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Von Vodafone und Vodaphone

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Deutsch ist eine verflixt schwere Sprache, da sind sich viele einig. Und die deutsche Rechtschreibung ist eine tiefe Grube voller Tücken und Gemeinheiten, voller Ausnahmen und ellenlanger, scheinbar willkürlich zusammengesetzter Wörter – die Rhabarberbarbarababierbar usw.–, die nur darauf warten, falsch geschrieben zu werden. Es gibt inzwischen sogar einen Wikipedia-Artikel über die häufigsten Falschschreibungen in der deutschen Sprache. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Eigennamen oder Fremdwörter: „Bertold Brecht“ zum Beispiel ist ein Dauerbrenner. Der Mann ließ sich nämlich mit „t“ am Ende schreiben – Bertolt Brecht.

MBit und LTE-Flatrate für Vodafone leider im Netz verschollen

Neuerdings scheinen sich viele Menschen in Deutschland auch mit Markennamen schwerzutun. Vodafone, eines der führenden Telekommunikationsunternehmen in Deutschland, ist so gut wie jedem ein Begriff; bei der Schreibweise ist man sich dann nicht mehr ganz so sicher. „Odafone“ und „Vadafone“ führen die Liste der Falschschreibungen – oder „Falschtippungen“ – an, dicht gefolgt von „Vodfone“ und „Vodofone“. Gibt man diese Suchbegriffe ein, landet man trotzdem noch da, wo man eigentlich hinmöchte, mit „Vodafon“ sogar ohne Verbesserungsvorschlag. Bei „Odefone“ wird es dann schon etwas schwieriger. Verzweifelte Kunden, die nur auf der Suche nach einem neuen Vertrag, einer anderen Flatrate, nach Störungshilfe oder einer Allnet-Flat sind, werden mit manchen Suchbegriffen nur schwer fündig. Wer „Voafone“ googelt, kann nur schwer an die gewünschten Produktinformationsblätter für das Handy kommen, dass man seinem Kind zu Weihnachten schenken möchte. Auch Highspeed-Tarife á la „So surfst du dreimal so schnell durchs Netz“ für das neue Prepaid-Telefon mit Festnetz-Funktion und zusätzlichem Datenvolumen – nebenbei das perfekte Handy für Geheimdienst-Agenten – oder lukrative DSL-Angebote von Vodafone lassen sich so nicht einfach finden.

Die vergebliche Suche nach Gigaspeed, Prepaid und Co.

Dass der deutsche Mobilfunk-Anbieter eventuell am Ende mit dem englischen Wort für Telefon, „Phone“, geschrieben wird, ist ja theoretisch noch sinnvoll und entspricht der Aussprache, die sich auch hierzulande durchgesetzt hat. Geht man nach Gehör, wäre auch „Vodafon“ noch richtig. Fun Fact am Rande: Das wird nicht mal von der Autokorrektur bemäkelt. Hilfreich ist es übrigens immer, verschiedene Suchbegriffe zu kombinieren. Gibt man „Odefone“ in Verbindung mit Gigaspeed, Gigacube oder GigaTV – und einer Reihe anderer Wörter mit Giga vorne dran – ein, wird man schon eher fündig. Auch MBit und LTE stehen hoch im Kurs. So landen Kunden, die durch die besondere Heimtücke der Vodafone-Schreibweise schon fast entmutigt wurden, doch noch bei den gesuchten Informationen.

Vodafone bekommt Vofafone-Konkurrenz

Ob man nun Kalzium oder Calzium schreibt, ist allen außer Word egal und wer hat schon als Kind von vornherein verstanden, dass das Trilogie und nicht Triologie heißt – macht beides wunderbar Sinn. Aber dass es tatsächlich mindestens neun verschiedene Schreibweisen von Vodafone gibt, ist schon bemerkenswert, auch wenn es sich sicherlich bei einigen nur um Tippfehler handeln dürfte. Dass die allerdings so häufig verwendet werden, dass sie es in die Top-Listen der Suchanfragen bei Google schaffen, sollte dem Mobilfunk-Anbieter vielleicht zu denken geben. „Voafone“, „Vofafone“, „Vodafon“, „Vodefone“, „Vodofone“ und Co. verdrängen damit sogar prominente (und sinnvolle) Konkurrenten wie DSL, Kabel oder Handy. Also: Auf die „Vadafones“ und „Vodaphones“ dieser Welt!

Fashion Bloggerin

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