Porno-App: Diese Gefahren lauern bei Handypornos

Auf dem Weg zur Arbeit für den Zeitvertreib einen guten Handyporno schauen? Das ist aus Sicherheitsaspekten problematisch. Denn viele Porno-Websites sind eine wahre Virenschleuder. Wir verraten Dir, warum Du keine Porno-App auf dem Handy installieren solltest und wie Du Dich beim Besuch von Pornoseiten vor Malware schützt.

Das Internet: Spielwiese der Pornografie

Pornografie ist so alt wie die Menschheit selbst. Die neuen Medien und das Internet haben aber die Verbreitung von pornografischem Material extrem vereinfacht, so dass der Porno-Konsum in der digitalen Welt seinen Höhepunkt erreicht. Pornos sind heute auf allen medialen Kanälen und auf allen Devices zugänglich: Ob Tablet, Laptop oder das Handy – Dank der Vielzahl an Porno-Apps und kostenlosen Porno-Stream-Plattformen können wir jederzeit und überall unsere Lieblings-Porno-Filme oder Clips schauen. Und das scheinen Porno-Enthusiasten zu schätzen. Denn nach Angaben der beliebten Porno-Plattform Pornhub surften 2018 knapp 72 Prozent aller User mit Tablet oder Handy auf der gleichnamigen Website. Der Preis des mobilen Konsums ist aber recht hoch: Handypornos sind nämlich eine der häufigsten Quellen für Schadsoftware auf Smartphones.

Vorsicht bei Porno-Apps

Viren und Malware kann man sich theoretisch überall im Netz einfangen, doch es gibt auch Kategorien, in denen sich besonders viel Schadsoftware tummelt. Laut dem britischen Sicherheitsunternehmen Wandera können ein Viertel der Smartphone-Viren auf Porno-Seiten zurückgeführt werden. Mobile Android-Geräte seien wesentlich unsicherer im Vergleich zu Desktop-Software. Dies deckt sich mit einem Bericht von Kaspersky: Während iOS-Geräte vergleichsweise unbeschadet durch den Porno-Dschungel navigieren, sind Android-Devices fast schon Viren-Magnete. Im letzten Jahr haben sich Kaspersky zufolge rund 1,2 Millionen Android-Devices damit infiziert – was bei 4,9 Millionen Infizierungen einem Viertel entspricht. Damit ist die schönste Nebensache der Welt in ihrer mobilen Ausführung eine Gefahrenzone – außer für iPhone-Nutzer. Diese können meist relativ unbeschadet auf XXX-Seiten surfen.

So vermeidest Du Viren durch Porno-Filme

Um sich vor Viren durch Porno-Apps zu schützen, solltest Du keine Anwendungen von inoffiziellen App-Stores downloaden. Während im offiziellen Google Play Store ohnehin keine Porno-Anwendungen zugelassen sind, ist die Politik von Apple mit Blick auf XXX-Content etwas liberaler. Auch wenn Apple keine Hardcore-Pornos erlaubt, finden sich im App Store dann doch softere Erwachsenen-Inhalte. Wer also für die richtige Porno-App auf Dritt-Anbieter bzw. auf unbekannte Quellen zurückgreift, sollte unbedingt darauf achten, nach dem Download alle App-Einstellungen wieder zurückzusetzen. Über eines solltest Du Dir dabei im Klaren sein: Aus Perspektive der Sicherheit ist das Herunterladen von Porno-Apps nicht empfehlenswert.

Lieber Browser als App Store

Der Download einer Porno-App kann schlimme Folgen haben: Von störender Werbung über gestohlene Nutzerdaten bis zu ungewollten Abbuchungen auf dem Bankkonto. Wer die Finger von Handy-Pornos nicht lassen kann, sollte daher weniger auf Anwendungen als auf Websites setzen und dem Vergnügen im Browser nachgehen. Hier lässt sich zusätzlich im Inkognito-Modus surfen, so dass Dein Suchverlauf nicht gespeichert wird. On top schadet es nicht, einen AdBlocker und einen VPN-Client – wie etwa den Anonymous Private VPN Browser – zu installieren, um Deine Spuren im Netz besser zu verwischen und es den Datendieben und weiteren Internetkriminellen schwerer zu machen. Und last but not least: Kaspersky rät nur bekannte Seiten zu besuchen und das Darknet auf jeden Fall zu meiden.

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