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Hackangriffe bei WhatsApp – Das kannst Du dagegen unternehmen

Hackangriffe bei WhatsApp
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Immer wieder untersuchen Experten die Sicherheit verschiedener Messenger. WhatsApp landet im Ranking dabei regelmäßig am unteren Ende der Tabelle. Seit 2016 führt WhatsApp stetig neue Verbesserungen ein. Was jedoch, wenn Dein Account tatsächlich gehackt wurde? Hier gibt’s Lösungen:

Das kann passieren: So greifen Hacker WhatsApp an

Gefahrenquelle Nummer eins: Hacker geben sich als Freunde aus. Der Hacker greift nicht direkt Deinen Account, sondern den eines Freundes an. Alles was er benötigt ist dessen Handynummer. Durch eine Lücke im Verbindungs-Protokoll Signalling System 7, kann der Hacker dem Netzwerk vermitteln, dass er der Besitzer des Smartphones mit dieser Nummer ist und ein neues WhatsApp-Konto anlegen. Alle Nachrichten, die Du an Deinen Freund schickst, gehen dann an den Hacker. Wie genau der Hack funktioniert, siehst Du im Video unten.

Gefahrenquelle Nummer zwei: Der Hacker bekommt Dein Smartphone in die Hände und kann eine Spionage-App installieren. Kennt der Hacker Deine Handynummer muss er nicht mal das tun. Dann reicht es aus, einen weiteren WhatsApp-Account zu erstellen und den Code zur Verifizierung abzurufen, wenn er Dein Smartphone in der Hand hat.

Gefahrenquelle Nummer drei: Weitergeleitete Nachrichten mit integrierten Links, also originärer SPAM. Angebliche Gewinnbenachrichtigungen, dubiose Mahnungen oder verblüffend günstige Angebote haben in einem Messenger nichts zu suchen.

So kann Dein Account gehackt werden:

Das kannst Du dagegen unternehmen

  • Wurdest Du gehackt, solltest Du Deinen Account löschen und einen neuen erstellen.
  • Aktiviere die automatischen Updates, damit Deine App immer auf dem neuesten Stand ist.
  • Lass Dein Smartphone nie unbeaufsichtigt liegen und gib es niemals Fremden in die Hand.
  • Trenne die Verbindung zu allen PCs, auf denen Dein WhatsApp-Account angemeldet ist.

WhatsApp informiert Dich

Hat ein Hacker einen zweiten Account mit Deiner Telefonnummer angelegt und auf einem Smartphone verifiziert, bekommst Du das sicher mit. Denn WhatsApp gestattet es aktuell nur, einen Account auf einem Gerät zu benutzen. Verifiziert sich der Hacker, bekommst Du also von WhatsApp eine Nachricht und kannst die App nicht mehr nutzen. Dies ist allerdings nicht der Fall wenn sich ein Hacker über WhatsApp-Web angemeldet hat. Dann solltest Du im WhatsApp-Menü alle fremden Computer abmelden. Du solltest hin und wieder prüfen, auf wie vielen PC’s Dein WhatsApp-Account angemeldet ist.

WhatsApp gilt laut einer Umfrage als wichtigste App in Deutschland. Anfang 2016 führte das Unternehmen die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein. Das bedeutet, dass Deine Nachricht verschlüsselt an Deinen Chatpartner gesendet wird und erst beim Eingehen der Nachricht wieder entschlüsselt wird. Die Verschlüsselung ist automatisch voreingestellt.

Eine andere Möglichkeit Deinen Account zu sichern, ist die Verifizierung in zwei Schritten. Jeder Computer und jedes Handy, das sich mit Deiner Nummer bei WhatsApp anmelden möchte, muss einen sechsstelligen PIN eingeben.

So funktioniert die Verifizierung in zwei Schritten

Gehe über die WhatsApp-Einstellungen zum Account und wähle Verifizierung in zwei Schritten. Hier gibst Du einen sechsstelligen PIN ein, der bei einer Neuanmeldung mit Deiner Nummer eingegeben werden muss. Du kannst gleichzeitig eine E-Mail angeben für den Fall, dass Du den PIN vergisst.

 

Gibt es auch gute Hacks?

Eine weitere Möglichkeit den WhatsApp-Account eines Nutzers zu hacken und Nachrichten mitzulesen, sind die sogenannten IMSI-Catcher. Sie werden vom Bundeskriminalamt genutzt, um zum Beispiel kriminelle Netzwerke zu überwachen. Mehr zu diesem Thema erfährst Du hier.

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