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Jeder Siebte kommuniziert täglich über WhatsApp

WhatsApp
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WhatsApp ist für viele Menschen aus ihrem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Der Messenger ist auf Milliarden Smartphones installiert und erfreut sich trotz immer wieder auftauchender Negativ-Meldungen zu Datenschutz und Sicherheit größter Beliebtheit. Die App wird mittlerweile täglich von einer Milliarde Menschen genutzt –  trotzdem muss sich im Hause WhatsApp etwas ändern. 

Eine Milliarde Menschen nutzen täglich Facebooks Chat-App WhatsApp. Das hat das Unternehmen nun auf seiner Webseite bekanntgegeben. Monatlich sollen es knapp 1,3 Milliarden Nutzer sein, die Nachrichten über den Dienst verschicken, Fotos miteinander teilen oder telefonieren. Das Programm kann vielerorts bereits problemlos genutzt werden, denn die App unterstützt mittlerweile 60 Sprachen. Wenn so viele Menschen online sind, wie viele Daten werden ausgetauscht? 55 Milliarden Nachrichten, 4,5 Milliarden Fotos und 1 Milliarde Videos werden an einem einzigen Tag über WhatsApp versendet.

Rückgewinnung dank neuer Features

WhatsApp Smartphone
WhatsApp ist auf 1,3 Milliarden Smartphones installiert. 1 Milliarde Acoounts sind täglich aktiv, viele davon sogar mehrmals.

Im Februar 2016 hatte das Unternehmen verkündet, dass die App von einer Milliarde Menschen im benutzt wird – die gleiche Anzahl öffnet die App nun täglich. Der starke Anstieg kann zum einen durch viele neue Features zustande kommen, die das Unternehmen in den letzten eineinhalb Jahren durch Updates nachgeliefert hat. Mit dem neuen Status dürfte das Unternehmen vor allem Snapchat-Liebhaber zu etwas mehr Nutzung überzeugt haben. Mit Features wie der Video-Telefonie und der Möglichkeit, versendete Nachrichten nachträglichen zu löschen hat der Messenger außerdem ein paar neue Funktionen gewonnen, die vielen Menschen das Leben deutlich verschönern dürften – einem Streit in letzter Sekunde aus dem Weg zu gehen, war nie einfacher. Dabei macht die App auch in puncto Barrierefreiheit kleine Fortschritte. Nach einem Update der App für iOS kann Siri nun endlich auch Nachrichten vorlesen.

Die Konkurrenz schaut in die Röhre

Allo
Allo hat gegen WhatsApp keien Chance.

Wie Statistiken zeigen scheint der Aufstieg der App unaufhaltsam. Eine Umfrage von O2 im Jahr 2016 hat sogar ergeben, dass WhatsApp für die Deutschen die Nummer eins bei den unverzichtbaren Apps in Deutschland. Interessant: Während 76 Prozent der Deutschen sagen, dass WhatsApp unverzichtbar ist, scheinen nur 23 Prozent die App der Konzernmutter Facebook für unentbehrlich zu halten. Neue Konkurrenten wie Allo, der Chatdienst von Google, haben kaum eine Chance, den Erfolg des Messengers zu schmälern. Das mag auch an der großen Nutzerzahl liegen. Denn wer will schon eine App benutzen, die keiner seiner Freunde installiert hat?

WhatsApp hat viele Nutzer aber wenig Geld

WhatsApp ist schon lange kostenlos. Bis zur Übernahme durch Facebook zahlten viele Nutzer für die Benutzung einen Dollar, umgerechnet 89 Cent, im Jahr. Wer die App schon kurz nach dem Start heruntergeladen hatte, bezahlte einmalig 99 Cent und sollte sie dann ein Leben lang kostenfrei benutzen können. Heutzutage kostet sie ihre Nutzer nichts – außer ein wenig Privatsphäre.

Welt
Ein Siebtel der Menschheit kommuniziert über WhatsApp.

Nun verfügt WhatsApp über eine riesige Nutzergemeinde und verdient daran nichts. Das soll sich in nächster Zeit allerdings ändern. Schon nach dem Kauf durch Facebook wurde vermutet, dass die Nutzer bald Werbung sehen werden. WhatsApp-Gründer Jan Koum hatte dies aber stets abgewiesen. Eine Methode, mehr Geld über die App zu generieren, könnte beispielsweise ein Tool sein, das es Unternehmen ermöglicht, mit ihren Kunden über den Messenger zu kommunizieren. Aktuell ist das Unternehmen auf der Suche nach nach Produktmanagern, die das Projekt profitabel machen sollen.

Der Knasti

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