Startseite News & Trends Die teuren Gewinner: Schwache Zahlen von MediaTek

Die teuren Gewinner: Schwache Zahlen von MediaTek

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Budget-Chiphersteller MediaTek vermeldet schwache Zahlen für das zurückliegende Quartal. Nüchterne Bilanz: Die Käufer haben im wichtigen Weihnachtsgeschäft vermehrt zu teureren Konkurrenzprodukten gegriffen.

Entgegen den üblichen Erwartungen ist das Weihnachtsgeschäft eine komplexe Angelegenheit. Vor allem hochwertige, geschenketaugliche Produktlinien profitieren häufig von der gesteigerten Ausgabenlust der Konsumenten. Das Nachsehen haben dann Hersteller kostengünstigerer Alternativen. Mittelbar betroffen: Chiphersteller MediaTek. Der taiwanische Konzern bestückt vorrangig Mittelklassemodelle etablierter Marken wie das HTC A9s und kontinentalchinesische Flaggschiffe wie etwa das aktuelle Meizu MX6 oder Xiaomis Redmi-Serie. Aber auch die Tatsache, dass Weihnachten im wichtigen Absatzmarkt China keine besondere Rolle spielt, mag dazu beigetragen haben, dass der Chip-Spezialist nun schwache Zahlen vermeldet: Über das Jahr betrachtet hat sich MediaTek zwar um 22% Prozent verbessert, muss jedoch einen regelrechten Einbruch um 34,4% niedrigere Nettoeinnahmen gegenüber dem dritten Quartal verschmerzen. Damit hat der MediaTek immer noch 164 Millionen US-Dollar erwirtschaftet, im Ganzen muss sich MediaTek in einem hochgradig kompetitiven Markt mit sinkenden Margen zufrieden geben.

Mit Spannung wird derzeit MediaTeks Prozessor der nächsten Generation erwartet: Der Helio X30 wird im 10-nm-Verfahren gefertigt und soll mit 10 Kernen MediaTek fit für kommende Generationen von Oberklasse-Smartphone machen. Neben dem wichtigen Smartphone-Geschäft beliefert MediaTek auch Hersteller von Flachbildfernsehern, Routern und Modems mit seinen Produkten.

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