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Wasserschaden am Handy: Das kannst Du tun!

Smartphone in der Toilette
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Eine Statistik besagt: Fast 20 Prozent aller Smartphones landen früher oder später in der Toilette! Doch was tun, wenn das eigene Gerät davon betroffen ist? Für diesen Notfall gibt es diverse Tipps und Tricks, mit denen das geliebte Handy gerettet werden kann – aber auch absolute No-Gos, die mehr schaden als nützen.

Wenn das Smartphone ungewollt baden geht – ob in der Toilette, im Waschbecken oder im See – ist schnelles Handeln gefragt. Regel Nummer eins lautet, dass das Gerät so schnell wie möglich aus dem Wasser gefischt werden muss. Die weitere Vorgehensweise entscheidet oft, ob das Handy weiter funktionsfähig sein wird oder am Tod durch Ertrinken stirbt.

Akku herausnehmenDie goldenen Regeln bei Wasserschaden

  • Das wichtigste ist dem Reflex zu widerstehen wie wild auf dem Gerät herumzudrücken. Durch das Bedienen der Tasten kann weiteres Wasser in das Gerät eindringen.
  • Wer ein Smartphone mit einem herausnehmbaren Akku hat, sollte diesen sofort entfernen. So kann ein Kurzschluss vermieden werden.
  • Die SIM-Karte und alle anderen Speicherkarten ebenfalls sofort entfernen und vorsichtig mit einem weichen Tuch abtrocknen. Die Karten sind meist etwas robuster und die Chancen auf Rettung stehen gut, trotzdem sollten sie nicht unnötig lange im nassen Gerät stecken.
  • Wenn das Smartphone in seine Einzelteile zerlegt wurde – soweit es eben möglich ist – hat sich die bekannte Reis-Methode sehr oft bewährt. Dazu das Handy in eine Schüssel voll Reis, oder in einen Gefrierbeutel, der mit Reis gefüllt ist, legen. Der Reis saugt die Feuchtigkeit auf.
  • Einige Experten empfehlen das Smartphone einfach an der Luft trocknen zu lassen, da sonst winzige Reiskörner in das Gerät gelangen könnten. Wichtig ist bei beiden Methoden das Handy still liegen zu lassen, um die Feuchtigkeit nicht noch weiter im Gerät zu verteilen.
  • Wer mutig ist, kann sein Gerät aufschrauben, in seine Einzelteile zerlegen und dann trocken legen. Allerdings erlischt die Garantie in diesem Fall, daher sollte diese Methode nur angewendet werden, wenn es sich um ein älteres Modell handelt, was sowieso keine Garantie mehr hat.
  • Im letzten Schritt heißt es: Warten. Und zwar 1 – 2 Tage, in denen das Smartphone auf keinen Fall eingeschaltet und wenn möglich auch nicht bewegt werden sollte.

No-Gos

  • Das Smartphone sollte auf keinen Fall trocken geföhnt werden! Die Hitze kann das Gerät beschädigen oder sogar endgültig zerstören. Auch andere Manöver wie das Handy in den Backofen oder die Mikrowelle legen, sind absolute No-Gos.
  • Wenn das Handy nach dem Wasserbad von alleine ausgegangen ist, sollte es auf keinen Fall wieder eingeschaltet werden. Ein Kurzschluss könnte die Folge sein, was eine Rettung aussichtslos macht.

Natürlich sind alle Tipps keine Garantie, dass Dein Smartphone ein Wasserbad unbeschadet übersteht – aber sie erhöhen die Chancen deutlich. Wenn die Angst, dass Dein Handy dem Ertrinkungstod erliegt jetzt trotzdem ins unermessliche gestiegen ist, kann Dir unser Ratgeber zum Thema Wasserdichte Smartphones sicher weiterhelfen.

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