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Krank durch das Smartphone? – Das solltest Du wissen

Handy-Krankheiten
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Die Technik spielt eine immer größere Rolle in unserem Leben. Übermäßiger Gebrauch von Smartphones und anderen High-Tech-Geräten kann langwierige Folgen für die Gesundheit haben. Die gute Nachricht: Durch den richtigen Umgang kannst Du Handy-Krankheiten vorbeugen.

Eltern kennen das: Es gibt kaum ein gemeinsames Essen mit den Kindern ohne Zoff wegen des Smartphones. Ständig trudeln Nachrichten und Posts ein. Natürlich muss immer gleich nachgesehen werden, denn Teenager geben ihr Handy nur ungern aus der Hand. Sie sind mit der Technik aufgewachsen und kennen es gar nicht anders. Ihr Leben findet zum großen Teil digital in den sozialen Netzwerken statt. Vielen ist dabei nicht bewusst, dass das ständige Starren auf die kleinen Displays und die verkrampfte Haltung gesundheitliche Spätfolgen haben kann.

Kurzsichtig durch Smartphones

„Guck nicht so viel Fernsehen, sonst kriegst Du eckige Augen“, das galt schon zu Großmutters Zeiten. Durch das ständige Starren auf sehr nahe, kleine Bildschirme werden die Augen zwar nicht eckig, aber es begünstigt Kurzsichtigkeit: Werden über lange Zeit nahe Gegenstände fixiert, wächst der Augapfel und verformt sich in die Länge. Je größer er wird, desto schlechter ist die Durchblutung. Schließlich degeneriert die Netzhaut und die Fähigkeit weit entfernte Dinge zu sehen nimmt dauerhaft ab.

Smartphone-Nacken

Smartphone-NackenEine weit verbreitetes Problem ist der sogenannte „Smartphone-Nacken“. Die Handy-Krankheit bezeichnet Verspannungen in der Nackenmuskulatur und eine vorzeitige Abnutzung der Halswirbelsäule durch das ständige Beugen des Kopfes. Durch den nach unten geneigten Winkel wirken Zugkräfte von bis zu 30 Kilogramm auf den Nacken. Normalerweise sind es nur fünf Kilogramm.

SMS-Daumen

„SMS-Daumen“ sind ebenfalls eine neue Handy-Krankheit, die durch häufiges Tippen auf dem Smartphone zustande kommt. Es handelt sich dabei um eine besondere Form der Sehnenscheidenentzündung, die auftritt, wenn kleinste Bewegungen andauernd und schnell wiederholt werden.

Psychische Handy-Krankheiten

Sogar psychische Erkrankungen können durch übermäßigen Gebrauch des Handys auftreten können. Ständige Erreichbarkeit kann Stressreaktionen und Neurosen auslösen. Die Sucht ständig neue Nachrichten bekommen zu wollen kann zum sogenannten Phantom-Klingel- oder auch Phantom-Vibrations-Syndrom führen. Der Betroffene glaubt dann häufig sein Smartphone klingeln oder Vibrieren zu hören, obwohl es das nicht tut.

Das kannst Du gegen die Handy-Krankheiten tun

Kinder spielen FußballDie Smartphones sind nicht das eigentliche Problem, sondern der Umgang der Gesellschaft mit der neuen Technik. Kinder und Jugendliche sollten mehr Zeit im Freien verbringen, wo der Blick in die Ferne schweifen kann, um der Kurzsichtigkeit entgegenzuwirken. Auch der Nacken kann sich am besten entspannen und beim Sport gestärkt werden. Außerdem ist die richtige Haltung beim Gebrauch des Handys wichtig. Das Smartphone sollte zum Kopf geführt werden, nicht umgekehrt. Regelmäßige Pausen, in denen das Handy eine halbe Stunde oder länger nicht benutzt wird, können gegen die SMS-Daumen und Verstimmungen helfen, die psychische Folgen haben können.

Eltern sollten also immer ein Auge darauf haben, wie viel Zeit am Stück ihre Kinder am Smartphone verbringen, auf die richtige Körperhaltung achten und den Nachwuchs zum Sport ermuntern. Dann sind Folgeschäden durch Handy-Krankheiten sehr viel unwahrscheinlicher.

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