Startseite News & Trends Facebook: Datenskandal mit Folgen – Launch des Smart-Speakers „Portal“ verschoben

Facebook: Datenskandal mit Folgen – Launch des Smart-Speakers „Portal“ verschoben

Facebook: Datenskandal mit Folgen – Launch des Smart-Speakers „Portal“ verschoben
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Facebook zieht Konsequenzen aus dem jüngsten Datenskandal und verschiebt den Launch seines intelligenten Lautsprechers Portal. Das Unternehmen will nach Informationen des Medienunternehmens Bloomberg in Sachen Datenschutz nachrüsten.

Der Datenskandal um die Analysefirma Cambridge Analytica zieht immer weitere Kreise und veranlasst Facebook jetzt, den geplanten Launch der Smart-Speaker zu verschieben. Die politische Werbefirma hat für Trumps Wahlkampf ohne Erlaubnis Informationen von über 50 Millionen Facebook-Nutzern erhoben. Die Konkurrenten dürfte es freuen, wurden die Facebook-Lautsprecher bereits als heiße Konkurrenz für Amazons Echo, Google Home und Apples HomePod gehandelt.

Launch auf der F8-Konferenz fällt aus

Eigentlich wollte das Unternehmen aus Menlo Park im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz F8 am 1. Mai gleich zwei neue Smart-Speaker der Öffentlichkeit präsentieren, doch der Datenschutz-Skandal macht dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung. Offiziell werden die Lautsprecher unter dem Namen Portal in den Regalen stehen, die Nutzer können dabei zwischen zwei Produkt-Varianten wählen. Aloha verfügt dabei über mehr Features als die kleine Schwester Fiona. Die intelligenten Lautsprecher sind mit 15-Zoll-Touchscreen, Weitwinkelkamera, Gesichtserkennung sowie Sprachsteuerung ausgestattet und sollen primär als erweitertes Kommunikations-Tool rund um das soziale Netzwerk dienen.

iPhone Störer

Die Facebook-Hardware soll vor allem die Interaktion zwischen den Nutzern bereichern: Dank der integrierten Gesichtserkennungsfunktion werden Nutzer automatisch dem entsprechenden Facebook-Profil zugeordnet. Im Fokus der Entwicklungen steht aber die geplante Video-Chat-Funktion für den Facebook-Messenger. Zur Umsetzung der Sprachsteuerung gibt es indes noch keine genauen Informationen.

Facebook: Weitreichende Änderungen sind notwendig

Der Skandal um missbrauchte Kundendaten hätte zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt publik werden können: Wer möchte schon ein Produkt im heimischen Wohnzimmer aufstellen, das noch mehr sensible Daten aufzeichnet und permanent mit Facebooks Servern verbunden ist. Um das Vertrauen von Usern und potentiellen Portal-Nutzern wiederherzustellen, verkündete Facebook Anfang der Woche in einem Blog-Post, dass es weitreichende Änderungen geben werde, um Kundedaten in Zukunft besser zu schützen.

Ob sich Nutzer noch in diesem Jahr mit Fiona und Aloha unterhalten können, ist unklar – ursprünglich wollte Facebook Portal im Herbst 2018 auf den Markt bringen.

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