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Mobile Office: So wurde des Büro mobil – Vom Nokia Communicator bis Samsung DeX

Mobile Office
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Vor rund 21 Jahren wurde der Arbeitsplatz mobil. Mit dem Nokia Communicator begann eine neue Ära. Dank modernen Mobil Office-Geräten wie Microsoft Continuum und Samsung DeX haben wir unsere wichtigsten Dokumente immer dabei und können jederzeit bequem daran weiterarbeiten.

Im August 1996 brachte Nokia ein Handy auf den Markt, das heute als Urvater des modernen Smartphones bezeichnet werden darf. Nokia selbst nannte den Communicator 9000 allerdings „Büro im Westentaschenformat“. Denn es war das erste Mobiltelefon, mit dem unterwegs E-Mails verschickt und empfangen werden konnten. Doch das ist noch längst nicht alles: Der Communicator 9000 konnte auch Webseiten im HTML-Browser öffnen und Fax-Dokumente empfangen. Für eine schnelle, komfortable Bedienung gab es sogar eine ausklappbare Tastatur. Heutige Smartphonebesitzer können über diese Ausstattung nur schmunzeln, doch vor 21 Jahren kostete diese Hightech-Paket umgerechnet rund 1400 Euro. Der Communicator 9000 und seine Nachfolgermodelle waren ihrer Zeit eine technische Sensation, doch den Markt konnten sie nie erobern. Dieses Kunststück vollbrachte Apple 2007 mit der Einführung des iPhones.

Microsoft Continuum: Die Brücke zwischen Smartphone und PC

Das „Büro im Westentaschenformat“ ist durch das Smartphone selbstverständlich geworden. Die wichtigen Dokumente sind immer mit dabei, doch die Bearbeitung auf den vergleichsweise kleinen Touchscreens ist oft mühselig. Am Laptop oder PC lässt es sich einfacher arbeiten, dafür finden diese Geräte aber keinen Platz in der Hosentasche.

Microsoft Continuum
Microsoft Continuum: Die Brücke zwischen PC und Smartphone

Microsofts Continuum schloss die Lücke zwischen Computer und Smartphone. Denn dank dem Display Dock konnte das Windows Phone mit einem Monitor, einer Maus und sogar einer Tastatur verbunden und so ohne großen Aufwand in einen PC verwandelt werden. Die Windows-Apps waren so programmiert, dass sie sich dem Desktop auch bei voller Auflösung anpassten. Doch nachdem Microsoft den Support für Windows Phones 2017 eingestellt hat, gehört auch diese innovative Idee bald der Vergangenheit an.

Samsung DeX: Die Idee des Mobile Office lebt weiter

Samsung DeX
Neu für das Galaxy S8, S8+ und Note 8: Samsung DeX

Oder vielleicht auch nicht! Denn zusammen mit dem Galaxy S8 und dem S8+ führte Samsung im April die DeX-Dockingstation ein. Diese erlaubt es das Galaxy S8, das S8+ oder auch das neue Note 8 mit einem Monitor, einer Maus und einer Tastatur zu verbinden. Samsung greift also Microsofts Idee auf und verbessert sie. Samsungs DeX ermöglicht es alle Android-Apps bei voller Auflösung im Desktop-Modus zu bedienen. Sogar einige Handyspiele wie Vainglory lassen sich mit Maus und Tastatur steuern. Hinzu kommt, dass Samsungs aktuelle Flaggschiffe deutlich mehr Leistung bringen als Microsofts Smartphones und so auch eine flüssigere Performance im Desktop-Modus garantieren.

Aussehen tut das Ganze auf dem Bildschirm fast wie ein gewöhnlicher Windows-Desktop. Das ermöglichst es Einsteigern sich schnell zurechtzufinden. Ein weiterer Vorteil gegenüber Windows Continuum: Der Multi-Window-Modus. Mit der Samsung DeX-Station kannst Du mehrere Fenster zugleich öffnen, wie bei einem richtigen Computer. Außerdem lädt die DeX-Station Dein Smartphone auf, während es angeschlossen ist und kühlt es zusätzlich mit einem kaum hörbarem Ventilationssystem, damit es nicht Gefahr läuft zu überhitzen.

Die Idee des Mobile Office, die vor über 20 Jahren mit Nokias Communicator begann, ist auch heute noch top-aktuell. Samsungs DeX ist die perfekte Lösung für alle, die ihr Smartphone bei der Arbeit benutzen.

Mit DEINHANDY in den Sommer Nummer 2
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