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Sieht so das Smartphone der Zukunft aus?

Studie: Sieht so das Smartphone der Zukunft aus?
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Smartphones sind aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken! Gerade deshalb ist es so spannend, die Entwicklung der Technologie zu verfolgen. Dabei stellen sich natürlich auch die Fragen: Wo geht es noch hin? Welche Aufgaben werden Smartphones in der Zukunft übernehmen? Wie sieht das Smartphone der Zukunft aus? Dazu haben die Deutschen schon sehr konkrete und teilweise überraschende Vorstellungen, wie eine Studie zeigt.

Das Smartphone als Epilierer! Klingt komisch? Eine Studie hat gezeigt, dass sich einige Deutsche das tatsächlich wünschen. Aber keine Panik, es gibt auch Ideen die näher an der Realität sind. YouGov hat im Auftrag von Lenovo Deutschland 2.000 Deutsche über 18 Jahren gefragt, wie sie sich das Smartphone der Zukunft vorstellen. Die Wünsche der Befragten reichen von wochenlanger Akkulaufzeit über unzerstörbare Displays bis hin zum Smartphone, das im Haushalt hilft. Wirklich spannend ist die Studie aber erst, wenn sie ins Verhältnis zu den aktuellen Entwicklungen gesetzt wird. Denn viele der Wünsche könnten wirklich wahr werden und zwar mit Technologien, die heute schon entwickelt werden.

Ganz oben auf der Wunschliste: Lange Akkulaufzeit

Ganz klar, gegen eine längere Akkulaufzeit hätte sicher kein Smartphone-Nutzer etwas einzuwenden. Schließlich ist der smarte Begleiter immer genau dann außer Gefecht gesetzt, wenn er dringend gebraucht wird. Generell müssen die Hochleistungs-Geräte viel zu oft an das Ladegerät angeschlossen werden. 57 Prozent der befragten Personen wünschen sich wochenlange Akkulaufzeiten, was dank neuer Technologien sogar schon bald möglich sein könnte. Wissenschaftler haben an der University of Michigan and Cornell eine Batterie entwickelt, die nur alle drei Monate aufgeladen werden muss. Die Technik steckt zwar noch in den Kinderschuhen, könnte aber in ein paar Jahren tatsächlich den Traum vieler Smartphone-Nutzer erfüllen.

Umfrage Smartphone der Zukunft
Quelle: Statista
Smartphone Akku
Nur alle paar Wochen das Smartphone laden? Das könnte bald Realität sein.

Apropos Akku: Er spielt auch in zwei anderen Wünschen der Befragten eine Rolle. Zum einen wünschen sich 48 Prozent eine sekundenschnelle Akkuladezeit, zum anderen möchten knapp 30 Prozent auf das Kabel verzichten und den Akku lieber über die Luft aufladen. Klingt nach Zukunftsmusik? Nicht ganz. Das Unternehmen Energous hat mit WattUp bereits eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht, Geräte ohne Kabelverbindung über die Luft aufzuladen. Die Technik basiert auf Funkfrequenzen und kann in zahlreiche Geräte integriert werden und dabei sogar mehrere Smartphones, Tablets und weitere Devices aufladen. Vielleicht müssen wir dafür gar nicht auf das Smartphone der Zukunft warten. Apple könnte Gerüchten zufolge schon das iPhone 8 mit der entsprechenden Technik ausstatten.

Das Smartphone der Zukunft mit unzerstörbarem Display

Auf das unzerstörbare Gehäuse, das sich die Hälfte aller Befragten gewünscht hat, müssen wir wahrscheinlich noch ein wenig warten. Allerdings ist das Thema unzerstörbares Display schon Realität. Sowohl das Ende 2015 erschienene Moto X Force als auch das 2016 präsentierte Moto Z Force von Lenovo ist mit einem bruchsicheren Display ausgestattet. Tests haben bewiesen, dass beide Smartphones zahlreichen Stürzen standhalten und zudem gibt der Hersteller eine Garantie von vier Jahren auf den Bildschirm des Smartphones. Dass das Smartphone der Zukunft weitaus stabiler wird als heutige Modelle, ist also durchaus möglich – Mit dem richtigen Design.

Module sind doch noch in?

Modulares Smartphone
Module kamen bisher nicht so gut an.

Modulare Smartphones haben wir schon im vergangenen Jahr kennengelernt. Das LG G5 und das Motorola Moto Z können durch Zusatzmodule, wie zum Beispiel Beamer, Zusatz-Akkus und Kameramodule, erweitert werden. Viele Kunden konnten beide Hersteller leider nicht begeistern. Umso überraschender ist es, dass sich 19 Prozent der Befragten mehr Modularität wünschen. Auch das Baukastensystem wird in diesem Zuge genannt – Googles Projekt Ara hätte also sicher Abnehmer gefunden, hätte man es nicht im vergangenen Jahr begraben. Besonders wenn man ein anderes Ergebnis betrachtet fällt auf, dass das Baukastensystem gewünscht wird: 38 Prozent der befragten Personen wünschen sich, dass beim Smartphone der Zukunft Basismodule getauscht werden können, sobald neuere Technik verfügbar ist. Möglich soll das System sein, es muss sich nur der richtige Entwickler finden. Vielleicht macht Google ja noch einen zweiten Versuch.

Spiegelreflex und Stereo-Sound

Die Kameras in unseren Smartphones werden immer besser. Mehr Megapixel, verbesserte Linsen, Bildstabilisatoren und Co. machen jeden Hobby-Fotografen fast schon zum Profi. Offenbar reicht das den Befragten nicht aus: 39 Prozent von ihnen wünschen sich eine Kamera auf Spiegelreflex-Niveau im Smartphone der Zukunft. Tatsächlich hatte Nokia einst ein Smartphone mit satten 41 Megapixeln auf den Markt gebracht. Das Problem am Nokia Pure View 808 war allerdings die Größe. Denn eine gute Kamera lässt sich nur schwer handlich in ein Smartphone integrieren. Durch Zusatzmodule könnte dieses Problem allerdings gelöst werden. Auch ein anderer Wunsch kann so erfüllt werden. 32 Prozent der Befragten wünschten sich Lautsprecher mit der Soundqualität einer Stereoanlage. Lenovo bietet mit dem JBL SoundBoost Speaker bereits ein Moto Mod für sein Moto Z an. Wirklich weit entfernt ist guter Sound auf dem Smartphone also nicht.

Umfrage Smartphone der Zukunft
Quelle: Statista

Allround-Talent Smartphone: Die abstrusen Ideen

Smartphone Werkzeug
Ein Smartphone mit Werkzeug-Modulen?

Ja, Module sind eine tolle Idee und können den Alltag sicher auch bereichern. Aber die Wünsche, die einige der befragten Personen äußerten, sind dann doch etwas merkwürdig und kaum zu glauben. So können sich 28 Prozent der Studienteilnehmer vorstellen, dass das Smartphone um einen Foto- und 3D-Drucker erweitert wird. Hin und wieder ist das sicher praktisch, nur wahrscheinlich ebenso unhandlich wie die folgenden Ideen. 11 Prozent wünschen sich das Smartphone als Helfer im Haushalt, beim Kochen, Nähen und Bügeln. 8 Prozent könnten sich für Module begeistern, die als Werkzeugersatz dienen: Hammer, Bohrer, Schweizer Taschenmesser. Ebenso praktisch gedacht ist der Wunsch nach Kosmetikapplikationen. 6 Prozent der befragten Personen würden sich Epilierer, Rasierer und Fingernageltrockner am Smartphone wünschen. Ganz egal, wie das Smartphone der Zukunft aussehen wird, mit solchen Funktionen ist wohl eher nicht zu rechnen.

Wie kann das Smartphone der Zukunft noch besser werden? Mit schnellerem mobilen Internet natürlich! Auf der Wunschliste der Befragten wurden schnellere Prozessoren nicht explizit genannt. Wichtig sind sie aber dennoch, besonders für die schnelleren Verbindungen. Denn wenn 5G im Jahr 2020 wirklich der neue Standard wird, sind die Prozessoren und Modems von heute fast alle maßlos überfordert. Allerdings entwickeln die großen Chip-Hersteller bereits neue SoCs und Modems, die in der Lage sein werden die neuen großen Datenströme zu verarbeiten, vereinzelt gibt es sogar schon Beispiele. So ist der neue Snapdragon 835 von Qualcomm mit dem passenden Modem X50 schon in der Lage sich mit 5G-Netzwerken zu verbinden.

Gespannt auf das Smartphone der Zukunft?

Es gibt schon zahlreiche sehr gute Entwicklungen, die noch nicht jetzt, aber im Smartphone der Zukunft eingesetzt werden könnten. Akkus, die wochenlang nicht aufgeladen werden müssen, bruchsichere Gehäuse, Modulbauweise: Vieles davon ist bereits möglich. Wir sind gespannt, welche Entwicklungen in den nächsten Jahren noch dazukommen.

Wer keine Lust hat, auf das Smartphone der Zukunft zu warten, der bekommt bei uns schon die besten aktuellen Geräte von Samsung, Huawei, Apple und vielen anderen Herstellern.

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Kommentare (2)

  1. Wenn die Zukunft unzerstörbare Displays und Werkzeug-Module bringt, fänd’ ich das persönlich nicht schlecht! Interessanter Artikel by the way.

    1. Hallo Sanja,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Mit unzerstörbaren Displays würde der Alltag für uns auch ganz sicher leichter werden 😉 Aber das Handy als Schraubenzieher können wir uns noch nicht so ganz vorstellen. Doch schauen wir mal, was die Zukunft so bringt.
      Beste Grüße
      Dein Team von DEINHANDY.

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