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So entsteht ein Handyvertrag

Handyvertrag
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Jeder hat ihn, jeder braucht ihn: Den Handyvertrag. Aber wie entsteht ein Handyvertag eigentlich? Woraus besteht er und welche Typen gibt es? Wir zeigen Dir, welche Vertragsarten es gibt, und welcher für Dich der richtige ist.

Diese Vertragstypen gibt es

Smartphones und Mobilfunk sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, doch ihre Wurzeln reichen weit zurück – bis in die Achtzigerjahre. Zum

Höhenflug setzte der Mobilfunk dann in den Neunzigern an, und der typische Laufzeitvertrag stammt ebenfalls aus dieser Zeit: Wer einen Vertrag bestellte, bestellte auch ein Telefon, wie beim guten, alten Festnetzanschluss.

Handys Neunziger bis heute
Einst und jetzt: Erst unbezahlbar, dann spottbillig und mittlerweile geschätzter, aber kostspieliger Alltagsbegleiter.

Für alle, die sich nicht dauerhaft binden wollen, gibt es mit dem Prepaid-Handy bereits seit dem Jahr 1996 das Pendant zu Telefonkarte. Ja, richtig gelesen, in den Neunzigern gab es auch zur Prepaid-Karte nicht selten das Handy mit dazu, denn in der Zeit vor Smartphone und Tablet gab es das Endgerät nicht selten de facto gratis. Kaum vorstellbar in einer Zeit, in der ein Mittelklasse-Smartphone für rund 400€ über die Ladentheke geht. Der neueste Trend: Reine SIM-Only-Tarife, also der Handyvertrag ohne neues Smartphone. Praktisch für alle, die ein Smartphone haben, das seinen Zweck auch weiterhin erfüllt.

Der feine Unterschied: Bestandteile und Laufzeit

Telefonieren und surfen – das geht heute mit allen Vertragstypen. Den großen Unterschied machen zwei Faktoren: Der Vertragsumfang und die Vertragslaufzeit. Während Laufzeitverträge eine ausgewogene Verbindung aus Hardware und Vertragsleistung bieten, punkten Prepaid und SIM-Only vor allem mit einem mehr an Flexibilität und günstigen Preisen.

Der Mix macht’s: Das ist drin im Handyvertrag

Die Laufzeit: Vom Kunden meist unterschätzt: Die Laufzeit ist die wichtigste Berechnungsgrundlage des Providers, vor allem bei SIM-Only-Verträgen macht sich der Unterschied bemerkbar: Monatliche Kündbarkeit lassen sich Mobilfunkanbieter üblicherweise bezahlen. Wer sich für 24 Monate Bindung entscheidet, kommt auf Dauer oft günstiger davon.

Das Smartphone: Vom Einsteigermodell bis zum Spitzenreiter ist hier alles dabei. Vertragsangebote gibt es für den kleinsten und den größten Geldbeutel. Darum ist das Smartphone auch die wichtigste Stellschraube für den Preis eines neuen Handyvertrags mit Gerät.

Allnet-Flat: Schluss mit Takten und Minuten, heutzutage wird mit Flatrate telefoniert – und zwar in alle Netze. Tarife ohne Allnet-Flat sind auch heutzutage nur noch selten anzutreffen. Einzig Prepaid-Kunden müssen sich noch mit minutengenauer Abrechnung und Inklusiveinheiten zufrieden geben.

Internet-Flat: Beim Internetzugang gilt: Flat ist nicht gleich Flat. Sowohl beim Datenvolumen als auch bei der Übertragungsgeschwindigkeit gibt es erhebliche Unterschiede. Faustregel: Ein GB Datenvolumen und mindestens 21,1 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit sollten es heute schon sein. Gleiches gilt für die Datenübertragung nach aktuellem Standard LTE.

SMS-Flat: Sie ist nicht mehr ganz so wichtig wie in früheren Zeiten, doch noch immer ist die SMS ein beliebtes Kommunikationsmittel. Allerdings gehört in Zeiten von WhatsApp, Threema & Co. die SMS-Flat mittlerweile einfach zum guten Ton bei einem soliden Handyvertrag. Nur Prepaidkunden müssen noch mit Obergrenzen leben.

EU-Flat: Noch vor wenigen Jahren ein attraktives Plus, dank EU-Richtlinie heute jedoch praktisch passé. Mittlerweile bieten die meisten Provider EU-weite Leistungen mit Einheiten im Rahmen eines normalen Vertrags an (etwa 1000 Minuten oder 1 GB inklusive im EU-Ausland). Die ganz großen Kostenfallen sind damit abgeschafft. Trotzdem gilt: Informieren!

Extras: Hier locken Provider mit attraktiven Inklusivangeboten, vergleichen lohnt sich jedoch auch hier. Musik-Flatrates etwa sind meistens Teil einer Mischkalkulation, die in den Vertragspreis einfließt. Möglicherweise ist ein Tarif ohne ein solches Extra im Einzelfall günstiger.

So entsteht ein Handyvertrag

Der Klassiker: Laufzeitvertrag mit Handy

Immer noch selbstverständlicher Standard für die meisten von uns: Ein Handyvertrag mit Handy, das als Vertragsbestandteil direkt zu uns nach Hause kommt. Rund 42 Millionen Nutzer setzten im Jahr 2016 noch auf den typischen Laufzeitvertrag.

Handyvertrag
Nach wie vor beliebt: Der Laufzeitvertrag mit 24 Monaten Bindung.

Damit ist der Klassiker nach wie vor das beliebteste Vertragsmodell. Ein möglicher Grund: Attraktive Konditionen für exklusive Smartphones, die über 24 Monate abbezahlt werden. Auch bei DEINHANDY zeigt sich: Vor allem junge Menschen setzen nach wie vor auf den Klassiker, 27 Prozent der 18-24jährigen und sogar 34% der 25-34jährigen entschieden sich im ersten Quartal 2017 für den attraktiven Dauerbrenner mit zwei Jahren Laufzeit und Smartphone inklusive.

So setzt sich der klassische Laufzeitvertrag zusammen:

24 Monate Laufzeit
Smartphone
Allnet-Flat
Internet-Flat
SMS-Flat
Extras (optional)

Für Freiheitsliebende: Prepaid-Karte

Prepaid-Karte
Freiheit statt Bindung: Die Prepaidkarte war bis zum Aufkommen der SIM-Only-tarife die richtige Wahl für alle, die gern den Überblick behalten.

Perfekt für alle, die ihre Kosten direkt im Auge behalten: Die Prepaidkarte. Rund 18 Millionen Prepaidnutzer gab es im Jahr 2016 noch laut Statista-Umfrage. Tendenz: Kontinuierlich fallend. Dafür ist vor allem die Flatrate verantwortlich. Sie erlaubt es auch Kunden mit Laufzeitverträgen mit monatlichen Fixbeträgen zu kalkulieren. Beliebt bleibt die Prepaidkarte jedoch bei Eltern, die ihren Nachwuchs ans mobile Zeitalter heranführen und allen, die in erster Linie erreichbar bleiben wollen. Großer Vorteil: Wer nichts verbraucht, zahlt auch nichts. Nachteil: Geringere Leistung bei vergleichbaren Preisen gegenüber SIM-Only-Tarifen

So setzt sich ein Prepaid-Tarif zusammen:

monatlich kündbar/keine Fixkosten
SIM-Karte
Internet-Flat
Limitierte Inklusivminuten
Limitierte SMS-Anzahl

Das Beste aus zwei Welten: SIM-Only-Tarife

Der SIM-Only-Tarif wird immer beliebter. Entschieden sich im Jahr 2016 noch rund 25% aller DEINHANDY-Kunden für einen Vertrag ohne Handy, waren es im ersten Quartal 2017 bereits fast 36 Prozent. Und das aus gutem Grund: SIM-Only-Tarife bieten das volle Leistungsspektrum eines klassischen Vertrags, und das bei verhältnismäßig niedrigen Kosten – denn der Preis für ein brandneues Smartphone entfällt natürlich. Um ihre Angebote noch mehr Kunden schmackhaft zu machen, kommen Provider ihren Kunden inzwischen auf weiteren Ebene entgegen: SIM-Only-Tarife gibt es immer häufiger sowohl mit 24 Monaten Laufzeit als auch in einer monatlich kündbaren Variante. Letztere ist zwar üblicherweise etwas teurer (rund 25% Aufschlag ggü. 24 Monaten Laufzeit), allerdings ist selbst die flexible SIM-Only-Variante noch deutlich günstiger als ein klassischer Laufzeitvertrag mit Handy.

So setzt sich ein SIM-Only-Vertrag zusammen:

24 Monate Laufzeit oder monatlich kündbar
Allnet-Flat
Internet-Flat
SMS-Flat
Extras (optional)

Fazit: Bestandteile ändern sich, Vertragsmodelle bleiben: Darum rechtzeitig informieren!

Provider haben mit Laufzeitvertrag, Prepaid und SIM-Only gleich drei Tarifmodelle geschaffen, um die unterschiedlichen Bedürfnissen ihrer Nutzer so passgenau wie möglich abzubilden. Für die meisten Nutzer ist ein Laufzeitvertrag mit Handy im Jahr 2017 immer noch die bevorzugte Wahl – angesichts der Vielzahl neuer Leistungen zum Festpreis eine nachvollziehbare Entscheidung, zumal der Preisindex für Mobilfunkservices in den letzten 20 Jahren kontinuierlich gesunken ist: Du bekommst also mehr Leistung für weniger Geld.

Unser Tipp: Die einst überzeugenden Vorteile von Prepaid-Verträgen verblassen vor immer günstigeren SIM-Only-Alternativen. Wer ein gut funktionierendes Smartphone sein eigen nennt und auf der Suche nach einem günstigen Neuvertrag ist, ist gut beraten, sich bei den flexiblen Allroundern ohne Handy umzusehen.

Vertrag ohne Handy

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