Startseite News & Trends HiSilicon Kirin 960: Immer auf die Großen!

HiSilicon Kirin 960: Immer auf die Großen!

Huawei
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Einen haben wir noch – nach Qualcomm, Samsung und MediaTek macht auch HiSilicon/Huawei mit neuer Prozessorausstattung von sich reden. Nun ist das jüngste Mitglied der Rechnerfamilie vorgestellt worden, der HiSilicon Kirin 960.

Nebst Samsung und Apple ist mit Huawei ein weiterer Hersteller mit eigenen Prozessoren am Markt vertreten. HiSilicon ist ein direktes Tochterunternehmen des chinesischen Smartphone-Konzerns und bestückt neben der konzerneigenen Smartphone-Produktlinie auch Smartphones des ausgegründeten Massenherstellers Honor. Nun hat HiSilicon ein neues Schmankerl auf den Markt geworfen, das es in sich hat: Den Kirin 960, der nicht nur das im November erscheinende Phablet Huawei Mate 9 befeuern wird, sondern auch Qualcomm und Apple in die Schranken weisen soll.

Bewährtes mit Upgrade

Die Grundvoraussetzungen lesen sich auf den ersten Blick nicht schlecht: Abermals -wie schon beim Vorgänger Kirin 950- setzt HiSilicon auf einen Octacore-Prozessor in mittlerweile fast schon typischer big.LITTLE-Architektur á la ARM, d.h. aufgeteilt in zwei Segmente zu je 4 Prozessorkerne: Einmal vom Typ Cortex A 73 und einmal vom Typ Cortex A53, wobei die 53er für den effizienten Alltagsbetrieb zuständig sind und die 73er dazu dienen, echte Hochleistungsanwendungen zusätzlich anzutreiben.

Beim Kirin 960 handelt es sich um einen Prozessor, der im 16-nm-Fertigungsverfahren hergestellt wird, auch hier beruft sich HiSilicon auf vorhandene Erfahrungen mit dem Vorgängermodell, entsprechend überschaubar dürfte der Leistungszuwachs ausfallen.

Deutlich durchzugsstärker soll jedoch die neue integrierte GPU sein. Der ARM Mail G71 MP8 kommt zum einen mit 20 Prozent weniger Energie aus als sein Vorgänger, zum anderen soll die verfügbare Leistung um 180 Prozent über dem bisherigen Spitzenwert liegen.

Laut Huawei soll der Kirin 960 im bekannten Geekbench 4 eine neue Bestmarke im Multicore-Vergleich gesetzt haben. Aktuelle Flaggschiff-Chips wie Qualcomms Snapdragon 821 oder Apples A10 hatten hier das Nachsehen. Beim grafikrelevanten Benchmark GFXBench 4.0 lag zwar Apples A10 nach wie vor vorn, der Snapdragon 821 jedoch musste sich auch hier geschlagen geben.

Keine Frage, dass sich Huawei/HiSilicon angesichts solcher Werte auch auf anderen Gebieten voll auf Gaming-Kompatibilität konzentrieren. Der Kirin 960 unterstützt nun die Flash-Speicherschnittstelle UFS 2.1 und die OpenGL-API Vulkan.

Fazit: Ordentlich Kraft

Sollten sich die vorgestellten Messwerte auch im Alltag nachvollziehen lassen, könnte Huawei den Markt zum Weihnachtsgeschäft nochmal gehörig aufmischen, denn mit einem neuen Flaggschiff und echter Hochleistungshardware hat das Mate 9 das Zeug ein spannender Konkurrent für die etablierte Konkurrenz zu werden. Einen ersten Eindruck können wir uns alle ab 2. November verschaffen, denn dann soll das Huawei Mate 9 mit dem Kirin 960 auf den Markt kommen.

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