Startseite News & Trends CeBIT: 5G rückt ein Stück näher

CeBIT: 5G rückt ein Stück näher

CeBIT: 5G rückt ein Stück näher
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Halbzeit auf der CeBIT in Hannover: Internet of Things, Virtual Reality, künstliche Intelligenz, Datensicherheit und 5G stehen im Mittelpunkt und werden noch bis zum Ende der Woche besprochen. Allerdings gibt es bereits drei Highlights.  

5G: Vodafone bringt uns 2017 das schnelle Netz

CeBIT 5G Vodafone
Vodafone rüstet das mobile Netz in 15 deutschen Städten auf.

Die erste gute Neuigkeit der CeBIT: Das mobile Netz wird immer schneller. Zwar wird mit 5G erst zu 2020 gerechnet, trotzdem können Vodafone-Kunden schon in diesem Jahr mit neuen Höchst-Geschwindigkeiten surfen. Im Sommer soll in 15 deutschen Städten bereits mit Datenraten von bis zu 500 Mbit/s gesurft werden können. Der Mobilfunkprovider arbeitet derzeit bereits am Ausbau des Netzes in Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Erfurt, Hamm, Herne, Chemnitz, Coswig, Cottbus, Dresden, Stuttgart, Mannheim, Sindelfingen, Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen.

Ob und wann andere Städte hinzukommen werden, ist bisher unklar. Zudem beginnt das Unternehmen auch damit Analogsender abzuschalten, um ab 2019 schon Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s anbieten zu können. In anderen Bundesländern fehlt die politische Grundlage um die Netze abzuschalten, deshalb ist nicht klar, wann hier mit dem schnellen Netz zu rechnen ist. Die Frequenzen, die durch die Abschaltung des Analognetzes frei werden, werden benötigt, um die Kapazitäten für die mobilen Netze zu erhöhen.

Tower Tag: Das Virtual Reality-Erlebnis auf der CeBIT

Ziemlich cool sind die Entwicklungen im Bereich Virtual beziehungsweise Mixed Reality. Mit Tower Tag wurde auf der CeBIT ein Spiel vorgestellt, das wirklich das Zeug zum Kassenschlager hat. Zugegeben, im Spiel geht es nur darum, das Gegenüber zu beschießen, spannend ist die Entwicklung aber trotzdem. Denn Tower Tag verbindet die virtuelle und die tatsächliche Realität miteinander. Zum Spiel gehören nicht nur VR-Brille, Kopfhörer und Controller, sondern auch eine richtige Kulisse, die während des Spiels angefasst und benutzt werden kann. Ausprobieren kannst Du das Ganze natürlich noch auf der CeBIT. Wie genau das aussieht, zeigt das Video.

Internet of Things: Geisterhaus-Stimmung im Smart Home

CeBIT Sophos Haunted House
Am Stand von Sophos werden Besucher zu Hackern.

Smart Home liegt im Trend und immer mehr Unternehmen bieten Systeme für ein intelligentes Zuhause an. Doch wird die eigene Wohnung nicht auch angreifbar, wenn immer mehr Geräte mit dem Internet verbunden sind? Ja! Deshalb sollten die entsprechenden Systeme auch vor Angreifern geschützt werden. Wie das geht, liest Du unter anderem hier. Oder du schaust es Dir auf der CeBIT einfach an.

 

Die Sicherheitsexperten der britischen Firma Sophos zeigen auf der Technik-Messe, wie angreifbar Smart Home-Komponenten sind und wie sie geschützt werden können. Demonstriert wird das anhand eines Modells, dem Haunted House. Darin befinden sich zahlreiche Smart Home-geräte, die zum Beispiel die Temperatur überwachen, die Rollläden steuern oder aufzeichnen wer sich im Haus bewegt. Speziell vor Hackern geschützt ist das Haus nicht. Alle Cyberangriffe, die während der CeBIT und einige Wochen danach stattfinden, werden aufgezeichnet und ausgewertet. Um das Ganze etwas greifbarer zu gestalten, können Besucher der CeBIT ausprobieren, welche Macht die Hacker haben, wenn sie im Haunted House sind und herausfinden, welche Komponenten am leichtesten hackbar sind.

Smart Home für Bienen
Smart Home für Bienen?

Übrigens sind nicht nur unsere Häuser im Internet unterwegs, sondern bald auch Bienenstöcke. Das Startup Bee and Me will in Bienenstöcken Sensoren anbringen, die dem Imker Auskunft darüber geben, ob es den Bienen gut geht. Die Sensoren schicken wichtige Daten, wie zum Beispiel Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Aktivität der Bienen auf das Smartphone des Imkers. Die Technik, die den Stock in einen Smart Home für Bienen verwandelt, könnte weiterem Bienensterben vorbeugen.

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