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Beste Handykamera: So erkennst Du das beste Fotohandy

Beste Handykamera: So erkennst Du das beste Fotohandy
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Die Zeiten der Digitalkamera sind vorbei und fast jeder schießt heute seine Fotos mit der Handykamera. Unschlagbarer Vorteil ist die schnelle Verfügbarkeit: Jeder hat seine Handykamera in der Hosen- oder Handtasche und kann sie für den perfekten Schnappschuss binnen Sekunden zücken. Doch welche Kamera taugt wirklich was und was braucht es für das perfekte Foto?

„Die beste Kamera ist die, die man gerade dabeihat.“ Dieser Spruch aus Fotografenkreisen erklärt den Siegeszug der Handykamera ziemlich gut. Bis auf Profifotografen hatten früher nur wenige permanent ihre Kamera dabei. Das änderte sich mit Foto-Handys und natürlich dem Smartphone. Denn durch die Handykamera können spontan Bilder aus dem Alltag, die oftmals ja auch die schönsten sind, festgehalten und umgehend bei Instagram und Co. hochgeladen werden. Was daraus folgt, ist eine neue Generation aus Hobbyfotografen, die die sozialen Netzwerke mit unzähligen Fotomotiven überschwemmt. Ob die sogenannten „Foodies“, die akribisch jede Mahlzeit bildlich festhalten oder jene, die das Alltagsleben ihrer Stadt gerne mit Selfies festhalten. Kein Wunder, dass die Kamera als Auswahlkriterium für das perfekte Smartphone eine immer größere Rolle spielt. Doch worauf kommt es bei einer guten Kamera wirklich an?

Landschaftsfoto mit dem Smartphone

Smartphone-Kameras aus der oberen Klasse haben mittlerweile 14, 16 oder noch mehr Megapixel. Die Anzahl der Megapixel sagt jedoch erst einmal nur aus wie hoch die Auflösung eines Fotos ist. Hier gilt: Je höher die Auflösung, desto mehr Pixel sind vorhanden. Das bedeutet, ein Motiv ist deutlicher und schärfer zu erkennen. Wenn das Bild vergrößert werden soll, ist eine hohe Anzahl an Megapixeln von Vorteil. Denn beim Vergrößern erhöht sich nicht die Anzahl der Pixel, sondern nur die Größe der einzelnen Bildpunkte. Bei höherer Auflösung kann ein Bild dementsprechend sehr weit vergrößert werden, bevor einzelne Pixel erkennbar sind. Für den Ausdruck eines Urlaubsfotos auf DIN A4-Format sollte eine Kamera mit mindestens 8 Megapixel verwendet werden, um das Foto scharf und detailgetreu darzustellen. Doch nicht nur die Megapixel sind für eine gute Kamera wichtig – Auslösezeit, ein Bildstabilisator sowie der Autofokus sind Eigenschaften, die eine moderne Handykamera mitbringen sollte. Denn viele Megapixel nützen nicht, wenn das Bild zeitverzögert geschossen wird oder verwackelt ist. Ein wichtiges Merkmal in der Fotografie, so auch in der Handyfotografie, ist die Offenblende. Sie beschreibt die größtmögliche Blendenöffnung eines Objektivs und gibt das Öffnungsverhältnis an. Eine gute Offenblende soll für den größtmöglichen Lichteinfall und somit für eine geringe Tiefenschärfe sorgen.

Die Messlatte in puncto Handykameras legte übrigens einst Sony mit hoher Megapixel-Anzahl von über 20 Megapixeln und innovativen Features. Mittlerweile hat die Konkurrenz aber stark aufgeholt. Nicht nur die beiden Marktführer Apple und Samsung laufen Sony den Rang ab, auch Hersteller wie Nokia und Huawei haben den Marktwert einer guten Handykamera erkannt und glänzen nun mit innovativen Ideen und bester Fotoqualität.

Dual-Kamera

Siegeszug der Dual-Kamera

Dual-Kameras sind endgültig im Massenmarkt angekommen und liefern einen hohen Mehrwert in puncto Handyfotografie. Wie der Name bereits verrät, besitzt eine Dual-Kamera zwei Linsen. Dabei gibt es verschiedene Einsatzmöglichkeiten für die beiden Linsen. Während bei Huawei zum Beispiel mit einem normalen und einem Monochrom-Sensor gearbeitet wird, setzt LG größtenteils auf den Weitwinkel. Der Unterschied: Im ersten Fall wird das Bild von einer Linse in Schwarz-Weiß und von der zweiten in Farbe aufgenommen. Am Ende werden beide Bilder zusammengefügt. Durch diese Technik werden bessere Kontraste und schärfere Kanten erzielt, was selbst bei schlechten Lichtverhältnissen tolle Bilder entstehen lässt. Bei der Weitwinkel-Variante wird durch die zwei Linsen nicht das Bild verbessert, sondern nur der Ausschnitt erweitert. Eine der Linsen nimmt Fotos im Weitwinkelformat mit bis zu 135 Grad auf, die andere besitzt ein Objektiv mit normalem Blickfeld von etwa 78 Grad. Durch Umschalten kann der Nutzer zwischen Weitwinkel- und normaler Fotoeinstellung wählen.

Mit Technologien dieser Art versuchen Smartphone-Hersteller die Nachteile, die sie durch die kompakte Bauweise ihrer Kameras haben, auszugleichen. Denn durch den Zusammenschluss beider Linsen ist eine höhere Bildqualität möglich. Inzwischen besitzen viele Smartphones eine Dual-Kamera wie beispielsweise das Huawei Mate 9, das LG G6 und das iPhone 7 Plus. Das Samsung Galaxy S8 und auch sein Flaggschiff-Nachfolger, das Galaxy S9, enthalten hingegen keine Dual-Kamera. Beim Galaxy Note 8 kommt die Zwei-Linsen-Variante wiederum zum Einsatz. Ein Smartphone kann auch mit nur einer Linse auf der Rückseite fantastisch fotografieren, eine Dual-Kamera kann aber einige der Nachteile ausgleichen, die Handykameras gegenüber Digitalkameras haben.

Aller guten Dinge sind drei: Huawei P20 Pro mit Triple-Kamera

Mittlerweile ist die Dual-Kamera aber nicht mehr die beste Lösung, die auf dem Markt erhältlich ist. Huawei hat mit dem P20 Pro neue Maßstäbe gesetzt und als erster Hersteller eine Triple-Kamera verbaut. Der Hauptsensor ist das Herzstück der Kamera, die in Zusammenarbeit mit Leica entstanden ist. Er löst mit 40 Megapixeln auf, die fertigen Fotos haben aber eine Auflösung von 10 Megapixeln. Die Kamera bündelt vier Pixel in einem einzigen, was insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen für gestochen scharfe Fotos sorgt. Der zweite Sensor, der Monochrom-Sensor, löst mit 20 Megapixeln auf und fotografiert in Schwarz-Weiß. Der Dritte im Bunde ist ein Teleobjektiv mit 8 Megapixeln. Das Besondere: Das Objektiv macht einen dreifachen verlustfreien Zoom möglich. Wer Motive noch größer fotografieren möchte, kann ihn zusätzlich erweitern und einen insgesamt fünffachen Hybrid-Zoom erreichen, der Dank der hohen Auflösung der Hauptkamera kaum an Qualität verliert.

Frau mit Lupe

Optischer und digitaler Zoom

Ein Beispiel für den Ausgleich, den eine Dual-Kamera schaffen kann, ist der digitale Zoom. Die Begriffe optischer und digitaler Zoom hat sicher jeder schon einmal gehört. Doch was ist eigentlich der Unterschied? Beim optischen Zoom wird durch die Veränderung des Objektivs an einen Bildausschnitt herangezoomt, ohne dass die Bildauflösung dadurch beeinträchtigt wird. Wenn die größtmögliche Vergrößerung erreicht ist, kann mit dem digitalen Zoom das jeweilige Objekt noch einmal vergrößert werden. Das wirkt sich dann jedoch auf die Qualität der Bilder aus und sie werden unscharf. Der digitale Zoom ist also eher eine Ergänzung. Modelle, in denen mehrere Objektive verbaut wurden, bieten einen Kompromiss. Da der optische Zoom bei schlechten Lichtverhältnissen etwas schwächelt, springt hier der digitale ein und ermöglicht auch bei Dämmerlicht das Knipsen scharfer Bilder.

Welches Smartphone besitzt die beste Kamera?

Doch welche Smartphones vereinen alle Features, die eine gute Kamera ausmachen und heben sie so 2018 in den Olymp der Top-Handykameras? Wir haben unsere Favoriten in einer persönlichen Bestenliste gekürt:

  • Google Pixel 2: Die Kamera des Pixel 2 gehört natürlich in unsere Topauswahl! Bokeh und andere Effekte realisiert Googles Spitzen-Handy über seine Software. Die lichtstarke Blende f/1.8 ermöglicht fantastische Aufnahmen auch bei Schummerlicht. Beeindruckend gut funktioniert der LED-Blitz. Zusammen mit dem Laser-Autofokus und der Dual-Pixel-Phasenerkennung sorgt das für detailreiche Fotos und Videos
  • iPhone X: Dass Apples Jubiläumsgerät weit vorne auftaucht, ist wohl keine Überraschung. iPhone-Kameras gehören seit Jahren zu den besten der Welt. Das iPhone X überzeugt mit einer verbesserten Dual-Kamera und Tele- und Weitwinkel-Objektiv arbeiten perfekt zusammen. Außerdem verfügen beide über einen Bildstabilisator und lichtempfindliche Blenden. Beide Linsen knipsen mit 12 Megapixeln, die Frontkamera verfügt über stolze 7 MP und einen guten Portraitlicht-Modus.
  • Galaxy S9: Ebenfalls auf unserer Bestenliste befindet sich das Galaxy S9. Die Hauptkamera des neuen Samsung-Flaggschiffs löst mit 12 Megapixel auf und sorgt auch bei schummrigem Licht für scharfe Aufnahmen, was nicht zuletzt an der lichtstarken f/1.5-Offenblende liegt. Eine wichtige Neuerung: Die variable Blende. Diese lässt sich nämlich auf eine für Farben besser geeignete Größe von f/2.5 verkleinern. So wird zwar weniger Licht eingelassen, aber bei Tageslicht ist das auch nicht nötig.
  • HTC U11 Plus: Dank 12,2 Megapixel, einer f/1.7-Blende und überarbeiteter Software macht das Fotografieren mit dem HTC U11 Plus richtig Spaß. Der Bildsensor stammt übrigens von Sony und erreicht mit einem Verhältnis von 1:1,4 eine beachtliche Größe. Hier gilt – je größer, desto besser. Denn je größer der Sensor, desto mehr Details können abgebildet werden.
  • Huawei Mate 10 Pro: Für seine Dual-Kamera im Mate 10 Pro arbeitete Huawei wie schon zuvor mit dem renommierten Hersteller Leica. Das neue Vorzeige-Handy kann problemlos an alte Erfolge anknüpfen. Die Top-Kamera, die mit 20 und 12 Megapixel auflöst und über eine f/1.6 Blende verfügt, kann sich sehen lassen. Der neue Automatikmodus erregte besonders viel Aufmerksamkeit. Das Ergebnis sind 12 unterschiedliche Modi; noch vor dem Auslösen entscheidet sich das Handy automatisch für den passenden und sorgt so für das optimale Foto.
  • Huawei P20 Pro: Das Smartphone mit der weltweit ersten Triple-Kamera überzeugt auf ganzer Linie. Mit drei Sensoren, die jeweils mit 40, 20 und 8 Megapixel auflösen und Blenden mit f/1.8, f/1.6 und f/2.4 sind gestochen scharfe Bilder möglich – auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Mit dreifachem optischem Zoom und fünffachem Hybrid-Zoom hast Du Deine Lieblingsmotive ohne Qualitätsverlust immer bestens im Blick.

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