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Familienfreigabe: Bequem Apps und Inhalte teilen

Familienfreigabe
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Einer zahlt, sechs profitieren: Die Familienfreigabe ist eine tolle Möglichkeit, um Apps, Musik und Filme mit der ganzen Familie zu teilen. Unter iOS gibt es die Funktion schon lange. Android hat in diesem Jahr nun auch endlich ein entsprechendes Update erhalten. Wir erklären, wie Du die Freigabe einstellen kannst.

Familienfreigabe bei Apple

iOS Familienfreigabe
Die Familienfreigabe ermöglicht es Inhalte und Apps einfach innerhalb der Familie zu teilen.

Das digitale Familienleben wird einfach: Mit der Familienfreigabe von Apple können bis zu sechs Personen Einkäufe aus iTunes, iBooks und dem App Store nutzen. Der Vorteil: Apps, Bücher und Musik müssen nicht mehrmals gekauft werden und können auf bis zu sechs Geräten gleichzeitig benutzt werden. Eltern und Kinde profitieren davon gleichermaßen. Denn während die Eltern den Überblick darüber behalten, was ihre Schützlinge kaufen, müssen Kinder nicht auf Mama oder Papa warten, wenn sie eine App kaufen möchten.

Zudem haben Eltern die Möglichkeit, Inhalte auszublenden, die ihre Kinder nicht nutzen sollen. Gemeinsame Termine lassen sich einfach über einen Familienkalender planen und alle können auf ein gemeinsames Fotoalbum zugreifen.  Bedingung für die Nutzung der Funktion ist, dass alle Mitglieder über ein iPhone oder Tablet mit mindestens iOS 8 und eine eigene Apple ID haben.

  • Öffne an Deinem iPhone die iCloud-Einstellungen.
  • Tippe dazu auf „Einstellungen“ > „iCloud“ > „Familie“.
  • Tippe auf Deinen Namen und prüfe Deine Daten.
  • Erstelle eine Gruppe und lade bis zu fünf weitere Familienmitglieder ein.
  • Stimme zu, dass Einkäufe über iTunes, den AppStore und iBooks über Dein Konto bezahlt werden.
  • Treten neue Familienmitglieder bei, gelten die Einstellungen auch für sie.

Hast Du die Freigabe eingerichtet, erscheinen alle Apps und Inhalte, die innerhalb der Familie gekauft wurden automatisch im Ordner „Familienkäufe“ und können dort abgerufen werden. Jeder Nutzer hat hier seine eigene Sammlung, in der die anderen stöbern können. Familienmitglieder können Apps und Inhalte auch als privat einstellen, dann sind sie für die anderen nicht sichtbar. Das macht zum Beispiel Sinn, wenn Eltern Apps über den Familien-Account kaufen, die nicht für Kinder geeignet sind.

Keine unkontrollierten Käufe

Familie mit iPad, iPhone und Mac
Die Familienfreigabe kann nicht nur über das iPhone, sondern auch über Mac und iPad genutzt werden.

Die Bezahlung von Apps und Inhalten erfolgt über das Konto der Eltern. Hier kann nur ein Konto eingetragen werden. Der Organisator der Gruppe bezahlt automatisch über dieses Konto. Wer seinen Familienmitgliedern nicht erlauben möchte, nach Lust und Laune Apps zu kaufen, kann die Option „Kaufanfrage“ aktivieren. Damit müssen minderjährige Nutzer erst um eine Erlaubnis für den Kauf bitten, bevor sie Inhalte herunterladen können. Die Einstellung kann für jedes Familienmitglied einzeln vorgenommen werden. Für Kinder unter 13 ist die Kaufanfrage automatisch aktiviert, für Kinder zwischen 13 und 17 kann sie optional aktiviert werden. Wer einem älteren Familienmitglied den Zugriff auf das Konto verweigern möchte, kann dies nur durch das Entfernen des Mitglieds aus der Familiengruppe tun.

Mein Kind hat keine Apple-ID – Was tun?

Apple erlaubt die Erstellung einer Apple ID erst ab 13 Jahren. Sollte Ihr Kind jünger sein, können Sie ihm über die Familien-Einstellungen einen Account anlegen. Das Kind muss dann allerdings bis zu seinem 13 Lebensjahr Teil einer Familiengruppe bleiben.

  • Einstellungen > iCloud > Familie > und Apple-ID für ein Kind erstellen
  • Geburtsdatum des Kindes eingeben und auf „Weiter“ tippen
  • Formular „Datenschutzzustimmung der Eltern“ durchlesen und akzeptieren tippen
  • Informationen für Zahlungsmethode hinzufügen
  • Namen des Kindes eingeben und „Weiter“ tippen und Apple-ID (benutzername@icloud.com) erstellen
  • Passwort und Sicherheitsfragen einstellen
  • Nach Möglichkeit etwas wählen, das sich sowohl das Kind als auch die Eltern merken können

Praktisch und gut: Die Apple Familienfreigabe ermöglicht Eltern einerseits die Kontrolle über die App-Käufe des Kindes und trägt auch dazu bei, dass sich die ganze Familie digital verbinden kann. Dank des Kalenders vergisst niemand mehr Opas Geburtstag und im gemeinsamen Fotoalbum können alle gemeinsamen Erlebnisse geteilt werden. Wer sich und seine Familie jetzt mit einem iPhone ausstatten möchte, der findet hier die besten Angebote!

Familienfreigaben seit 2016 auch über Android

Die ganze Familie schwärmt für Android-Smartphones und Ihr möchtet Eure Daten miteinander teilen? Dafür gibt es seit diesem Jahr ebenfalls eine Familienfreigabe. So haben auch Android-Nutzer die Möglichkeit eine App einmalig zu kaufen und mit bis zu fünf Mitgliedern in der Familie zu teilen. Unter Android ist das Anlegen einer Familiengruppe allerdings etwas komplizierter als unter iOS. Denn jeder Nutzer muss sich selbst einmal für die Familien-Mediathek, in der alle Daten gesammelt werden, registrieren. Am Ende können bis auf Kiosk-Käufe und Songs aus Google Music fast alle gekauften Daten geteilt werden. Einige Inhalte können allerdings nicht von mehreren Geräten gleichzeitig genutzt werden.

Android Familienfreigabe
In Android ist seit 2016 ebenfalls eine Familienfreigabe möglich.

Ein gemeinsamer Kalender wird nicht angelegt, die Funktion gibt es allerdings über den Google-Account und kann auch ohne Familienfreigabe genutzt werden. Der Vorteil an der Android-Variante: App-Käufe und Co. müssen nicht zwingend über die Familien-Bezahlmethode bezahlt werden. Jeder Nutzer kann auch weiterhin eigene Bezahlmethoden wählen. Eltern können spezielle Jugendschutzeinstellungen für die Smartphones ihrer Kinder einrichten. In der Familien-Mediathek sind dann für die Kinder auch nur freigegebene Inhalte sichtbar.

  • Öffne den Google Play Store App
  • Tippe das Menüsymbol in der linken oberen Ecke an
  • Wähle Konto > Familie > Für Familien-Mediathek registrieren
  • Gib Deine Daten und die Daten zur Bezahlmethode ein
  • Du bist nun der Familien-Administrator
  • Tippe auf Familienmitglieder verwalten und Familienmitglieder einladen
  • Gib die E-Mail-Adressen und Telefonnummern der Personen ein, die Du einladen möchtest
  • Die Person erhält eine Benachrichtigung über die Einladung
  • Tritt die Person der Gruppe bei, bekommst Du eine Nachricht

Die Kosten bleiben übersichtlich

Eltern und Kinder auf Couch
Eltern müssen Einkäufe ihrer Kinder zuerst erlauben.

Wer die Käufe vor allem jüngerer Familienmitglieder kontrollieren möchte, kann einstellen, dass sie erst eine Kaufgenehmigung anfordern müssen. Der Kaufvorgang kann dann erst abgeschlossen werden, wenn der Familien-Administrator sein Passwort auf dem Smartphone des Mitglieds eingibt. Für 13- bis 17-Jährige sind standardmäßig alle Käufe begrenzt, ab 18 sind es nur noch In-App-Käufe, die automatisch eingeschränkt werden. Die Familienzahlungsmethode wird vom Familienadministrator festgelegt. Er erhält bei jedem Kauf eine Rechnung per Mail.

  • Play Store App öffnen
  • Menüsymbol – Konto – Familie – Familienmitglieder verwalten
  • Namen des Familienmitgliedes antippen
  • Nun kann ausgewählt werden, ob alle kostenpflichtigen Inhalte, nur für In-App-Käufe oder keine Genehmigung benötigt wird
  • Kann für jedes Familienmitglied einzeln eingestellt werden

Sollte es bei einer Person nicht möglich sein, eine Einschränkung für alle kostenpflichtigen Inhalte zu erstellen, sollte derjenige überprüfen ob die Kontoinformationen korrekt hinterlegt sind. Meist ist es das Geburtsdatum das nicht oder falsch eingetragen wurde.

Gruppen löschen und wechseln

Wird eine Familien-Gruppe nach einer Weile wieder gelöscht, behalten alle Mitglieder die Inhalte, die sie selbst gekauft haben, verlieren aber den Zugriff auf die Familien-Mediathek. Verlässt ein Mitglied die Mediathek, verlieren alle restlichen Mitglieder den Zugriff auf seine Daten. Einmal jährlich kann jedes Mitglied in eine andere Mediathek wechseln.

Wer Geld für Apps sparen und Inhalte einfach mit der ganzen Familie teilen möchte, der profitiert von der Familienfreigabe über Android. Dabei können Eltern als Administratoren ganz klar festlegen, welche Apps ihre Kinder kaufen dürfen und entdecken durch sie vielleicht selbst noch das eine oder andere spannende Spiel. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, der findet auf deinhandy.de die besten Android-Smartphones.

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