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Über den Wolken – Clouds im Überblick

Clouds im Überblick
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Seit längeren gibt es Clouds auf dem Markt. Meist kostenfrei bieten sie eine Alternative zur Sicherung der eigenen Daten und vereinfachen das Teilen von Texten und Bildern. Leider wird das Angebot der vielen Anbieter nicht ausreichend wahrgenommen. Daher stellen wir die am häufigsten genutzten Clouds vor und beleuchten ihre Vorteile.

Her mit der Cloud!

Eine Cloud ist sehr hilfreich. Das erspart unnötiges Herumreichen von Dokumenten, denn mit den entsprechenden Nutzerrechten kann jeder Freund und Kollege an einer für ihn freigegebene Datei innerhalb der Cloud arbeiten. Auch Fotos müssen nicht umständlich mit USB-Stick hin- und her gereicht werden, oder in einer überladenen Mail versendet werden.

Was ist eine Cloud?

Cloud kommt aus dem Englischen und bedeutet Wolke. Und wie eine Wolke am Himmel bezeichnet der Begriff einen nicht fassbaren Speicherplatz im Internet. Deine Daten werden auf den Servern des jeweiligen Cloud-Anbieters angelegt. Das ermöglicht Dir einen ständigen Zugang auf Deine Daten, sofern Du mit dem Internet verbunden bist.

Vorteile einer Cloud

Ein enormer Vorteil gegenüber materiellen Speichermedien wie externen Festplatten oder USB-Sticks ist die Verschleißfreiheit. Hardware-Defekte gehören der Vergangenheit an. Du hast den Stick mit der Präsentation für das Meeting vergessen? Auch das gehört mit einer Cloud der Vergangenheit an. Außerdem kannst Du Dokumente mit anderen teilen und gemeinsam bearbeiten. Ob nun Fotos vom Skiurlaub oder wichtige Dokumente in Deiner Firma. Eine Cloud vereinfacht den Alltag sowohl privat als auch beruflich.

Clouds im Überblick

Clouds gibt es mittlerweile wie Wolken am trüben Herbsthimmel. Damit ihr nicht durcheinander kommt, stellen wir Euch die gängigsten vor.

iCloudAls iPhone-Nutzer wirst Du die iCloud schon kennen. Deine Daten können automatisch in der Apple-Wolke abgespeichert werden. Das regelst Du, indem Du über Einstellungen deines iPhones auf iCloud tippst. Dort siehst Du alle Kategorien, die gespeichert werden können. Mit einem Regler kannst Du die automatische Speicherung auch abstellen. Es ist jedoch durchaus sinnvoll, gerade Kontakte und Fotos automatisch zu speichern, denn im Falle eines Verlusts kommst Du immer noch an Deine Daten. Apple bietet dem Nutzer 5 Gigabyte gratis. Darüber hinaus muss ein monatlicher Betrag gezahlt werden. Apple bietet dafür verschiedene Pakete an:

50 GB = 0,99 €
200 GB = 2,99 €
1 TB = 9,99 €

Mit der Einrichtung „Mein iPhone suchen“ bekommst Du zusätzlich eine Diebstahlsicherung. So kannst Du mittels Deiner Apple-ID Dein Standort Deines Smartphones ermitteln und wichtige Daten löschen.

Um ein Android-Smartphone einwandfrei bedienen zu können, musst Du ein Konto bei Google erstellen. Mit diesem Account erhältst Du nicht nur Cloud Google DriveZugang zum Play Store sondern auch zu allen anderen Google-Diensten. Was viele nicht wissen: Diese bieten diverse Nutzungsmöglichkeiten. Drive ist die Google-eigene Cloud, bei der Dir ganze 30 GB frei zur Verfügung stehen. Deine liebsten Fotos und wichtige Daten kannst Du direkt von Deinem Smartphone auf Drive übertragen. Gehe einfach auf einen Ordner oder eine Datei. Dann tippst Du auf senden und wählst Drive. Die Cloud kannst Du natürlich auch am PC nutzen. So verwaltest Du Deine Daten am einfachsten und hast überall Zugang.

DropboxDie Dropbox war eine der ersten Clouds auf dem Markt. Sie kann kostenfrei auf dem PC und mit einer App auf dem Smartphone, sowohl für iOS, Windows und Android installiert werden. So kannst Du auch mit Kollegen und Freunden, die verschiedene Betriebssysteme nutzen, Dokumente und Dateien teilen. Der Nachteil der Dropbox ist der geringe kostenfreie Speicherplatz. Wenn Du mehr als nur 2 GB nutzen möchtest, musst Du 9,99 € pro Monat zahlen. Dafür steht Dir auch 1 TB zur Verfügung.

Einen Nachteil haben diese Clouds. Sie sind nicht verschlüsselt. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung würde eventuellen Hacker-Angriffen entgegenwirken. Das bedeutet, dass Dateien auf dem Gerät, das versendet, verschlüsselt und erst beim Endgerät wieder entschlüsselt werden. Außerdem stehen die Server zumeist in Länder mit geringeren Datenschutzbestimmungen als in Europa. Es gibt zwar Dienste wie Boxcryptor, die geladene Daten für Dich verschlüsseln. Das kostet aber auch. Es gibt, neben den bekannten Clouds Dienste, die eine eigene Verschlüsselung bieten. Es lohnt es sich diese genauer unter die Lupe zu nehmen.

tresoritDieser Anbieter hat eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Für Privatpersonen kostet die sichere Cloud 25 € im Monat. Bei einer jährlichen Nutzung sind es 20 € im Monat. Dir stehen 1 TB Speicherplatz zu Verfügung, verschlüsselte Dateien können von sämtlichen Geräten abgerufen werden und die Zugriffsrechte können hier sehr detailliert eingestellt werden. Tresorit bietet sich zudem sehr gut für Unternehmen an. In speziellen Businesstarifen können Mitarbeiter einer Firma ihre Daten ohne Sorge miteinander teilen. Eine 14-tägige Testversion steht zur Verfügung.
Tresorit ist sich seiner Sache sicher: Mit einem Preisgeld von 50.000 Dollar haben sie Hacker dazu aufgerufen, das System zu knacken. Bis dato ist es noch niemandem gelungen.

Strato HiDriveStrato wurde 2009 von der Telekom übernommen und ist für alle verfügbar. Der Dienst ist nach SSL Secure gesichert, der Daten sicher von Deinem Gerät zum Server überträgt und zudem nach ISO 27001 zertifiziert. Das ist ein Sicherheitszertifikat des Bundesamtes für Sicherheit und Informationstechnik, der ein Online-Unternehmen auf Herz und Nieren prüft. Bei diesem Cloud-Dienst werden verschiedene Pakete angeboten. Die monatlichen Laufzeiten sind natürlich etwas teurer als die Jahreslaufzeit.

Welche Cloud nehme ich?

Die großen Clouds wie Dropbox oder Drive punkten natürlich dadurch, dass sie zunächst kostenfrei sind. Für den Privatgebrauch, ein paar Urlaubsbilder und Essays für das Studium sollte das auch reichen. Wer aber sensible Daten auf eine Cloud ablegt, wie ein Backup seines Smartphones oder wichtige Dokumente wie Ausweiskopien oder Bankdaten, sollte über eine gesicherte Cloud nachdenken. Hacker-Angriffe sind jederzeit möglich. Gerade für Unternehmen bieten sich verschlüsselte Clouds an, da firmeneigene Daten definitiv im Unternehmen bleiben.

Bei der Übertragung großer Dateien in die Cloud solltest Du das WLAN nutzen, da Dein Datenvolumen sonst unnötig schrumpft.

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