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Android blitzeblank – So machst Du dein Handy wieder fit!

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Smartphones sind Akkordarbeiter. Jeden Tag am Start, dauernd im Einsatz und randvoll mit den schlechtesten und besten Fotos aller Zeiten. Die Folge: Gestern noch Rennmaschine, heute Schneckentempo. Wir zeigen Euch, wie Ihr den geliebten Alltagsbegleiter wieder auf Tempo trimmt.

Jeder kennt das: Das Smartphone braucht immer länger zum Hochfahren, Apps starten nur noch mit Verzögerung, und der Akku macht bereits am späten Nachmittag schlapp. Moderne Smartphones scheinen mit fortschreitender Zeit kontinuierlich langsamer zu werden. Dabei gibt es für die meisten Probleme einfache Lösung. Denn die wahre Ursache liegt nicht im Gerät selbst – sondern in der Art, wie wir es nutzen. Was viele nicht wissen: Oft ist es keineswegs nötig, gleich einen vollständigen Reset durchzuführen, ein paar Aufräumarbeiten wirken manchmal bereits Wunder.

Tipp 1: Unnötige Apps löschen

Die naheliegendste Lösung: Was nicht benötigt wird, kann weg. Denn im Laufe eines Handylebens sammeln sich oft Apps auf dem Smartphone an, die über Wochen und Monate nicht benötigt werden – und trotzdem wertvolle Ressourcen binden, etwa weil sie im Hintergrund laufen oder wertvollen Speicherplatz belegen. Ist der interne Speicher Deines Smartphones zum Bersten gefüllt, wirkt die Blockade als regelrechte Systemhandbremse. Die Lösung: Einstellungen öffnen, Anwendungsmanager auswählen und ordentlich ausmisten. Alternativ kannst Du Apps und Programme auch über den Play Store verwalten. Unsere Faustregel: Was drei Monate lang nicht mehr benutzt wurde, kann auch weg.

Tipp 2: Hintergrund-Apps beenden

Vielleicht die auffälligste Veränderung bei den meisten Smartphones: Apps öffnen sich nur noch träge, Taskwechsel scheinen zäh. Ursache: Oftmals blocken Prozesse im Hintergrund wertvolle Prozessorressourcen und zusätzlichen Arbeitsspeicher. Doch dem kann abgeholfen werden. Im Anwendungsmanager (verschiedentlich auch einfach „Apps“ genannt) lassen sich Apps ausschalten, die im Hintergrund laufen. Dazu einfach die Einstellungen öffnen, den Eintrag „Apps“ oder „Anwendungen“ öffnen, das Auswahlmenü auf „aktiviert“ umstellen und unnötige App auswählen. Dann in den Einstellungen der App „Stoppen erzwingen“ wählen.

Tipp 3: Widgets und Display-Anwendungen deaktivieren

Hübsch anzusehen und leistungshungrig: Widgets sind ein echtes Phänomen aus der digitalen Komfortzone. Vom Wettersimulator bis zur Nachrichtenanzeige gibt es nichts, das es nicht gibt. Praktisch? Ohne Zweifel. Nötig? Kann man drüber diskutieren. Leistungshungrig? Auf jeden Fall. Wir raten dazu, Widgets zu deinstallieren und lieber bei Bedarf die zugehörige App direkt zu öffnen.

Tipp 4: App-Cache leeren

Bei diesem Tipp scheiden sich die Geister. Während manche Hersteller bereits von Haus aus eigene Buttons und Service-Apps in ihre Android-Version integrieren, um den Arbeitsspeicher bequem zu leeren, spricht aus Sicht von Hardware-Experten wenig dafür, den Cache zu leeren. Der App-Cache ist gewissermaßen ein kleiner Bruder des Arbeitsspeichers. Hier legen Apps und Anwendungen Daten ab, die nicht unmittelbar benötigt werden. Vor allem Browser, aber auch Streaming-Apps speichern hier Gelegenheitsinhalte. Entsprechend häufig wird der Cache von den unterschiedlichsten Anwendungen frequentiert – mit der Folge, dass der interne Speicher mit immer mehr Datenresten belastet wird. Den Cache leeren kannst, indem Du in den Einstellungen den Eintrag „System“ öffnest, die Option „Speicher“ oder „Interner Speicher“ wählst und auf den Eintrag „Daten im Cache“ klickst. Indem Du die Auswahl „Daten im Cache löschen?“ bestätigst, entfernst Du die überschüssigen Inhalte.

Tipp 5: Apps und Inhalte auf externe SD-Karte verschieben

Freier Speicher ist schneller Speicher. Umso besser also, wenn Du möglichst viele Apps, Fotos, Videos und Inhalte woanders „parkst“ als auf Deinem internen Speicher. Die einfache Lösung: Viele Apps besitzen heute einen microSD-Slot. Die meisten SD-Slots sind für Karten mit Speichergrößen ausgelegt, die den Umfang des internen Speichers weit übertreffen, also auch mehr als genug Platz für zusätzliche Daten bieten. Auch Kamera-Apps lassen sich heute mit wenigen Klicks so konfigurieren, dass Fotos und Videos direkt auf der externen Speicherkarte hinterlegt werden. Trotz allem: Regelmäßig ausmisten wirkt Wunder. Wer von Zeit zu Zeit seine liebsten Bilder und Videos auf den heimischen Computer oder eine externe Festplatte überträgt, hat außerdem endlich mal die Chance, zu sortieren.

Yoga-Lehrerin

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