Startseite News & Trends United Internet übernimmt Drillisch – Jetzt stoppt der Preissturz

United Internet übernimmt Drillisch – Jetzt stoppt der Preissturz

Drillisch wird übernommen
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Die Übernahme des Service-Providers Drillisch wird die fallenden Preise für Mobilfunkverträge wieder stabilisieren. Laut United-Internet-Chef Ralph Dommermuth bedeutet dies aber nicht zwangsläufig eine Preissteigerung.

Der starke Preisabfall hat vorläufig ein Ende, das steht für Ralph Dommermuth nach der Übernahme von Drillisch fest. Der Chef von United Internet stellt außerdem klar, dass die Tarife sich bereits in einer Preisregion bewegen, die im direktem Vergleich sehr günstig sind. Tatsächlich gibt es bei Drillisch mit seinen Marken Smartmobil, WinSIM und PremiumSIM Tarifangebote, die deutlich unter den Preisvorstellungen der Konkurrenz liegen. Für knapp acht Euro können Kunden unbegrenzt in alle deutschen Mobil- und Festnetze telefonieren und bekommen obendrauf auch noch ein monatliches Datenvolumen von zwei Gigabyte. Vergleichbare Angebote bei der Telekom, Vodafone oder Telefónica sind oftmals mehr als doppelt so teuer.

Darum war Drillisch so günstig

Drilllisch LogoDer deutsche Telekommunikationsmarkt ist in den letzten Jahren deutlich übersichtlicher geworden. Von den ursprünglich mehr als zwei Dutzend Service-Providern sind nun nach der Drillisch-Übernahme durch United Internet nur noch zwei übrig – United Internet selbst und Freenet. Die Anzahl der Netzanbieter verringert sich ebenfalls. Seit Telefónica E-Plus übernommen hat, sind es nur noch drei. Um diese Übernahme vom Bundeskartellamt bewilligt zu bekommen, musste Telefónica dem Service-Provider Drillisch garantierte Netzkapazitäten abgeben. Drillisch stand damit ein Netzanteil zur Verfügung, für den der Service-Provider gar nicht genügend Kunden hatte. Also mussten die Tarife so stark vergünstigt werden, dass die Kapazitäten tatsächlich genutzt werden konnten. Nach der Übernahmen durch United Internet sollte der Druck die freien Kapazitäten unbedingt auszufüllen, aber sinken.

Vorläufig keine Preissteigerung?

Dommermuth merkt an, dass die Mobilfunknetze über die Jahre immer leistungsfähiger geworden sind. Um sie auch in Zukunft weiter ausbauen zu können muss weiterhin viel Geld investiert werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die supergünstigen Tarife bald verschwinden werden. Dafür würde dann aber die allgemeine Qualität angehoben werden. Das heißt aber nicht, dass es kurzfristig eine zwangsläufige Preissteigerung für die bestehenden Tarife geben muss.

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