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So schützt Du Dein Handy vor Identitätsdiebstahl

Identitätsdiebstahl cybercrime
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Cybercrime im weiteren Sinn umfasst alle Straftaten, die durch Informationstechnik begangen werden. Laut Bundeskriminalamt belief sich der dadurch entstandene Schaden im Jahr 2015 auf 40,5 Mio Euro. Betroffen sind Unternehmen, vor allem aber Privatpersonen. Wie Du Dich vor Datendieben schützen kannst, erfährst Du hier.

Wie ist die Lage?

Im Bundeslagebericht 2015 des BKA geht hervor, dass sich der Schaden, der durch Cybercrime entsteht, hauptsächlich von Computerbetrügern verursacht wird.

Folgende Bereiche der sogenannten „digitalen Identität“ sind vom Identitätsdiebstahl betroffen:

  • Kommunikation (E-Mail und Messengerdienste)
  • E-Commerce (Onlinebanking, Vertriebsportale)
  • Berufsspezifische Informationen
  • E-Government (Online-Steuererklärung)
  • Cloud-Computing
Identitätsdiebstahl
Quelle:: BKA Lagezahlen 2015 Cybercrime

Die immer häufigere Verwendung von Smartphones und Tablets begünstigt laut BKA diese Entwicklung, da sensible Daten über permanent im Netz eingewählte Smartphones abgewickelt werden. Ein Kinderspiel für Cyberkriminelle. Über Schadprogramme, Phishing oder dem Einsatz von Keyloggern oder Spyware gelangen Angreifer an unsere Daten, um von falschen Bestellungen bis hin zum Fälschen von Dokumenten Straftaten zu begehen. Um nicht Opfer eines solchen Angriffes zu werden, solltest Du ein paar Tipps beherzigen.

Schutz

Schutzschilde aktivieren!

Die grundsätzlich beste Methode für eine direkte Spionage von Daten auf dem Smartphone ist das Einrichten eines Passwortes auf dem Handy. Darüber hinaus solltest Du regelmäßig checken, ob es Updates Deines Betriebssystems gibt. Dazu gehst Du in die Einstellungen Deines Smartphones und scrollst nach unten zu Infos. Dann tippst Du auf Software-Updates. In diesen Updates werden eventuelle Sicherheitslücken geschlossen.

Selbst aktiv werden!

Der beste Schutzschild gegen Identitätsdiebstahl ist immer noch der gesunde Menschenverstand. Wenn Du mit ein wenig Aufmerksamkeit durch das Netz surfst, bist Du eher auf der sicheren Seite.

  • Öffne niemals Anhänge oder Links von Mails unbekannter Herkunft.
  • Hinterfrage E-Mails von Plattformen, die nach empfindlichen Daten fragen und lass Dir Email-Adressen anzeigen. Denk auch daran, dass Dich keine Bank oder Unternehmen nach persönlichen Daten fragen wird.
  • Nimm keine Freundschaftsanfragen von unbekannten Personen an. Eine große Anzahl von Freunden ist zwar cool, oftmals handelt es sich aber um Fake-Profile, die gezielt Deine Daten ausspionieren wollen.
  • Verwende unterschiedliche Passwörter und Email-Adressen für unterschiedliche Plattformen und wechsel diese regelmäßig.
  • Achtung vor Malware. Kontrolliere Apps, bevor Du sie herunterlädst. Hohe Downloadzahlen, gute Bewertungen oder ein namhafter Hersteller sind die beste Voraussetzung, um kriminellen Apps zu entgehen.
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