Startseite Ratgeber Schon gewusst: Die teuerste Handyrechnung betrug 11,7 Billiarden Euro

Schon gewusst: Die teuerste Handyrechnung betrug 11,7 Billiarden Euro

Handyrechnung
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Der Supergau für jeden Vielsurfer ist eine Übersteigung des im Handyvertrag inkludierten Datenvolumens. Dann können zusätzliche Euro anfallen. Die Handyrechnung, die eine Französin 2012 bekommen hat, übersteigt jedoch alles jenseits von Gut und Böse.

Ernsthaft, jetzt?

Solenne San Jose kündigte ihren Vertrag beim Mobilfunkanbieter Bouygues Telecom vorzeitig und bekam prompt die Rechnung dafür. In dem Schreiben ging es um eine Summe von 11.721.000.000.000.000 Euro. Die schockierte Frau nahm mit dem Telefonkundendienst Kontakt auf, der ihr zunächst nicht weiterhelfen konnte. Die Mitarbeiter könnten, so berichtet die Sud Oest, einen automatisierten Prozess nicht ändern, und boten San Jose sogar eine Ratenzahlung an. Daran hätten sich bestimmt noch die Urenkel der Dame erfreut.

Staat vs. Handyrechnung

Die horrende Summe ist nicht nur für Otto Normalverbraucher unfassbar hoch, denn sie übersteigt sogar die Staatsverschuldung Frankreichs, die immerhin „nur“ bei knapp über zwei Billionen Euro liegt (Stand 2016). Zum Glück konnte der Fehler gefunden werden. Ein Softwarefehler hatte Nullen hinzugefügt und das Komma versetzt. Der eigentliche Betrag berief sich auf 117 Euro. Aufgrund der Unannehmlichkeiten erließ die französische Telekom der Kundin den gesamten Betrag. Das ist nochmal gutgegangen.

Das Problem mit den Altverträgen

Auch ein Deutscher hatte dieses Jahr sehr viel Pech mit seinem Vertrag. Die Bild berichtete von Herrn Müller, der seinen Vertrag von O2 seit April 2000 nutzte, und entschloss sich einen Tarif mit Internet-Flat zuzulegen.

Laptop

Da sein Nokia 6210 nicht internetfähig ist, steckte der Nutzer die neue SIM-Karte in seinen Surfstick und sah sich am Laptop Filme online an. Das wäre im WLAN kein Problem gewesen. Allerdings hatte der Nokia-Besitzer vergessen, die neue Karte zu aktivieren, die nun vom alten Vertrag abrechnete. Im Jahr 2000 kostete ein Megabyte über 5 Euro. Der Herr aus dem Speyer verguckte rund 316 Gigabyte, was die Rechnung von über 1,6 Millionen Euro erklärt.

Zum Glück hat O2 für solche Alttarife eine Preisbremse bei 99 Euro eingerichtet, sodass die Rechnung unwirksam blieb.

Viele Deutschen wechseln ungerne Tarife, frei nach dem Motto. „Never change a running system“. Verträge, die älter als vier Jahre alt sind, gehören überholt. Sie sind weder preislich noch vom Umfang auf dem aktuellen Stand. Mit einer Vertragsverlängerung kannst Du Deinen geliebten Vertrag behalten, und mit der richtigen Tarif-Anpassung auf Vordermann bringen. Bei DEINHANDY findest Du den passenden Tarif ohne schockierende Rechnung, und auch Herr Müller hätte mit neuem Vertrag auch gleich ein internetfähiges Smartphone bekommen.

Vertragsverlängerung
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