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Großes Geld für kleines Datenvolumen

EU Surfen
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Deutschland knausert und Finnland genießt: In puncto Datenvolumen können wir auf viele europäische Länder nur neidisch sein. Denn während wir für 6 GB bereits mehr als 26 Euro bezahlen, bekommen Nutzer andernorts für den gleichen Preis bereits unlimitiertes Surfvergnügen.

Surfen ohne Limit ist in Deutschland eine Traumvorstellung. In vielen anderen EU-Ländern ist es bereits Realität, wie eine aktuelle Erhebung aus Finnland zeigt. Für den sogenannten Digital Fuel Monitor werden die Preise und das Datenvolumen der Mobilfunkverträge europäischer Länder verglichen. Dabei müssen die Verträge eine Internetflatrate und 1000 Freiminuten sowie Frei-SMS enthalten und dürfen maximal 30 Euro im Monat kosten. Die Statistik gibt einen genauen Überblick darüber, in welchen Ländern wie viel Datenvolumen zu welchem Preis angeboten wird.

intextDeutschland schneidet im Vergleich sehr schlecht ab. Denn die Provider bieten wenig Datenvolumen zu hohen Preisen an: 6 GB kosten im Schnitt satte 26,49 Euro. Bei Angeboten aus Lettland, Dänemark und Polen verschlägt es manchem Deutschen die Sprache: Hier zahlen Mobilfunkkunden weitaus weniger als 20 Euro für unbegrenztes Surfen – ohne Drosselung und ohne Datenautomatik. Selbst EU-Länder, die ebenfalls begrenzte Volumina für maximal 30 Euro anbieten, können über die Konditionen deutscher Provider nur lachen. Nutzer in Slowenien bekommen 16 GB für 29,95 Euro und in Großbritannien gibt es 30 GB für 28,56 Euro.

Schnelleres Netz?

Wie sind die hohen Preise in Deutschland gerechtfertigt? Haben wir womöglich ein schnelleres Netz? Nein leider nicht. Auch hier liegen wir hinter Finnland, Dänemark, Belgien, Frankreich und vielen anderen Ländern. Die skandinavischen Länder haben hier definitiv die Nase vorn. Das hängt zum Teil mit den Subventionen zusammen, die die skandinavischen Provider für den Netzausbau in den 90er Jahren erhalten haben. In Deutschland wird dieser allein von den Providern bezahlt, die die Kosten für den Ausbau über ihre Kunden zurückholen müssen. Die Folge: Hohe Preise.

Doch nicht nur das treibt die Preise in die Höhe. Im Jahr 2000 wurden die Frequenzbänder für die Nutzung des UMTS-Netzes zu horrenden Summen an die Netzbetreiber versteigert. Sie zahlten Milliardenbeträge, um sich die entsprechenden Frequenzen zu sichern. Auch diese Kosten müssenausgeglichen werden. Zusätzlich bündeln die drei großen Anbieter Vodafone, Telefónica und die Deutsche Telekom alle verfügbaren Frequenzbänder. Kleinere Anbieter haben keine andere Wahl, als die gleichen Bänder zu nutzen, was natürlich mit entsprechenden Nutzungsgebühren verbunden ist. So stoßen auch sie irgendwann an ihre preislichen Grenzen und sind zudem nicht in der Lage, größere Datenvolumina anzubieten.

Statistik
Die Erhebung wird jährlich von dem finnischen Unternehmen Rewheel herausgegeben.

Datenvolumen und geringe Drosselung

Das Angebot hat sich bereits verbessert: Im vergangenen Jahr bekam man in Deutschland für 35 Euro nur ein Gigabyte Datenvolumen, nun sind es immerhin schon vier für 30 Euro. Mit anderen EU-Ländern können wir aber noch lange nicht mithalten.
Zumindest wurde in diesem Jahr schon ein Schritt in Richtung unbegrenztes Internet getan. O2 bietet mit seinen Free-Tarifen die Möglichkeit, auch nach der Drosselung schnell zu Surfen.

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