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HTC: Drei Flaggschiffe für 2017

HTC
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In seiner Keynote hat HTC kürzlich das U Ultra und das U Play vorgestellt. Die beiden neuen Flaggschiffe sollen den Konzern wieder an die Spitze bringen. Nun hat Smartphone-Chef Chang Chia-Lin in einem Interview jedoch durchscheinen lassen, dass der Konzern noch an einem weiteren Smartphone arbeitet, das vermutlich mit dem Qualcomm Snapdragon 835 ausgestattet sein wird.  

Die neuen U-Modelle von HTC sehen nach einem radikalen Schnitt aus: Weg von der Metall-Unibody-Marnier hin zu einem neuen Design. Auch der neue Mut zu mehr Farbe lässt vermuten, dass sich der Hersteller auf zu neuen Ufern bewegt. Anstatt sich hoffnungsvoll auf alt bekanntes zu verlassen, schien der Konzern mit einer radikalen Veränderung neue Kunden (oder Alte zurück-)gewinnen zu wollen.

Offenbar war das Ganze aber wohl kein radikaler Schritt. Denn wie heute bekannt wurde, stützt sich der Konzern nicht nur auf diese beiden Flaggschiffe, sondern arbeitet noch an einem dritten Gerät. Das lassen Aussagen des Smartphone-Chefs Chang Chia-Lin vermuten. Demnach sei es so, dass HTC ein neues Smartphone herausbringen werde, wenn die neueste CPU da ist. Er nennt zwar kein Modell, meint aber vermutlich den neuesten Qualcomm-Prozessor, den Snapdragon 835. Dieser, so hieß es kürzlich in einigen Medien, würde nicht vor April dieses Jahres in einem Smartphone stecken. Daraus war auch zu schließen, dass das LG G6 vermutlich noch mit dem Qualcomm Snapdragon 821 ausgestattet sein würde. Mit einem weiteren Flaggschiff ist also voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Jahres zu rechnen.

Das HTC 11?

HTC Vive
Erfolgreich: Die VR-Brille HTC Vive.

Ob es sich bei diesem Smartphone um das HTC 11 handeln wird, ist noch nicht klar. Interessant wird auch die Gestaltung des Geräts sein. Besinnt sich der Konzern hier auf seinen Ursprung oder wird er weiter auf eine neue Linie, wie beim U setzen? Es wäre besser, wenn sich das kommende Flaggschiff, nicht nur im Prozessor, stark von den HTC Us unterscheidet. Denn das würde zumindest die Chance steigern, dass auch alle Flaggschiff-Smartphones Interesse bei den Kunden wecken. Allerdings fällt es dem Konzern aktuell generell schwer, seine Geräte entsprechend an den Mann oder die Frau zu bringen. Besonders in China hatte das Unternehmen mit demaktuellen Top-Modell einen nur schweren Start gehabt. Hier wurde das Smartphone günstiger mit einem Mittelklasse-Prozessor angeboten. Im vierten Quartal 2016 verkündete das Unternehmen, dass der Umsatz gestiegen sei, die Flaggschiff-Produkte HTC 10 und die Vive gut von den Kunden angenommen würden. Insgesamt kommt das Unternehmen aber nicht aus der Verlustzone.

Chang in Plauderlaune

Offenbar ist Chang Chia-Lin aktuell sehr gesprächig, was die zukünftigen Produkte des Unternehmens angeht. Denn auch zur geplanten Smartwatch, um die es seit einer Weile ruhig geworden war, fand er klare Worte. Seine Aussage: HTC wird keine Smartwatch haben. Wer sich schon gefreut hatte und nach kürzlich geleakten Bildern eines Prototyps neue Hoffnung schöpfte, kann sich nun wieder beruhigen. Besonders für ein Unternehmen wie HTC, das einst sehr erfolgreich war und sich nun eher auf dem absteigenden Ast befindet, sind Experimente nicht unbedingt eine gute Idee. Denn, so Chang, selbst Apple als großer Hersteller bei Smartwatches. Das Unternehmen wird also eher auf Nummer sicher gehen und sich auf den Smartphone-Markt konzentrieren.

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