Startseite Ratgeber Schon gewusst: ARKit legt den Grundstein für eine Zukunft mit AR

Schon gewusst: ARKit legt den Grundstein für eine Zukunft mit AR

ARKit
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Apples ARKit bietet Hobby-Entwicklern die Möglichkeit AR-Technik zu nutzen. Das kostenlose Tool ist für Millionen erreich- und nutzbar. ARKit ist aber mehr als nur Spielerei. Durch dieses Programm kann jeder zur Erweiterung und Verbesserung der AR-Technologie beitragen.

Erweiterte Möglichkeiten mit ARKit

Die erweiterte Realität nutzen wir bereits in Snapchat oder in Spielen wie Pokémon GO. Die Möglichkeiten werden allerdings nicht im vollen Umfang ausgeschöpft. Das hat auch Apple erkannt und zu seinem neuen Betriebssystem iOS 11 gleich ein neues Tool veröffentlicht. Das lediglich mit RGB-Kamera funktionierende ARKit ist ein freies Programm, das keiner komplizierten Hardware bedarf und von jedem iPhone oder iPad ab Apple-Chip 9 genutzt werden kann. Alle Entwickler, die ein iPhone 6 oder höher, oder ein iPad Air 2 oder höher ihr eigen nennen, können also AR-basierte Apps bauen. Auch große Firmen haben den Reiz erkannt und bedienen sich des Tools.

Damit sichert sich Apple einen wichtigen Anteil am AR-Markt und bietet Menschen aus aller Welt die Möglichkeit, das Potenzial der Technologie auszuschöpfen.

ARCore: Konkurrenz von Google

Auch Google erkennt die Fähigkeiten und kündigte bereits im Januar 2016 die Plattform Tango an, die die erweiterte Realität mittels 3D-Sensoren entstehen lässt. Problem: Tango kann nur mit zwei Smartphones, dem Asus Zenfone und Lenovo Phab 2, genutzt werden. Beide Geräte gehören nicht zu den Lieblingen der Käufer, eine Kooperation mit Samsung wäre möglicherweise die bessere Wahl gewesen. Das war auch der ausschlaggebende Punkt, weshalb Google im August dieses Jahres bekannt gab, dass Tango durch die Plattform ARCore ersetzt wird, die keine besonderen Geräte benötigt.

AR in der Medizin

Immer mehr angehende Ärzte schulen ihre chirurgischen Fähigkeiten nicht direkt am Patienten. Unternehmen wie Eyesi® entwickeln Simulatoren, die sich AR-Technik zu Nutze machen.

Um eine lebensnahe Untersuchung des Auges zu simulieren, erscheint ein dreidimensionaler Kopf auf einem speziellen Display, der durch eine Brille sichtbar wird. Auf dem Display sind die Konturen des Kopfes angedeutet, sodass der Untersuchende bei Berührung tatsächlich das Gefühl hat, einen Patienten vor sich zu haben. Mit den typischen Instrumenten kann die Netzhaut des virtuellen und sogar blinzelnden Patienten unter die Lupe genommen werden. In der Falldatenbank sind unzählige Veränderungen der Netzhaut eingebunden. Ärzte lernen so die richtige Diagnose zu stellen und können gleichzeitig Krankheitsbilder betrachten, die sonst nur in Büchern abgebildet sind.

AR in der Architektur

Auch in der Architektur bietet AR-Technik hohes Potential. Modelle können in 3D dargestellt werden und von allen Seiten betrachtet werden. ARki bietet solche Modelle an, und darüber hinaus viele relevante Funktionen. Neben Echtzeit-Schattenanalyse können Materialien ausgewählt werden.

AR in der Automobilindustrie

Auch Autohersteller nutzen AR. Gerade im Bereich Engineering erweist sich die Technik als praktisch. Formen, Farben und Design von Modellen können mit nur einem Klick verändert werden, ohne dass ein neues Modell aufwändig angefertigt werden muss. Das spart Geld und Zeit. Daimler gründete bereits 2000 das Virtual Reality Center, das sich mit der Frage des Einsatzes von AR und VR im Car-Engineering beschäftigt.

AR und die Zukunft

Bereiche, in denen viel Geld für die Entwicklung von AR-Technik investiert wird (wie Medizin und Automobilbranche), können bereits heute erstaunliche Ergebnisse vorweisen. In der Gaming-Sparte hapert es noch.

Die Grafik ist noch nicht ausgereift und viele Fehler, wie das Erkennen von Wänden, gehören zu den üblichen Problemen. Auch Microsoft versuchte sich mit seiner Hololens an Mixed-Reality-Techniken. Die Projektionen sehr detailliert, jedoch bietet die Brille ein sehr eingeschränktes Blickfeld.

MR-Brille

Mit dem neuen ARKit soll sich das ändern und innerhalb kürzester Zeit sind schon unzählige Apps entstanden. Durch die kostenlose Freigabe ist die Entwicklercommunity riesig und kann so in den nächsten Jahren Fehler beheben und die Technik verbessern. Auch in anderen Branchen wird sich die Technik nach und nach etablieren. Auch in Shopping, Werbung und Bildung wird AR zukünftig zum Einsatz kommen.

Experten sehen AR als Grundstein neuer technischer Möglichkeiten, der aber noch in den Kinderschuhen steckt.

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