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Das war die CeBIT 2017

CeBIT 2017
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Smartes Parken, Mini-Beamer für zu Hause, Sushi-Roboter und LTE auf dem Mond: Die CeBIT ist vorbei und es gab in den letzten Tagen zahlreiche spannende Entwicklungen zu bestaunen. Die CeBIT zeigt vor allem smarte Lösungen für Wirtschaft und Industrie und ist, ganz anders als MWC und CES, keine Messe, die sich an den Konsumenten richtet. Spannende neue Technologien, die wir im Alltag wiederfinden könnten, gibt es aber dennoch!

Internet auf dem Mond?

CeBIT Vodafone Mond
Lte auf dem Mond?

Die neuesten Ideen aus dem Hause Vodafone hatten wir bereits vorgestellt. Das Unternehmen bringt das schnelle Netz in 15 deutsche Städte. Doch damit nicht genug: Vodafone möchte das schnelle LTE-Netz auch außerhalb der Erde testen. Eine private Mondfähre soll entsprechend ausgestattet und ins All geschickt werden. Was erstmal etwas unnütz klingt, hat auch einen Sinn: Das LTE-Netz soll genutzt werden, um Fahrzeuge auf dem Mond zu steuern und mehr über seine Oberfläche herauszufinden. Unterstützt wird das Unternehmen von dem Berliner Startup Part-Time-Scientists, das die Fahrzeuge und die Reise zum Mond vorbereitet.

Telefónica baut LTE 800 aus

Nicht nur Vodafone plant ein schnelles Netz, auch Telefónica, die Firma hinter O2, will das LTE-Netz ausbauen. Der Mobilfunkprovider will in den nächsten zwei Jahren vor allem das LTE 800-Netz ausbauen. LTE 800 nutzt – wie der Name schon vermuten lässt – die 800er Funkfrequenzen. Sie sind besonders gut, da sie weiter reichen und einfacher in Gebäude eindringen als höhere Frequenzen. Das Ergebnis: Der Empfang verbessert sich. Zudem will der Konzern in diesem Jahr auch die Empfangsprobleme, die viele Nutzer aufgrund der zwei verfügbaren Netze von O2 und E-Plus haben, beseitigen.

Partnerland Japan bringt humanoide Roboter mit

CeBIT humanoide Roboter
In Japan ist die Robotik weitaus fortgeschrittener als bei uns.

Pflegeroboter, tierähnliche Roboter, intelligente Prothesen: Das diesjährige Partnerland Japan hat bereits eine ganze Menge verschiedener Roboter zu bieten und hat einige davon auch mit auf die CeBIT mitgebracht. Roboter-Experte Professor Hiroshi Ishiguro hatte Roboter zur Präsentation mitgebracht und aufgezeigt, welche Aufgaben sie übernehmen könnten. Er sieht vor allem in der Pflege von Demenzkranken und auch im Bereich frühkindliche Bildung Möglichkeiten. Für ihn ist ganz klar: Das Zeitalter der Robotik ist gekommen. Seinen bekanntesten Roboter, ein Ebenbild von sich selbst, hatte er diesmal leider nicht dabei.

Selbstfahrende Autos und Busse

IBM schickte auf dem CeBIT-Gelände seinen selbstfahrenden Bus Olli los. Gesteuert wird er von der KI Watson, die nicht nur für das Fahren zuständig ist, sondern auch für die Unterhaltung der 12 Fahrgäste sorgen soll. Dabei ist Watson lernfähig und kann mit jeder neuen Interaktion neue Informationen speichern, sodass er sogar zu richtigen Gesprächen fähig ist.

Smart geparkt

CeBIT Smart geparkt
Auf der Suche nach einem freien Parkplatz?

In Hamburg wird Parken smart: Die Telekom wird bis zu 11.000 Parkplätze der Stadt mit intelligenten Sensoren ausstatten. Diese befinden sich im Boden des Parkplatzes und erkennen selbstständig, ob sich ein Auto darauf befindet oder nicht. In einer passenden App können Autofahrer nach freien Plätzen suchen, sie buchen und auch direkt bezahlen. Die Stadt setzt das Projekt gemeinsam mit der Deutschen Telekom um. Der Umbau der Parkplätze soll sich vor allem langfristig lohnen: Die robusten Sensoren sollen bis zu 15 Jahre im Boden überstehen.

Intels neue Drohnen

Bereits im Vorfeld wurde besprochen, welches Vorhaben Intel mit auf die Messe bringt: Der Chip-Hersteller wollte deutlich demonstrieren, wie seine Drohnen nützlich zum Einsatz kommen können. So stellte der Konzern zum Beispiel einige Modelle seiner Tochterfirma Ascending Technologies vor. Die Drohnen sollen zum Beispiel Windräder, Bohrinseln oder Flugzeuge untersuchen und so bei der Wartung helfen.

Datensicherheit: Natürlich mit Edward Snowden

Edward Snowden
Edward Snowden

Auch das Thema Datensicherheit sollte auf der diesjährigen CeBIT eine große Rolle spielen. Denn wenn alles immer digitaler wird, gibt es auch immer mehr Daten, die geschützt werden müssen. In puncto Datenschutz ist natürlich Whistleblower Edward Snowden einer der besten Ansprechpartner. Das Interview per Live-Schalte drehte sich aber überwiegend um seine private Situation als um das Thema Datenschutz. Das ganze Interview steht auf YouTube zur Verfügung.

Mehr zur CeBIT

Interessiert an Mixed Reality-Games, Smarten Bienenstöcken, einem smarten Geisterhaus und dem schnellsten Netz Deutschlands? Hier findest Du noch mehr vielversprechende Technologien, die auf der CeBIT vorgestellt wurden.

Und im nächsten Jahr?

2018 wird die CeBIT nicht wie gewohnt im März, sondern vom 11. bis zum 15. Juni stattfinden. Die Veranstalter wollen etwas mehr Abstand zu den großen internationalen Messen CES und MWC zu erreichen. Außerdem soll die Messe auch wieder einen Publikumstag bekommen. In diesem Jahr war die CeBIT vor allem auf Business-Kunden ausgerichtet und weniger für Konsumenten interessant. Im kommenden Jahr soll es auch für sie wieder mehr zu sehen geben.

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