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Apple MacBook Pro wurde vorgestellt

MacBook Pro
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Am Donnerstag wurde das neue MacBook Pro von Apple in Cupertino vorgestellt. Wie zu erwarten, präsentierte Apple durchgestylte Macs mit selbstverständlich technisch glänzenden Neuerungen. Apple bleibt sich treu. Das stößt jedoch auch auf Kritik.

Typisch Apple – Design und Technik läuft

In Silber und Grau erscheinen die neuen MacBook Pros sehr edel, und das in den üblichen Größen: Eine große 15-Zoll-Variante und die kleinere mit 13 Zoll, die in mehreren Ausstattungen erhältlich ist. Die Pros sind dünner und leichter als all ihre Vorgänger, bei Form und Material bleibt sich Apple jedoch treu. Die Leistung hat sich, wie zu erwarten, verbessert. Das heißt im Klartext: Laut Apple sollen sich die Geschwindigkeitsraten um 50-130 Prozent verbessert haben.

Funktionstasten adé – Hallo Touch Bar

Der Clou des neuen MacBooks ist die Touch Bar. Das ist eine Leiste oberhalb der Tastatur, die die Funktionstasten ersetzt. Auf dieser OLED-basierten Touch-Leiste kannst Du Apps verwalten und zusätzliche Inhalte aufrufen, Emojis einblenden oder durch Foto-Ordner navigieren. Geblieben sind auf der linken Seite die ESC-Taste, auf der rechten Seite die Funktionselemente für die Lautstärke und Helligkeit. Sogar einen Fingerprint-Abdruck hat Apple in die Touch Bar eingebaut.

Touch Bar
So sieht die Touch Bar des neuen MacBook Pros aus.

Siri, wir haben ein Problem

Alles sehr schön. Problematisch, und schon immer ein Apple-typisches System: Die Anschlussmöglichkeiten. Wer schon länger der Apple-Gemeinde angehört, hat ganze Schubladen voller Kabel und Adapter. Und das wird wohl auch weiterhin so bleiben, denn Apple steigt mit dem MacBook Pro auf Thunderbolt 3 mit USB-C-Anschluss um. Das heißt, dass frühere USB-Ports nicht mehr genutzt werden können. Dazu wird ein Adapter benötigt, der im Apple Shop online ungefähr 30 Euro zusätzlich kostet. Das gilt im Übrigen auch für das nagelneue iPhone 7 und iPhone 7 Plus. Wer also das neuste Apple Notebook mit dem neusten Apple iPhone verbinden möchte, benötigt einen zusätzliche Technik oder ein Netz um die Daten mittels iCloud zu übertragen.

Thunderbolt 3 USB-C auf USB-A

USB-C auf Lightning

Muss das wirklich sein?

Selbst Apple-Nutzer reagieren ernüchtert und schütteln die Köpfe. Eine neue Technologie zu integrieren ist fortschrittlich und notwendig. Dieser sehr rabiate Schnitt ist allerdings mehr als fraglich. Seit Jahren sorgt Apple mit seinen eigenen Kabeln und Anschlüssen für Unmut. Der stetige Begriff „Abzocke“ fiel zu dem Kabelsalat schon immer und das wird auch weiterhin so bleiben. Apple-Nutzer sollten sich also eine kleine Note ins iPhone schreiben, welche Adapter und Kabel sie stets mit sich tragen sollten. Da hat das Unternehmen aus Cupertino nicht weit genug gedacht. Selbst die Premium-Geräte von Sony oder das LG G5 unterstützen die neue Schnittstelle. Im Hause Apple bleibt es leider weiterhin umständlich.

Kabelsalat

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