Startseite Ratgeber Die häufigsten Gründe für eine Handy-Reparatur und wie Du sie vermeidest

Die häufigsten Gründe für eine Handy-Reparatur und wie Du sie vermeidest

Handy-Reparatur: zwei junge Frauen und zwei junge Männer sitzen lächelnd auf dem Fußboden vor einer Wand und schauen auf ihre Handys
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Staub, Sand, Flüssigkeiten – für unsere empfindlichen Smartphones sind viele Dinge schädlich. Wir erklären Dir, was Du tun kannst, damit Dein Mobiltelefon möglichst lange einsatzfähig bleibt und wie Du einer Handy-Reparatur aus dem Weg gehst.

Handy-Reparatur: Ein Smartphone verschwindet halb in feuchtem Sand
Sand hat bei Handy-Oberflächen die gleiche Wirkung wie Schmirgelpapier…

Sommer, Sonne, Sand, Handy kaputt

Gerade im Sommerurlaub am Strand heißt es: Aufgepasst! Sand kriecht schnell in alle Ritzen und beschädigt die Elektronik. Die feinen weißen Körner richten besonders in den Steckverbindungen und den letzten verblieben Tastaturen von Mobiltelefonen großen Schaden an. Außerdem zerkratzt Sand die empfindliche Displayoberfläche.

Was tun, wenn es passiert ist:
In erster Linie beugst Du dem vor, indem Du Dein Handy am Strand in der Tasche lässt. Auch eine Schutzhülle, die Klinkenbuchse und USB-Anschlüsse abdeckt, ist hilfreich. Landet das Handy doch ungeschützt im Sand, reinigst Du es am besten, indem Du das Gehäuse öffnest und den Sand mit Zahnstocher oder Zahnbürste vorsichtig entfernst.

Handy-Reparatur: Smartphone liegt in einer Kaffeepfütze
Überall lauern Gefahrenquellen für Handys…

Der Todfeind für alle Handys – Flüssigkeiten

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und schon ist es passiert: Das Handy liegt in der Badewanne, der Toilettenschüssel oder in einer großen Kaffeepfütze. Was viele auch gerne unterschätzen, ist ein starker Regenguss oder auch eine anstrengende Sport-Session, bei der man das Handy am schwitzenden Körper trägt. Generell gilt der Grundsatz: Handys und Flüssigkeiten – egal welcher Art – vertragen sich einfach nicht. Sei also immer vorsichtig und versuche, sämtlichen Kontakt zwischen Deinem Mobiltelefon mit Wasser und Co. zu vermeiden.

Was tun, wenn es passiert ist:
Wenn Dein Handy trotz aller Vorsicht im Wasser landet, solltest Du schnell reagieren. Stelle sicher, dass das Gerät ausgeschaltet ist und entferne, wenn möglich, den Akku. Trockne dann alle Teile sorgfältig ab und setze sie zum Trocknen auf keinen Fall einer höheren Wärmeeinstrahlung aus, indem Du sie beispielsweise auf die Heizung legst. Wenn der Wasserschaden nicht allzu groß war, sollte das Handy nach ein bis zwei Tagen wieder einsatzbereit sein. Mehr dazu erfährst Du in unserem Artikel „Wasserschaden am Handy: Das kannst Du tun!

Handy-Reparatur: Eine Hand mit Handschuh hält ein Smartphone, während es im Hintergrund schneit
Extreme Temperaturen schaden Akku und Display.

Temperaturschwankungen sind wahre Handy-Killer

Eine weitere große Gefahr für Handys stellen starke Temperaturschwankungen dar. Hohe Temperaturen schaden nicht nur dem Kunststoffgehäuse, sondern vor allem dem empfindlichen Display und dem Akku. Achte also darauf, Dein Handy nicht in der prallen Sonne oder auf der Heizung liegen zu lassen.
Kälte ist ebenfalls Gift für die Elektronik von Mobiltelefonen. Das Display reagiert bei Minus-Temperaturen langsamer und auch der Akku hält wesentlich kürzer. Besonders tückisch ist aber das Kondenswasser, das sich bildet, wenn das Gerät zu schnell warm oder kalt wird.

Was tun, wenn es passiert ist:
Du solltest Dein Handy niemals bei extrem hohen oder niedrigen Temperaturen im Auto liegen lassen und es im Winter am besten in der Jackeninnentasche tragen, sodass es ein wenig von Deiner Körperwärme profitiert. Schalte das Gerät bei Überhitzung aus und lass es langsam (!) abkühlen. Wärme das Telefon im Winter mit Deinen Händen an, bevor Du ins Warme gehst.

Handy-Reparatur: Smartphone mit kaputtem Display liegt auf Holz
Display kaputt – und nun?

Sturzschäden – der häufigste Grund für eine Handy-Reparatur

Die häufigste Ursache für eine Handy-Reparatur sind übrigens mit Abstand Schäden, die durch einen Sturz verursacht wurden – vor allem gesprungene Displays. Nach dem Butterbrot-Phänomen fallen Handys mit großer Wahrscheinlichkeit auf ihr empfindliches Display. Warum das so ist, erfährst Du in unserem Artikel „Display kaputt? Darum fällt das Smartphone immer auf die Vorderseite“.

Was tun, wenn es passiert ist:
Wenn Du Glück hast, beeinträchtigen die Risse die Bedienung nicht und wenn es Dich optisch nicht stört, kannst Du Dein Handy einfach weiter benutzen. Falls doch, muss das Display ausgetauscht werden, entweder in Eigenregie oder durch einen Experten für Handy-Reparatur. Die Herstellergarantie greift bei Sturzschäden übrigens nicht, einen professionellen Displaywechsel musst Du also selbst bezahlen. Trotzdem solltest Du im Zweifelsfall lieber einen Experten ranlassen, gerade bei aktuelleren und hochwertigen Handys.

Generelle Sicherheitstipps für Dein Handy

Wenn Du also eine Handy-Reparatur langfristig vermeiden möchtest, solltest Du Gefahrenquellen aus dem Weg gehen. Lass Dein Mobiltelefon am Strand in der Tasche, halte es von Flüssigkeiten fern, achte darauf und dass es nicht zu heiß oder zu kalt wird. Außerdem verhindert eine Schutzhülle im Zweifel größeren Schaden. Sorge außerdem für regelmäßige Sicherheitsupdates und halte Dein Betriebssystem stets auf dem neuesten Stand, so verhinderst Du Schäden durch eventuelle Hacker-Angriffe. Was sich ebenfalls lohnt, ist eine regelmäßige Reinigung. Schraube Dein Handy, wenn möglich, alle ein bis zwei Monate, auf und entferne vorsichtig Dreck und Staub aus dem Inneren.

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