontaktierst Du den Fahrer persönlich über die App oder buchst die Fahrt direkt. Je nach Präferenz des Fahrers bezahlst Du per PayPal, Kreditkarte oder in bar. Nach der Buchung bekommst Du die Telefonnummer des Fahrers, um ihn bei Problemen erreichen zu können. Fahrer inserieren bei BlaBlaCar kostenfrei, für Mitfahrer wird ein wöchentliches oder monatliches Nutzungspaket fällig.

Vor- und Nachteile

  • große Community und viele Fahrten
  • auch BlaBlaBus wird in der App angezeigt
  • Zubuchung eines Nutzungspakets
  • Buchung des Busses nicht via App möglich

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Couchsurfing – Flatsharing

Couchsurfing ist eine Sharing-App, die es Dir ermöglicht, eine kostenfreie Unterkunft zu finden. Gastgeber aus aller Welt bieten hier Schlafgelegenheiten in ihren privaten Wohnungen an. So hast Du die Möglichkeit, direkt mit Einheimischen vor Ort in Kontakt zu kommen und neue Freunde zu finden. Um eine Übernachtung anzufragen und die Chance zu erhöhen, eine passende Unterkunft zu bekommen, musst Du Dein Profil mit mehreren Informationen zu Deiner Person füllen. Damit schaffst Du eine größere Vertrauensbasis zwischen Dir und Deinem Gastgeber oder Deinen eigenen Gästen.

Couchsurfing

Die App bietet Dir die Möglichkeit, Gastgeber zu suchen, bei denen Du übernachten kannst oder selbst Reisende zu beherbergen, die sich gerade in Deiner Nähe aufhalten. Dabei lassen sich Gastgeber und Gäste nach Kriterien filtern, die am besten zu Dir passen. Dazu gehören unter anderem die gesprochenen Sprachen oder die Art der Schlafgelegenheit. Auch Referenzen von anderen Couchsurfern sowie Informationen zu den vorangegangenen Beherbergungen sind einsehbar. Gibst Du Deinen aktuellen Standort an werden Dir Events, die in Deiner Nähe stattfinden angezeigt. Unter Hangouts siehst Du alle Couchsurfer, die aktuell vor Ort sind und mit denen Du Dich treffen und austauschen kannst.

Vor- und Nachteile

  • großes Netzwerk mit vielen Angeboten
  • Events außerhalb der persönlichen Beherbergung
  • ausführliches Profil für mehr Vertrauen
  • erste Kommunikationssprache ist Englisch

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Kleiderkreisel – Peer-to-Peer Sharing

Dein Kleiderschrank quillt vor Klamotten über oder Du bist stets auf der Suche nach einem Second Hand Schnäppchen? Dann ist die Sharing-App Kleiderkreisel genau das Richtige für Dich. Hier verkaufst Du Kleidungsstücke, Accessoires und Beautyartikel, die Du nicht mehr brauchst. Der Verkauf ist kostenlos und Du behältst alle Deine Einnahmen ohne die Abgabe einer Gebühr. Einfach mit Deinem Facebook oder Google-Account einloggen oder per E-Mail registrieren und schon geht das Verkaufen, Kaufen und Tauschen los.

Kleiderkreisel

Auf der Startseite richtest Du Deinen persönlichen Feed ein, inklusive Angabe Deines Geschlechts, Deiner Größe und Marken, die Dich interessieren. Nun werden Dir immer aktuelle Angebote nach Deinen Kriterien angezeigt. Auch die gezielte Suche nach bestimmten Artikeln ist möglich. Möchtest Du ein Kleidungsstück verkaufen, lädst Du einfach ein Foto hoch, fügst eine kurze Beschreibung hinzu und machst Angaben über Kategorie, Marke und den Zustand (z.B. neu mit Etikett, getragen aber in sehr gutem Zustand oder mit Mängeln). Anschließend legst Du noch den Preis fest. Bezahlt wird per Kreditkarte, PayPal, Sofortüberweisung oder über den appeigenen Kleiderkreisel-Geldbeutel.

Vor- und Nachteile

  • Vielzahl von Artikeln
  • Tauschoption möglich
  • Beitrag für Kleiderkreisel-Käuferschutz fällig

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Fazit – Unser Testergebnis

Alle drei von uns getesteten Apps decken verschiedene Bereich der Sharing Economy ab und verfolgen dabei ein Ziel: Gegenstände mit anderen zu teilen oder eine neue Verwendung für sie zu finden. Dabei zielt BlaBlaCar darauf ab, Fahrtkosten untereinander aufzuteilen und durch die gemeinsame Nutzung eines Fahrzeuges noch etwas zum Umweltschutz beizutragen. Beim Couchsurfing entsteht für die Nutzer eine Win-Win-Situation durch das Annehmen und Anbieten von kostenfreien Übernachtungsmöglichkeiten. Zusätzlich lernst Du neue Kulturen auf eine einmalige Art und Weise kennen. Die App Kleiderkreisel gibt aussortierten Kleidungsstücken eine zweite Chance, die obendrein noch Deinen Geldbeutel schont.

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