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WhatsApp: Falsche Nachrichten versprechen bewegliche Emojis

bewegliche Emojis
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Vielleicht hast Du selbst schon seltsame Werbenachrichten auf WhatsApp erhalten, in denen Du aufgefordert wurdest Links zu teilen, um Gutscheine oder Ähnliches zu erhalten. Aber Achtung. Dahinter steckt der Versuch an Deine Daten und die Deiner Freunde zu gelangen.

Diesmal sind‘s bewegliche Emojis

Häufig versuchen Betrüger durch Phishing-Versuche an persönliche Daten von Nutzern zu gelangen oder Dich auf Seiten mit unseriösen Abo-Angeboten zu leiten. Mal werden Gutscheine von H&M versprochen, ein anderes Mal werden Zahlungsaufforderungen für WhatsApp gestellt. Dabei ist der Messenger mittlerweile kostenfrei.

H&M Fake
So sieht eine falsche Nachricht aus.

Aktuell werden Nachrichten verbreitet, in denen Du angeblich bewegliche Emojis freischalten kannst. Diese Nachricht sollst Du mit einer bestimmten Anzahl von WhatsApp-Kontakten teilen. Zusätzlich läuft ein Countdown, der schnelles Handeln anmahnt. Aber Achtung: Dabei handelt es sich um einen Fake. Wenn Du auf den Link klickst, kommst Du auf eine Seite, die wie eine seriöse Seite aussieht. Dabei handelt sich allerdings um eine Kopie von Betrügern, die es auf Deine Daten abgesehen haben! Nach dem Klick auf „Weiter“ landest Du auf Gewinnspiel- oder Sexseiten, die häufig in einer Abofalle enden.

Was ist Phishing?
„Phishing“ kommt vom englischen Wort „fishing“, was übersetzt „angeln“ bedeutet. Dass aus dem Buchstaben „F“ ein „Ph“ wird, ist der Hackersprache geschuldet. Beim Phishing werden durch gefälschte Webseiten, E-Mails und Nachrichten Daten geangelt. Betrüger fordern Nutzer, die im Glauben sind auf seriösen Seiten zu sein, auf, Passwörter oder andere private Daten preiszugeben.

Was kannst Du dagegen machen?

Wenn Du unseriöse Mitteilungen bekommst, sei es bei WhatsApp oder via E-Mail, solltest Du sie sofort löschen. Verbreite sie nicht zusätzlich unter Deinen WhatsApp-Kontakten. Richte bei Deinem Mobilfunkanbieter eine Drittanbietersperre ein, damit Du nicht aus Versehen in eine Abofalle tappst.

Bist Du doch Opfer geworden, solltest Du jedes vertragsverhältnis sofort schriftlich widerrufen. Das heißt, Du gibst an, dass Du das Abo nie wissentlich abgeschlossen hast. Rechtlich muss ein Vertrag immer offensichtlich dargestellt und mit Preis ausgewiesen werden. Bei Abofallen ist das zumeist nicht erkennbar. Den Brief versendest Du als Einschreiben mit Rückschein, damit das Unternehmen den Erhalt nicht leugnen kann. Den Anbieter des Abos erfragst Du bei Deinem Mobilfunkanbieter. Häufig versenden die Firmen noch etliche Mahnungen, die Du aber ignorieren kannst, es sei denn sie werden vom Gericht verschickt. Aber auch dann musst Du nicht zahlen. In diesem Fall widerrufst Du beim Gericht die Mahnung mit einer Kopie deines Widerrufs beim Abo-Unternehmen.

Neue Emojis 2017

Bewegliche Emojis wären ziemlich cool, einige gibt es bereits – und das vollkommen gratis. Zum Beispiel wird ein einzelnes Herz animiert. Nun lasse den Kopf aber nicht hängen, denn für 2017 hält WhatsApp bis zu 60 neue Emojis bereit. Darunter befinden sich weitere Nahrungsmittel und Tiere und neue Figuren, beispielsweise eine Meerjungfrau und ein Flaschengeist.

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