Startseite Ratgeber Smarte Begleiter für die ganze Familie Safer Internet Day: Für ein besseres Internet

Safer Internet Day: Für ein besseres Internet

Safer Internet Day
0

Der Alltag findet im Internet statt: Mittlerweile bewegen wir alle uns täglich im Netz, gucken Videos, nutzen soziale Netzwerke, arbeiten. Kein Wunder, schließlich hat das Internet zahlreiche Vorteile, die wir nicht mehr missen möchten. Aber was ist mit den Gefahren? Davon lauert eine ganze Menge im Netz. Eine der hässlichen Seiten der Online-Technik ist zum Beispiel Cyber-Mobbing. Der Safer Internet Day soll auf die Gefahren aufmerksam machen und die Medienkompetenz junger und erwachsener Nutzer steigern. Jeder kann im Netz daran teilnehmen und sich für ein besseres Internet stark machen. Und auch offline kannst Du eine Menge dafür tun.

Schon in der Schule wird heutzutage mithilfe des Internets gelernt. Kinder werden früh an die technischen Geräte und sogar informatische Grundlagen herangeführt und schnell gehört das mobile Netz zum Alltag. Ein Profil bei Facebook oder YouTube ist schnell angelegt und schon wandern zahlreiche persönliche Daten, Bilder und Videos ungefiltert ins Netz. Dass dieses Verhalten Gefahren bürgt, ist den wenigsten Kindern und Jugendlichen bewusst. Eltern sollten hier klar aufklären und deutlich machen, dass Daten, die einmal im Netz gelandet sind, selten wieder entfernt werden können. Dabei sollten die Themen Bildrecht, Mobbing und Datensicherheit besprochen werden.

Bilder von sich und Freunden ins Internet zu stellen kann teuer werden. Denn das Recht am eigenen Bild besagt, dass jede Person selbst bestimmen kann, welche Bilder von ihr veröffentlicht werden. Im Falle von Minderjährigen entscheiden die Eltern, ob ein Bild veröffentlicht werden darf oder nicht. Wer Bilder anderer Personen ohne ihre Zustimmung veröffentlicht riskiert eine Unterlassungsklage oder auch ein Schmerzensgeld.

MobbingTrolle, Hater und Co. schrecken im Netz vor nichts zurück. Die Anonymität verleitet viele Menschen zu Beleidigungen und Mobbing. Deshalb sollten Kinder zum einen deutlich darüber aufgeklärt werden, wie schlimm Cyber-Mobbing sein kann und dass sie mit zahlreichen Bildern Mobbern eine große Angriffsfläche geben. Eine Umfrage der ARAG-Versicherung hat ergeben, dass Jugendliche eine gewisse Empathie erlernen sollten, um sich als faires Mitglied im Internet zu bewegen. Deshalb sollte Kindern und Jugendlichen klar vermittelt werden, welchen Schaden Cyber-Mobbing anrichten kann.

Wer seine Daten schützt, schützt sich auch davor durch Hacks Opfer von Mobbing zu werden. Denn auch so können Bilder und Videos privater Natur ins Netz gelangen. Ein Virenschutz aber auch Verschlüsselungsprogramme können hier die richtige Lösung sein.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Eltern und Kinder, sich über das Thema zu informieren. Bei klicksafe.de, der EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz, bekommen Familien zum Beispiel Informationsmaterial und die Kontaktdaten von Beschwerde- und Beratungsstellen.

Der schnelle Snap

Familie Internet
Eltern sollten ihren Kindern die Gefahren des Internets erklären.

Snapchat wird täglich von 150 Millionen Menschen benutzt. Die App ist vor allem unter Jugendlichen beliebt. Anfang 2016 nutzten fast 68 Prozent der 10- bis 27-Jährigen Snapchat. Der überwiegende Teil von ihnen versendet Bilder und Videos von sich selbst. Immerhin ist ein Snap, wie die Nachrichten genannt werden, schnell gemacht und noch schneller verschickt. Das Besondere: Die Nachrichten können nur kurz gesehen werden. Genau darin besteht allerdings die Gefahr. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass die Nachricht nur kurz betrachtet wird, ist ein Foto oder Video schneller verschickt – Häufig auch intimer Art. Besonders solche Inhalte geben Anreize für Mobbing und Beleidigungen.

„Unite for a better internet“

Der Safer Internet Day findet immer am zweiten Tag der zweiten Woche im Februar statt. Vor 13 Jahren wurde er ins Leben gerufen, mittlerweile nehmen über 100 Länder weltweit daran teil. Es finden verschiedene Veranstaltungen zum Thema Cyber-Mobbing und Internetsicherheit statt, die alle das Ziel haben, aufzuklären und die Sensibilität für die Gefahren des Internets zu erhöhen. Unter dem Motto „„Be the change, unite for a better internet“ kann jeder daran teilnehmen und sich online sowie offline an Aktionen beteiligen.

iPhone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.