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Moto Z2 Force: Bessere Leistung und noch mehr neue Mods

Lenovo Moto Z2 Force
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Am Dienstag stellte Lenovo sein neuen Flaggschiff vor: Das Moto Z2 Force sieht seinem Vorgänger zum Verwechseln ähnlich, doch in Sachen Ausstattung hat sich einiges getan. Neben dem Smartphone präsentierte Lenovo das neue 360-Grad-Kamera-Moto-Mod.

Schon Anfang des Jahres kündigte Lenovo an, auch in Zukunft auf die sogenannten Moto-Mods zu setzten, die mit dem ersten Smartphone der Moto-Z-Generation eingeführt wurden. Die Moto-Mods sind praktische Gadgets, die sich mittels Magneten und einer Schnittstelle auf der Rückseite des Smartphones befestigen lassen. So lässt sich das Handy zum Beispiel blitzschnell in einen leistungsstarken Lautsprecher, eine Handheldkonsole oder einen Projektor verwandeln. Bislang hatten modulare Smartphones jedoch nur überschaubaren Erfolg. Das könnte sich mit dem neuen Flaggschiff vielleicht ändern. Denn das Moto Z2 Force ist technisch gut aufgestellt und auch das Kamera-Mod sieht vielversprechend aus.

Moto Z2 Force
Das Moto Z2 Force

Moto Z2 Force mit Dual-Kamera

Das Design des Moto Z2 Force hat sich kaum verändert. Tatsächlich ist das neue Flaggschiff nur schwer von seinem Vorgänger zu unterscheiden. Und das liegt auch an den Moto-Mods: Damit neue Modelle auch mit den alten Mods kompatibel sind, müssen die Maße der Handys identisch bleiben. Allerdings hat Lenovo die Dicke des Moto Z2 Force auf 6,1 Millimeter gesenkt, sodass es sogar noch einen ganzen Millimeter dünner ist als sein Vorgänger.

Technisch hat sich aber einiges getan. Das Moto Z2 Force ist mit dem gleichen Prozessor von Qualcomm ausgestattet wie das Samsung Galaxy S8: Der Snapdragon 835 kann auf einen 6-GB-Arbeitsspeicher zurückgreifen und verspricht reibungslose Performance. Die 64 GB interne Speicherkapazität können mit einer Speicherkarte auf bis zu 2 TB erweitert werden. Das QHD-AMOLED-Display ist dank Shattershield-Glas bruchsicher und kratzfest. Auf der Rückseite findet sich eine 12-MP-Dual-Kamera mit Monochrom- und RGB-Sensor. Die Frontkamera verfügt über 8 MP und einen LED-Blitz. Der Akku des Moto Z2 Force wurde zugunsten der geringen Dicke verkleinert und kommt jetzt nur noch auf 2.730 mAh anstelle der 3.500 mAh des Vorgängermodells. Außerdem folgt Lenovo dem Trend und verzichtet auf die Kopfhörerbuchse. Kopfhörer werden stattdessen an den USB-Typ-C-Anschluss angeschlossen. Zum Verkaufsstart wird Android 7.1.1 Nougat als Betriebssystem dienen. Ein Update auf Android O steht aber schon in Aussicht.

Das Moto Z2 Force macht technisch einen soliden Eindruck. Lenovos Entscheidung den Akku zugunsten der Breite zu verkleinern löst allerdings insbesondere bei den Fans der Serie Kopfschütteln aus. Denn die starke Akkuleistung gehörte neben den Moto-Mods zur großen Stärke des Moto Z Force. Der Preis des Smartphones wurde in den USA auf 799 Dollar festgelegt. Eine stolze Summe, die Lenovo sicher keinen Vorteil verschafft.

Neue Module: 360-Grad-Kamera-Moto-Mod

Lenovo nutzte die Vorstellung des neuen Flaggschiffs, um wieder kräftig für die praktischen Mods zu werben. Außerdem wurde auch ein komplett neues Gadget vorgestellt: Schon bald wird es eine 360-Grad-Kamera-Mod für die Moto-Z-Reihe geben. Die Aufsteck-Kamera kann 4K-Videos oder auch 150-Grad-Weitwinkel-Fotos aufnehmen und wird mit einer eigenen Kamera-App ausgeliefert. Das Modul ist natürlich auch mit den älteren Moto-Z-Modellen kompatibel, doch ob die älteren Prozessoren die 4K-Videos verarbeiten können, ist noch nicht geklärt. In den USA wird das Gadget 300 Dollar kosten, ein Release-Datum gibt es aber noch nicht.

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