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Touch ID: Wie hört sich Dein Fingerabdruck an?

Touch ID: Apple setzt auf Akustik
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Zwei Wochen vor der Vorstellung des neuen iPhones wird so ziemlich alles geleakt, was an Informationen aufzufinden ist. Patente sind dabei natürlich besonders interessant, weil sie einen kleinen Einblick in die Entwicklungen im Hause Apple geben. Gestern ist ein Patent aufgetaucht, das schon einen Ausblick darauf gibt, wie Apple ein grundlegendes Problem des iPhone 8 lösen könnte – die Platzierung des Fingerabdrucksensors.

Touch ID
Eine sichere Authentifizierung: Touch ID.

Die Touch ID gehört zum iPhone dazu wie Siri. Der Fingerabdrucksensor wurde in den vergangenen Jahren stets im Home-Button verbaut und dient der eindeutigen Identifizierung des Besitzers. Doch mit den Jahren ist der Bedarf nach Sicherheit für die eigenen Daten deutlich gestiegen und neue Authentifizierungsmethoden machen sich immer breiter. Neben dem Irisscanner ist nun zum Beispiel die Gesichtserkennung im Gespräch. Das neue iPhone soll mit der sogenannten Face ID erscheinen. Und die Touch ID? Diese wird vermutlich ebenfalls wieder an Bord sein – wenn auch nicht an gewohnter Stelle. Denn zugunsten des neuen Displays, das die ganze Front bedecken soll, verzichtet Apple vermutlich auf den Homebutton. Die Touch ID könnte, so wurde bisher vermutet, im Powerbutton untergebracht werden. Nun deutet aber einiges daraufhin, dass wir die ID am Ende doch unter dem Display finden.

Nicht hörbar aber da

Fingerabdruck
Mit der richtigen Technik kann der Fingerabdruck anhand seines Tonmusters erkannt werden.

Das Zauberwort lautet: Akustik. Schon im Februar war ein Patent aufgetaucht, das sich mit der akustischen Erkennung von Fingerabdrücken beschäftigte. Nun ist ein weiteres Dokument zum Thema entdeckt worden. Darin ist ebenfalls die Erkennung von Fingerabdrücken über akustische Impulse, die jedem Abdruck seinen eigenen Klang verschaffen. Dieser ist genauso individuell wie das Aussehen des Fingerabdrucks und kann ganz eindeutig einer Person zugeordnet werden. Eine optische Erkennung des Abdrucks ist nicht mehr nötig, die Technologie könnte somit auch unter einen Display verbaut werden.

Die Touch ID ist dabei – oder doch nicht?

Die Diskussion um die Touch ID hat in den vergangenen Wochen hohe Wellen geschlagen. Es steht noch immer die Frage im Raum: Ist sie an Bord? Eine klare Antwort gibt es dazu natürlich noch nicht. Hier und da wird berichtet, dass die Touch ID in der Betaversion von iOS 11 zu finden ist und die Funktion daher ganz sicher auch im iPhone 8 bestehen muss. Diese Argumentation hinkt allerdings. Denn iOS 11 ist nicht nur für das iPhone 8, sondern auch für ältere Modelle programmiert, die noch eine Touch ID haben. Deshalb ist es vollkommen klar, dass die Funktion in der Software an Bord ist. Ein todsicherer Beweis, dass es auch beim iPhone 8 eine Touch ID geben wird, ist es aber nicht.

Weitere Absicherung ist nötig

Passcode
Falls eine Authentifizierungsmethode ausfällt, muss eine andere bereitstehen.

Trotzdem ist es wahrscheinlich, dass Apple die Funktion integriert – schließlich ist es eines der wichtigsten Features im iPhone. Zudem wird Apple verschiedene Entsperr-Methoden neben der Face ID auf seinen neuen Smartphones anbieten müssen, wie es auch bei aktuellen Modellen der Fall ist. Denn wenn eine der IDs ausfällt oder aus anderen Gründen nicht mehr benutzt werden kann, muss der Besitzer des Smartphones eine andere Möglichkeit haben, um an seine Daten zu kommen – zum Beispiel die Touch ID.

DJ Läzer

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