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Wasserdichte Smartphones – Top und Flop

Smartphone aus dem Wasser
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Die Zeiten, in denen wasserdichte Smartphones nur in Form von klobigen Outdoor-Geräten zu finden sind, sind zum Glück vorbei. Selbst die großen Hersteller verpassen ihren High-End-Geräten mittlerweile die IP-Zertifizierung 68, die angibt das Gerät vor Eindringen von Fremdkörpern und Wasser zu schützen. Doch wie „wasserdicht“ sind diese Smartphones wirklich und welche Vor- und Nachteile bringt ein wasserfestes Smartphone mit sich?

Handy im MeerWas sagen die Schutzklassen aus?

Zunächst eine kurze Erklärung, was die verschiedenen Zertifizierungen, auch IP-Schutzklassen genannt, aussagen. Die Schutzklassen sind mit zwei Zahlen versehen, wobei die erste Ziffer Auskunft über den Staubschutz (bis Klasse 6) und die zweite Ziffer Auskunft über den Wasserschutz (bis Klasse 9) gibt. Es gilt die einfache Regel: Je höher die Zahl, desto höher der Schutz. Wenn ein Smartphone zum Beispiel mit IP68 gekennzeichnet ist, so ist das Gerät vollständig gegen Staub und Wasser auf unbestimmte Zeit geschützt. Übrigens ist die IP68 die zweithöchste Schutzklasse. Nur Geräte mit der IP69 halten noch etwas mehr aus und schützen das Handy sogar vor Hochdruck- und Dampfstahlreinigung. Achtung: Mit Salzwasser sollte jedoch kein Smartphone in Berührung kommen! Denn auch Smartphones mit der höchsten IP-Zertifizierung sind nicht gegen die Korrosion, die das Salzwasser mit sich bringt, geschützt.

Glas über Handy ausgekipptWasserdicht gleich wasserdicht?

Wobei der Begriff „wasserdicht“ in diesem Zusammenhang noch kurz definiert werden muss. Denn auch Smartphones, die über die hohe IP-Schutzklasse 68 verfügen, sollten nicht unter Wasser benutzt werden. Seinerzeit geriet Sony, Vorreiter der wasserdichten Alltags-Smartphones, mit seinem Xperia Z5 in Erklärungsnot, da einige Nutzer versuchten mit dem Gerät auch unter Wasser Fotos zu schießen – leider mit mäßigem Erfolg. Sony warnte schlussendlich davor, das Handy unter Wasser zu benutzen. Zwar wurde es den üblichen Tests unterzogen, also in Sonys Testlaboren für 30 Minuten in ein Wasserbad gelegt – was es auch unbeschadet überstand und woher die hohe Schutzklasse rührt. Jedoch war es dabei nicht in Betrieb und befand sich lediglich im Standby-Modus. Besonders hat Sony davon abgeraten Fotos unter Wasser zu schießen. Auch Samsung geriet mit seinem angeblich wasserdichten Galaxy S6 in die Kritik, da es die üblichen Tests nicht unbeschadet überstand. Mit dem Galaxy S7 hat Samsung es dann aber deutlich besser gemacht.

Pärchen mit SmartphoneVor- und Nachteile

Da wären wir auch schon bei den Nachteilen. Denn auch wenn Hersteller gerne mit Bildern werben, in denen das Gerät vollständig unter Wasser getaucht ist, kann das zur Funktionsunfähigkeit des Handys führen. Eine teure Reparatur, deren Kosten der Nutzer selbst tragen muss, ist oft die Folge. Gerade die sensiblen Anschlüsse, wie der Kopfhöreranschluss eines Smartphones, lassen leicht Wasser in das Gerät. Zwar sind die bei wasserfesten Geräten per Gummi verschlossen oder von innen versiegelt, einen hundertprozentigen Schutz bietet das trotzdem nicht immer.

Wer sich über diese Gefahren im Klaren ist, kann mit einem wasserfesten Smartphone jedoch beruhigter durch den Alltag gehen – denn robuster ist es allemal! Gerade im Sommer zahlt sich ein Handy mit hoher IP-Schutzklasse oftmals aus. Diese Geräte überstehen einen spontanen Sommerregen oder ein unaufgefordertes Abspritzen mit dem Gartenschlauch der Freunde definitiv. Auch während des Sommerurlaubs zahlt sich ein Gerät, das wasser- und staubresistent ist meistens aus.

Die Top-5 wasserdichten Smartphones

Inzwischen hat sich auf dem Sektor der wasserfesten Smartphones einiges getan und es gibt vom Einsteiger- bis zum High-End-Gerät Modelle, die über eine IP-Schutzklasse verfügen. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen und unsere persönliche Top-5-Liste der wasserfesten Smartphones erstellt:

iPhone 7: Besser spät als nie. Mit seinem iPhone 7 stattete Apple erstmals eines seiner iPhones mit der Schutzklasse IP67 aus und verschaffte dem Handy so einen weiteren Mehrwert.

Sony Xperia XZ: Sony machte wasserfeste Smartphones alltagstauglich. Während es die Schutzklasse IP68 lange nur im Outdoor-Bereich gab, verpasste Sony diese bereits vor Jahren seinen Modellen.

LG G6: Das LG G6 kommt deutlich besser an, als sein Vorgängermodell und auch die Schutzzertifizierung ist ein weiterer Pluspunkt des Smartphones.

Samsung Galaxy S7 / S7 Edge: Beim S6 hagelte es heftige Kritik für Samsung in puncto Wasserdichte. Das hat sich der Hersteller offenbar zu Herzen genommen und beim S7 alles besser gemacht.

Samsung Galaxy S8 / S8+: Keine große Überraschung, denn das S8 und sein großer Bruder führen bereits jetzt die Bestenlisten an und auch die Schutzklasse IP68 konnte in Tests überzeugen.

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Samsung Galaxy S8

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