Welches Smartphone für mein Kind

KInd mit Smartphone
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Zu Weihnachten wünschen sich viele Kinder nichts sehnlicher als ein eigenes Smartphone. Allerdings wissen viele Eltern nicht, welche Smartphones für junge Nutzer geeignet sind. Beim Kauf gibt es aber eine ganze Menge zu beachten. DEINHANDY weiß, worauf es ankommt.

Kinder mit Handys
Viele Kinder können die Kosten und die Gefahren nicht einschätzen.

Soll auch unter Ihrem Weihnachtsbaum ein Smartphone liegen? Dann ist die Auswahl sicher schwer. Immerhin haben Samsung, Apple, Huawei und Co. so viel zu bieten, dass der Überblick über all die Funktionen leicht verloren geht. Wer seinem Kind zum Fest ein Smartphone schenken möchte, muss besonders aufpassen, denn viele Jugendliche und Kinder können den Wert eines Smartphones und die zahlreichen Gefahren, die im Internet lauern, nicht einschätzen.

Welche Smartphones eignen sich für Kinder?

Ab etwa 12 Jahren soll ein Kind bereit sein für ein Smartphone. In diesem Alter brauchen sie jedoch nicht das neueste Smartphone-Modell. Wichtig ist, dass sie mit dem Gerät umgehen können. Dabei spielt zum Beispiel auch die Größe eine Rolle. Smartphones ab 5 Zoll sind für Kinderhände viel zu groß und fallen daher leichter herunter. Besser geeignet sind Geräte mit 4,5 oder 4,7 Zoll. Ein günstiges Mittelklasse- oder Einsteiger-Smartphone ist oft die bessere Wahl als ein nagelneues iPhone. Auch gebrauchte Geräte können eine gute Alternative sein.

Kinder mit Smartphones
Das Smartphone ist überall dabei und fällt auch mal herunter – Eine Hülle und eine Versicherung sind daher angebracht.

Neben der Größe sollte auch auf eine gute Akkulaufzeit geachtet werden. Vor allem bei Einsteigern reichen ein einfacher Quad-Core-Prozessor und Arbeitsspeicher bis 2 GB komplett aus. Stärke der Kamera und Spielereien wie Fingerabdrucksensor sind erstmal nebensächlich. Wichtiger ist hingegen, dass das Gerät robust ist. Schließlich lassen die lieben Kleinen ihr Smartphone auch mal fallen. Hier kann man gegebenenfalls auch auf Hüllen und Schutzfolien zurückgreifen. Bei teureren Smartphones sollte auf jeden Fall eine Handyversicherung abgeschlossen werden. Bei der Software sollten  Eltern vor allem darauf achten, dass sie das Betriebssystem des Smartphones kennen. Das vereinfacht die Einrichtung und Eltern können besser einschätzen, was ihr Kind mit dem Gerät machen kann. Ist das Smartphone dann erstmal im Haus, sollten direkt Kindersicherungen installiert werden, die das Kind vor nicht-jugendfreien Webseiten und Apps schützen.

Die Qual der Wahl: Prepaid oder Vertrag

Selbst das schönste Smartphone macht erst so richtig Spaß, wenn es einen passenden Tarif hat. Schließlich können viele Funktionen des schönen Geräts ohne eine Verbindung zum Internet kaum genutzt werden. Der Einfachheit halber kann hier zu einem günstigen Vertrag mit Daten-, Telefon- und SMS-Flatrate gegriffen werden. Wer nicht ganz genau aufpasst, kann allerdings auch in eine üble Kostenfalle geraten. Datenautomatik ist das Stichwort. Das Prinzip ist einfach und kostspielig: Überschreitet das Kind seinen Datenverbrauch, bucht der Provider einfach ein kleines Datenvolumen zu einem Aufpreis dazu. Das passiert bis zu dreimal. Überschreitet das Kind seinen Datenverbrauch mehrere Monate hintereinander, wird der Vertrag automatisch teurer. Deshalb sollten Eltern auf entsprechende Informationen im Kleingedruckten achten und die Datenautomatik beim Provider abbestellen.

Dann lieber Prepaid? Prepaid hat zwei Vorteile: Zum einen ermöglicht dieses System eine hohe Flexibilität aufgrund kurzer Laufzeiten, zum anderen kann das Kind aktiv einbezogen werden. Damit es lernt, welche Kosten mit einem Smartphone verbunden sind, kann es sich mit seinem Taschengeld an der Bezahlung des Tarifs beteiligen. Zudem muss sich das Kind aufgrund des häufig eingeschränkten Datenvolumens die Zeit am Smartphone einteilen – was zumindest ein wenig dazu beiträgt, dass die Hausaufgaben fertig werden und nicht stundenlang gechattet oder gesurft wird. Ein weiterer Vorteil: Prepaid-Angebote sind häufig sehr günstig.

Das Kind und den Geldbeutel schützen

Egal ob am Ende ein Prepaid-Tarif oder ein Vertrag gewählt wird, eine Drittanbietersperre ist unverzichtbar. Diese kann ganz einfach beim Provider angefordert werden und bewahrt vor bösen Überraschungen beim Blick auf die nächste Handyrechnung. Denn die Sperre sorgt dafür, dass das Kind am Smartphone keine teuren Abos abschließen kann, die über die Handyrechnung verbucht werden.

Mutter mit Kind und Smartphone
Eltern sollten ihren Kindern die Nutzung eines Smartphones erklären.

Jetzt sind eigentlich alle Eventualitäten abgeklärt und es kann losgehen, oder? Noch nicht ganz. Denn wer wirklich möchte, dass sein Kind auch verantwortungsvoll mit dem Smartphone umgeht, sollte vorher auch mit ihm darüber reden, welche Möglichkeiten ein Smartphone bietet. Kinder sollten klar darüber aufgeklärt werden, was sie mit dem Smartphone machen dürfen und was nicht. Das betrifft zum einen die rechtlichen Fakten als auch Verbote seitens der Eltern. So sollten Kinder lernen sorgsam mit den eigenen Daten umzugehen und diese nicht frei in sozialen Netzwerken zu verteilen. Auch die Rechte anderer müssen deutlich besprochen werden. Weitere Themen die besprochen werden sollten sind die Kosten eines Smartphones und des dazugehörigen Vertrags sowie Mobbing im Internet und App-Berechtigung. Auch sollte geklärt werden, wann das Kind das Smartphone benutzen darf und wann nicht.

Unsere Empfehlung

Eine gute Wahl ist zum Beispiel das Sony Xperia X Compact im O2-Tarif All-in M Young. Das Smartphone passt perfekt in die Hosentasche und punktet trotzdem mit sehr gutes Ausstattung. Kamera, Prozessor und Speicher reichen sowohl für große als auch für kleine Ansprüche vollkommen aus. Der Tarif bietet Kindern die Möglichkeit alle Funktionen ihres Smartphones zu nutzen und Eltern haben die Sicherheit, dass keine unerwartet hohen Kosten entstehen. Und wenn die ganze Familie wegfährt, kann das mobile Netz ganz normal genutzt werden – ohne Aufpreis.

DEINHANDY. wünscht eine schöne Adventszeit und fröhliche Weihnachten.

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