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iPhone-Atlas 2017: Wer hat, der hat

iPhone Verteilung in Deutschland nach Bundesländern und Einkommen
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DEINHANDY ist Eure unabhängige Plattform für die besten Smartphones und Tarife, und darum schauen wir nicht nur auf kurzfristige Hypes, sondern analysieren auch langfristige Trends und Entwicklungen. Pünktlich zum iPhone-Jubiläum haben wir also die Durchschnittseinkommen aller 16 Bundesländer miteinander verglichen und den DEINHANDY-Absatz von iPhones damit verglichen. Und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Je höher das Einkommen, desto lockerer sitzt das Portemonnaie!

Das iPhone 8 ist gestartet, und bis zum offiziellen Release des iPhone X sind es nur noch wenige Wochen. Der perfekte Zeitpunkt also für eine Bilanz: Wo werden die meisten iPhones gekauft? Und lässt sich die iPhone-Dichte am Pro-Kopf-Einkommen festmachen? Ein Blick auf die Karte spricht Bände.

iPhone-Verteilung in Deutschland

Die Spitze – Klischee trifft auf Klasse

Kaum eine Überraschung – in der Einkommensspitzengruppe stehen erwartungsgemäß Bayern, Baden-Württemberg und der reiche Stadtstaat Hamburg. Alle drei Bundesländer können mit Durchschnittseinkommen von über 23000 Euro je Haushalt aufwarten. Damit verweisen sie alle anderen Bundesländer auf die Plätze. Aber schlägt sich das starke Einkommen auch auf die iPhone-Dichte nieder? Klares ja: Während der Anteil an iPhone-Verkäufen in Bayern bei immerhin 42,9 Prozent liegt, kommt Stadtstaat Hamburg schon auf 43,9 Prozent. Einsame Spitze aber ist das Bundesland Baden-Württemberg. Ganze 46,6 Prozent aller Orders waren iPhone-Bestellungen!

Das Mittelfeld: Ausgewogene Verteilung

Einkommen in Deutschland
Durchschnittseinkommen in deutschen Bundesländern: Eher Nord-Süd-Schere als Ost-West-Disparität?

Solides Mittelfeld bei Einkommen und iPhones bilden die üblichen Verdächtigen, also die gute, alte westdeutsche Mittelstandsgesellschaft. Bundesländer wie Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachen oder Schleswig-Holstein changieren mit Durchschnittseinkommen zwischen 20.800 Euro (Niedersachsen) und 22900 Euro im soliden Mittelfeld der deutschen Einkommenslandschaft. Auf den ersten Blick parallel dazu entwickelt sich auch die iPhone-Dichte in diesen Bundesländern. Während die Korrelation Zwischen 37 Prozent und stolzen 43 Prozent aller Vertragsabschlüsse beinhalten hier ein iPhone. Auffällig: Stadtstaat Bremerhaven, das kleine Saarland und der Flächenstaat Niedersachsen. Obwohl das Einkommen hier mit rund 20300 Euro (Saarland) und 20700 Euro (Bremen), bzw. 20800 Euro ein Stück am unteren Ende des Mittelfelds liegen, weisen alle drei Bundesländer satte Anteile an iPhone-Bestellungen auf. Im Saarland sind es immerhin 37,3 Prozent, im kaum kaufkräftigeren Niedersachsen sogar 42,8 Prozent und im krisengeschüttelten Bremen legen sogar 43,9 Prozent aller Käufer Wert auf ein iPhone.

Die Preisbewussten: Die Einkommensschere als iPhone-Schere

iPhone-Anteil nach Bundesländern
iPhone-Anteil in deutschen Bundesländern. Auffällig: im Westen werden deutlich mehr iPhones verkauft. Quelle: DEINHANDY.

Die eindeutig stärkste Korrelation zwischen verfügbarem Einkommen und iPhone-Dichte ist erwartungsgemäß dort anzutreffen, wo es auf den einzelnen Euro stärker ankommt. Auch 27 Jahre nach der Wiedervereinigung liegen die Durchschnittseinkommen von Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und dem wiedervereinigten Berlin am unteren Ende der Skala. Während Berlin mit knapp 19100 Euro allmählich zu den westlichen Bundesländern aufschließt, bildet Mecklenburg-Vorpommern mit gerade einmal 17700 Euro das Schlusslicht. Entsprechend fällt die iPhone-Verteilung in den jeweiligen Bundesländern aus. Gerade einmal 24,9 Prozent aller Käufer haben sich in Sachsen-Anhalt für eins der schicken, aber teuren Smartphones aus Cupertino entschieden. In allen anderen Bundesländern pendelt der Anteil um die 29 Prozent. Lediglich Berlin, Schaulauf für Hipster, Szene-Insider und Mode-Aficionados kommt auf mittelfeldverdächtige 39 Prozent iPhone-Anteil.

Fazit: Je höher das Einkommen, desto freigiebiger beim Smartphone-Kauf

Die Wahrheit liegt -diesmal- nicht unbedingt in der Mitte. Obwohl, obwohl.
Während die Angelegenheit in den unteren Einkommensregionen relativ klar ausfällt und auch die einkommensstarken Bundesländer zuverlässig die ihnen zugewiesen Rolle einnehmen, erstaunt der Blick ins Mittelfeld: Niedersachen und Bremen fallen gewissermaßen aus der Rolle: Trotz verhältnismäßig niedriger Einkommen ist hier die iPhone-Dichte kaum niedriger als in den angrenzenden (West)-Bundesländern. Eine Beobachtung, die zur Spekulation über Wertmaßstäbe einlädt: Dabei sein ist alles, ganz vorn sein noch mehr, diese Vorstellung ist hier möglicherweise stärker verankert als der Blick auf den Geldbeutel zunächst vermuten ließe. Gleiches gilt auch für Berlin.
Ob iPhone 8 und iPhone X mit abermals steigenden Preisen hier zu einen Unterschied bewirken werden? Wir dürfen gespannt sein – und werden in einigen Monaten erneut einen Blick wagen.

Bei den herangezogenen Informationen zum Haushaltseinkommen handelt es sich um öffentlich zugängliche Daten, die im aktuellen Fall von von der Statistikplattform Statista.de stammen. Bei den herangezogenen Daten zur iPhone-Verteilung nach Bundesländern handelt es sich um relative Verkaufszahlen von DEINHANDY und den Anteil verkaufter Bundles aus iPhone und Vertrag im Zeitraum 01.01.2017 – 18.08.2017. Unsere Angaben erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie vermitteln lediglich einen Eindruck vom Käuferinteresse im genannten Zeitraum.

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Kommentare (5)

  1. “Je höher das Einkommen, desto lockerer sitzt das Portemonnaie”

    Na das ist ja mal ‘ne richtig neue Erkenntnis!! Respekt!! ???

    1. Hallo Roland,

      iPhones kosten ein bisschen mehr als Smartphones von anderen Herstellern, doch ob sie zu teuer sind liegt immer im Auge des Betrachters.

      Beste Grüße,
      Dein Team von DEINHANDY.

  2. „Durchschnittseinkommen“… Pro? Jahr, Monat, Woche, Tag? Solche Angaben sind doch relativ wichtig für eine korrekte Aussage.

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