Startseite Ratgeber Sex-App: Darum solltest Du keine Handypornos downloaden

Sex-App: Darum solltest Du keine Handypornos downloaden

Sex-Apps solltest Du nicht auf Deinem Smartphone installieren
0

Auf dem Weg zur Arbeit für den Zeitvertreib einen Handyporno schauen? Das ist aus mehreren Gründen problematisch: Nicht nur, dass andere Fahrgäste vom verruchten Hobby Wind bekommen könnten – die wirkliche Gefahr geht aber von den Porno-Seiten selbst aus. Denn: Viren verbreiten sich ja bekanntlich gerne in den dunkelsten Ecken. Wir verraten Dir, warum Du keine Sex-App auf dem Handy installieren solltest und wie Du Dich vor Sex-Malware schützen kannst.

Das Internet: Spielwiese der Pornografie

Pornografische Darstellungen sind fast so alt wie die Menschheit selbst – die moderne Auffassung von Pornografie gibt es jedoch erst seit der Viktorianischen Ära im 19. Jahrhundert. Mit den Medien stieg schließlich der Konsum von pornografischem Material: Neue Möglichkeiten in Fotografie und Film sorgten für eine einfache Verbreitung pornografischer Bilder. Pornos sind heute auf allen medialen Kanälen zugänglich. Der Handyporno ist dank vielen Sex-Apps und kostenlosen Porno-Stream-Plattformen eine besonders praktische Sache – denn das Smartphone ist ein ständiger Begleiter. Unterwegs einen Porno auf dem Smartphone schauen? Kein Problem! Kostenlose Porno-Seiten werden inzwischen häufiger mit mobilen Endgeräten aufgerufen als mit PCs. Angaben von Pornhub zufolge, surften 2017 76 Prozent aller User mit Tablet oder Handy auf der gleichnamigen Website. Dieser Trend ist ziemlich gefährlich.

Vorsicht bei Sex-Apps für das Smartphone

Viren und Malware kann man sich theoretisch überall im Netz einfangen, doch es gibt auch Kategorien, in denen sich besonders viel Schadsoftware tummelt. Laut dem britischen Sicherheitsunternehmen Wandera können ein Viertel der Smartphone-Viren auf Porno-Seiten zurückgeführt werden. Mobile Android-Geräte seien wesentlich unsicherer im Vergleich zu Desktop-Software. Dies deckt sich mit einem Bericht von Kaspersky: Während iOS-Geräte vergleichsweise unbeschadet durch den Porno-Dschungel navigieren, sind Android-Endgeräte fast schon Viren-Magnete. Im letzten Jahr haben sich Kaspersky zufolge rund 1,2 Millionen Android-Devices damit infiziert – was bei 4,9 Millionen Infizierungen einem Viertel entspricht.

„Smartphone operating systems, especially Android, are not as secure as desktops, there are many vulnerabilities that can be easily exploited by hackers“. (Quelle: Wandera.com)

Zu der Kategorie der besonders gefährlichen Anwendungen und Streaming-Dienste zählen auch Websites mit extremen oder illegalen Inhalten aller Art; sie sind ebenfalls ein Eldorado für Viren.

So vermeidest Du Viren durch Sex-Filme

Um sich vor Viren durch Sex-Apps zu schützen, solltest Du keine Anwendungen von inoffiziellen App-Stores downloaden. Im offiziellen Google Play Store gibt es sowieso keine Porno-Apps – diese sind dort nicht zugelassen.

Weitere interessante Informationen zu Erotik-Malware findest Du in diesem Artikel.

Der Download einer Sex-App kann schlimme Folgen haben: Von störender Werbung über gestohlene Nutzerdaten bis zu ungewollten Abbuchungen auf dem Bankkonto. Wer nicht auf Online-Pornos verzichten kann, sollte auf Anraten von Kaspersky nur bekannte Seiten besuchen und das Darknet auf jeden Fall meiden – welche Seiten das Softwareunternehmen genau meint, ist in dem Bericht leider nicht erwähnt.

Banner iPhone X

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.