Startseite News & Trends Identifikation per Herzschlag – biometrisches Sicherheitssystem der Zukunft?

Identifikation per Herzschlag – biometrisches Sicherheitssystem der Zukunft?

Sicherheitssystem
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Nach Finger, Gesicht und Netzhaut könnte auch das Herz künftig zum Entriegeln von Geräten genutzt werden. Forscher der Universität Buffalo haben ein biometrisches Sicherheitssystem entwickelt, das die Form, Größe und Töne eines Herzens erkennt – und das völlig kontaktlos. Die Parameter des Herzens sind bei jedem Menschen einzigartig, somit sind es eindeutige Marker. Wie das herzbasierte Sicherheitssystem funktioniert erfährst Du hier.

Bekannt sind bereits Sicherheitssysteme, die Parameter des Herzens aufzeichnen, bisher jedoch mit Elektroden. Ein kontaktloses System hingegen ist neu – ein großer Fortschritt gegenüber aktueller Software, wie zum Beispiel Fingerabdrucksensoren.

Wie funktioniert das kardiale Sicherheitssystem?

Herzbasierte Sicherheitssysteme
Kardiale Sicherheitssysteme könnten bald aktuelle biometrische Software ablösen.

Klassische biometrische Sicherheitssysteme nutzen biometrische Merkmale zur Identifikation und Verifikation von Personen. Bei der Identifikation wird ein Merkmal im 1:N-Vergleich mit den abgespeicherten N-Merkmalen einer Datenbank verglichen, um die Identität eines Probanden festzustellen. Für die Verifikation einer Person wird ein 1:1-Vergleich genutzt, das heißt zwei Templates eines biometrischen Merkmals müssen bis zu einem gewissen Grad miteinander übereinstimmen.

Das herzbasierte Sicherheitssystem funktioniert mit einem Doppler-Radar. Binnen acht Sekunden schafft es das Signal, das Herz zu vermessen und die Rhythmik des Herzschlags aufzuzeichnen. Die Signalstärke ist dabei deutlich niedriger als WiFi und soll damit gesundheitlich unbedenklich sein.

Wie sicher ist es?

Laut den Forschern ist das System sicherer als Passwörter und andere biometrische Sicherheitssysteme. Ein Austricksen, wie es zum Beispiel bei Fingerabdrücken und Iris schon geklappt hat, ist nicht mehr so einfach möglich. Die kardiale Identifikation könnte in Computern, Smartphones oder an Flughäfen eingesetzt werden.

Welche Vorteile bietet das System?

Das neue System bietet im Vergleich zu gegenwärtig eingesetzter biometrischer Erkennungssoftware einige Vorteile: Es arbeitet passiv und kontaktlos – Nutzer müssen sich nicht mehr aktiv einloggen oder ausloggen. Außerdem ist eine kontinuierliche Kopplung mit dem verifizierten Nutzer möglich, sodass das Gerät automatisch gesperrt wird, sobald er sich davon entfernt.

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