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Smarter Drahtesel: So schützt Dein Handy Dein Fahrrad

Smarter Drahtesel: So schützt Dein Handy Dein Fahrrad
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Das Auto bleibt stehen und immer Menschen steigen auf das Fahrrad um. Besonders in Großstädten ist die Fahrt auf dem Drahtesel oft der schnellste Weg ans Ziel.  Dass dem Besitzer sein Zweirad unterwegs geklaut wird, ist aber leider auch keine Seltenheit. Klar, ein gutes Schloss ist wichtig. Wer sein Fahrrad allerdings richtig sichern will, der sollte dazu sein Smartphone nutzen! Wir erklären Dir, wie Dein smarter Begleiter beim Schutz Deines Bikes hilft.

Fahrrad angeschlossen
Auch wenn das Fahrrad gut angeschlossen ist, ist das leider meist nur die halbe Miete.

Jährlich werden hunderttausende Fahrräder gestohlen und nur ein Bruchteil der Fälle wird aufgeklärt. Im vergangenen Jahr wurden allein in Berlin über 34.000 Fahrräder gestohlen und in nur knapp 3,5 Prozent der Fälle konnte geklärt werden, von wem. Dass ein Fahrradschloss zurGrundausrüstung jedes Radlers gehören sollte, steht außer Frage. Die beste Sicherung für ein Fahrrad ist wohl die Mitnahme in die eigene Wohnung. Denn auch wer Expertentipps folgt und mindestens drei verschieden sicher anmutende Schlösser benutzt, kann sich nicht sicher sein, dass das Rad nach der Arbeit noch vor der Tür steht. Wie kannst Du Deinen Drahtesel also zusätzlich schützen und was tun, wenn er geklaut wird? Dann sollte er bereits entsprechend präpariert sein und es Dir ermöglichen, ihn wiederzufinden. Zum Glück gibt es dafür smarte Lösungen:

Unauffällig und einfach: Velocate

GPS Ortungs-App
Die Velocate-App zeigt Dir immer an, wo sich Dein Fahrrad befindet.

Wer viel in sein Fahrrad investiert hat, dem sollte eine entsprechende Sicherung auch einiges wert sein. Experten raten zu mehreren verschiedenen Schlössern – vom Bügel bis zum Kettenschloss. Diese sollten Diebe abschrecken und den Diebstahl vielleicht sogar verhindern. Wer sich und sein Fahrrad allerdings auf alle Eventualitäten vorbereiten will, der sollte ein wenig Geld in Velocate investieren. Der kleine Tracker ist im Rücklicht versteckt und zeigt per App auf dem Handy rund um die Uhr an, wo sich das Bike gerade befindet. Wird es gestohlen, kannst Du genau verfolgen, wohin der Dieb es gebracht hat und es der Polizei melden. Damit der Tracker auch genug Saft hat, um Dir das GPS-Signal zu senden, muss das Fahrrad allerdings auch regelmäßig gefahren werden: Velocate lädt sich über den Dynamo auf. Zur Verbindung mit dem Smartphone wird Bluetooth 4.0 benötigt.

Da es erst gar nicht zum Diebstahl kommen soll, hat Velocate auch eine Alarm-Funktion, die den Besitzer des Rades sofort informiert, wenn das Rad unbefugt bewegt wird. Der Tracker reagiert hier sehr sensibel, sodass der Alarm nicht erst losgeht, wenn das Fahrrad bereits auf dem Weg in die Garage des Diebes ist, sondern Dich schon warnt, sobald sich jemand daran zu schaffen macht. Dein Fahrrad braucht Schutz? Dann probier doch einmal Velocate aus.

Dem Dieb einen Schritt voraus

Auch die beste Technik schützt nicht zu 100 Prozent vor dem Diebstahl. Deshalb solltest Du zusätzlich zu GPS-Trackern ein paar Vorkehrungen treffen, die Dir helfen werden, wenn das Fahrrad tatsächlich gestohlen wurde.

Auf die gute alte analoge Art

Fahrradschlösser
Experten raten zu mehr als einem Schloss.

Unerlässlich ist zuerst einmal eine Fahrradcodierung. Dabei wird eine Kennnummer in das Fahrrad eingraviert, die Wohnort und Namen des Eigentümers enthält – natürlich verschlüsselt. Diese Kennnummer kann von Polizeistellen und Fundämtern ausgelesen und der Eigentümer kontaktiert werden. Zudem schützt die Codierung das Fahrrad sogar teilweise vor dem Diebstahl. Für Diebe ist die Gefahr ein solches Rad zu verkaufen und dabei erwischt zu werden zu groß, weshalb sie eher die Finger davon lassen. Codiert werden kann das Fahrrad zum Beispiel beim ADFC, bei einigen Versicherungen oder auch Fahrradhändlern.

Die Polizei braucht alle Daten zum Rad

Fahrradreifen
Nicht immer wird gleich das ganze Fahrrad gestohlen.

Dann hilft der Fahrrad-Pass. Im Fahrradpass können alle wichtigen Daten eingetragen werden, die zur Identifizierung des Fahrrads nötig sind. Die Rahmennummer, Rahmenhöhe, -farbe, -material und vieles mehr können angegeben werden. Sollte das Fahrrad mit einem Code gekennzeichnet sein, kann dieser ebenfalls in den Fahrradpass eingetragen werden. Ein Bild gehört auch dazu. Damit hast Du alle wichtigen Informationen zu Deinem Fahrrad gesammelt. Der Pass aus Papier kann allerdings schnell verloren gehen. Zum Glück gibt es ihn auch als App! Auch hier trägst Du einfach alle wichtigen Daten ein und speicherst sie ab. Im Falle eines Diebstahls kannst Du den Pass ausdrucken oder per Mail an die Polizei oder Deine Versicherung verschicken. Die App bekommst Du im App Store und im Google Play Store kostenlos.

Schick die Fahrradjäger los!

Dein Fahrrad wurde geklaut? Dann lass Dir von der Community bei der Suche danach helfen – am besten mit der App Fahrradjäger, die Du kostenlos im App und Play Store bekommst. Nach der Installation ist es ganz einfach: Du legst ein Profil für Dein Fahrrad an und gibst an, wann und wo es gestohlen wurde. Schon geht’s los: Andere Nutzer in Deinem Umkreis sehen auf einer Karte alle Fahrräder, die als gestohlen gemeldet wurden und können aktiv danach suchen. Dazu können sie die Beschreibung Deines Bikes abrufen. Um den Anreiz ein wenig zu erhöhen, kannst Du eine Belohnung ausschreiben. Der Nachteil: Nur wenige Menschen haben bisher die App installiert. Der Vorteil ist allerdings, dass die App auch erst benutzt werden kann, wenn das Fahrrad weg ist und eine Anmeldung nicht vorher erfolgen muss.

Bye bye Bike: Im Schadensfall hilft eine Versicherung

Fahrrad Sturz
Die Versicherung von Schutzklick deckt auch Sturzschäden, Verschleißschäden und Teildiebstähle ab.

Wenn nichts mehr hilft und Du Dich endgültig von Deinem Rad verabschieden musst, dann solltest Du eine gute Versicherung haben. Sie ermöglicht es Dir, das gestohlene Rad zu ersetzen, ohne selbst horrende Summen investieren zu müssen. Der Irrtum, dass der Fahrraddiebstahl mit der Hausratversicherung abgedeckt ist, sollte an dieser Stelle ausgeräumt werden. Hausratversicherungen greifen nur dann, wenn das Fahrrad aus Deiner Wohnung oder einem dazugehörigen Keller gestohlen wurde. Wird es Dir unterwegs entwendet, ist der Schaden nicht abgedeckt.

Stattdessen empfehlen wir die Fahrradversicherung von Schutzklick. Bei Schutzklick kannst Du Dein Fahrrad bis zu einem Kaufpreis von 5.000 Euro versichern lassen. Für einen einmaligen Jahresbeitrag, der sich nach dem Kaufpreis des Rades richtet, bekommst Du den besten Rundum-Schutz. Dein Fahrrad ist in ganz Europa, rund um die Uhr gegen Diebstahl, Einbruchdiebstahl und Raub versichert. Auch Teildiebstahl, Verschleißschäden, Sturzschäden und Schäden durch Vandalismus werden abgedeckt. Versichern kannst Du Dein Fahrrad bis zu drei Monate nach dem Kauf und das schon ab 1,83 Euro im Monat. Mit der kostenlosen Schutzklick-App für Android oder iOS hast Du alle Infos zu Deiner Versicherung außerdem immer dabei.

Gut und günstig versichern kannst Du bei Schutzklick übrigens nicht nur Dein Fahrrad, sondern auch Dein neues Handy.

Noch mehr Tipps für Dich und Dein Fahrrad

Du bist viel mit dem Fahrrad unterwegs? Dann gibt es ein paar Apps, die Dir die Zeit mit Deinem Bike noch mehr versüßen. Vom Tracking bis zur Reparatur-Anleitung gibt es zahlreiche gute Programme, die Du mit dem Smartphone immer dabei hast. Wir haben die besten fünf hier für Dich zusammengestellt.

Yoga-Lehrerin

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