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Samsung Galaxy Fold: What is it good for?

Samsung Galaxy Fold
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Samsung schafft es als erster ins Ziel. Auf dem „Unpacked Event“ für die Galaxy S10 Serie überraschen die Südkoreaner Zuschauer und Konkurrenz mit dem Samsung Galaxy Fold. Das faltbare Smartphone ist technisch beeindruckend, doch ist es auch markttauglich? Hier erfährst Du alles über den großen Coup.

Es war der Dreh- und Angelpunkt der gestrigen Keynote: Samsung Galaxy Fold, das erste faltbare Smartphone, das in die Läden kommt. Das ist überraschend. Nicht weil Samsung auf biegsame Displays setzt. Um dieses goldene Kalb tanzen derzeit alle großen Hersteller. Sondern weil eigentlich etwas ganz anderes im Mittelpunkt stehen sollte: Das Galaxy S10. Schließlich feierten die Südkoreaner auf dem „Unpacked Event“ in San Francisco das zehnjährige Jubiläum der beliebten Galaxy S Serie. Daher wartete die Smartphone-Welt auch gespannt auf die neuen Flaggschiffe.

Samsung Galaxy Fold: Der Game Changer?

Doch Samsung hatte etwas anderes vor. Der Branchenführer stellte den Abend unter das Motto „Zukunft entfalten“ – und das lässt sich durchaus als ein Statement lesen. Denn mit dem gezeigten Galaxy Fold zementieren die Südkoreaner ihre Vormachtstellung und inszenieren sich als Retter der kriselnden Smartphone-Branche.

Handyhersteller hatten nämlich zuletzt mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen. Dieser Entwicklung trotzt Samsung mit dem Smartphone-Tablet-Hybrid und stellt zusätzlich allen Skeptikern eine Fortschrittserzählung entgegen. Technische Innovation, Evolution und Zukunft – Die markigen Begriffe, die während der Vorstellung fielen, lesen sich hier als Samsungs Antworten auf vermeintliche Krisen-Diagnosen. Eine Antwort auf die Frage nach den Abnehmern blieben die Südkoreaner aber schuldig. Wollen die Nutzer das faltbare Tablet-Smartphone?

Samsung Galaxy Fold: Die Pionierarbeit – Das Display

Das Samsung Galaxy Fold ist ohne Zweifel technisch beeindruckend. Ausgeklappt erinnert es mit seinen 7,3 Zoll großen AMOLED-Display an ein Tablet. Das 4,2:3 Bildformat und die 1352 x 2152 Pixel starke Auflösung tun ihr Übriges, um ein wirklich ungewöhnliches Seherlebnis zu bieten.

Samsung Galaxy Fold: Das faltbare Display
Samsung Galaxy Fold: Das faltbare Display

Klappt man das Galaxy Fold in der Mitte zusammen, hält man indes ein Smartphone in 21:9 Format in der Hand. Es ist mit einem 4,6 Zoll großen OLED-Display ausgestattet und löst mit 1960 x 840 Pixeln auf. Das Gerät lässt sich laut Hersteller bis zu 150 Mal am Tag falten und das über 5 Jahre lang. Das bedeutet, dass der Biegemechanismus des Displays mehre hunderttausend Faltungen übersteht. Darauf können Samsungs Entwickler zu Recht stolz sein.

Samsung Galaxy Fold: äußeres Display
Samsung Galaxy Fold: Das kleine Display
Samsung Galaxy Fold
Samsung Galaxy Fold: Die Displays

Auch andere Herausforderungen haben die Südkoreaner souverän gemeistert. Die Akkufrage etwa. Weil sich letztere kaum biegen lassen, hat Samsung in beiden Galaxy Fold Displays jeweils eigene Akkus verbaut. Zusammen sind beide 4.380mAh stark. Aller Achtung.

Samsung Galaxy Fold: Leistung und Kamera

Ein Feature schien Samsung gestern Abend besonders am Herzen gelegen zu haben. Unter dem Label Multi-Tasking zeigte DJ Koh, Samsungs CEO, wie agil das Galaxy Fold arbeitet. Das Gerät öffnet gleichzeitig bis zu drei Apps und lässt Dich scheinbar problemlos parallel Dokumente bearbeiten, Filme schauen und mit Freunden chatten. Damit das ohne weiteres funktioniert, verbaut Samsung den leistungsstarken AP-Chipsatz und stattet das Galaxy Fold mit 12 GB RAM aus.

Kameratechnisch gibt man sich auch nicht bescheiden. Das Galaxy Fold beherbergt ganze 6 Objektive: Eine Dreifach-Kamers auf der Rückseite, eine Dual-Kamera in der Notch auf dem großen Display und eine Frontkamera auf dem kleinen oder äußeren Display.

Samsung Galaxy Fold: Preis und Release

Das Galaxy Fold kostet knapp 2.000 Euro und kommt voraussichtlich Ende April auf den US-Markt. Anfang Mai soll dann Europa folgen. Ob das Gerät bei dem stolzen Preis mehr als nur ein Gimmick für Technik-Geeks und Influencer werden wird, bleibt abzuwarten. Denn unklar ist zunächst die Nachfrage. Wollen User überhaupt ein vergleichsweise schwerfälliges Smartphone-Tablet Hybrid? Oder treiben eher die Hersteller in Ermangelung neuer Absatzmärkte die faltbare Zukunft voran?

Samsung Galaxy S10

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