Startseite News & Trends Nest: Googles elektronischer Wachhund

Nest: Googles elektronischer Wachhund

Heimüberwachung
0

Google sorgt für Sicherheit: Mit Nest hat der Internetriese bereits 2014 ein Unternehmen für Heimautomatisierung gekauft. In vielen Ländern sind die smarten Geräte von Nest schon seit 2014 erhältlich, hierzulande waren sie bisher nur über Importe verfügbar. Nun hat Google offenbar begriffen, dass auch in Deutschland große Nachfrage nach Geräten besteht, die für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden sorgen.

Die Smart-Home-Lösungen von Nest sind mehr als Helfer, die im richtigen Moment Alarm geben. Denn der kluge Rauchmelder und die Überwachungskameras von Googles Tochterfirma sind ein durchdachtes Konzept, das auch in Deutschland schon viele Menschen zu schätzen wissen. Bisher mussten sie die Geräte allerdings importieren lassen und dann damit leben, dass Rauchmelder und Kameras nur Englisch sprachen. Das wird sich in Zukunft ändern: Nest-Chef Matt Rogers gab gestern auf der Digital-Konferenz DLD bekannt, dass die Firma nun nach Deutschland, Italien, Österreich und Spanien expandiert und alle Produkte des Herstellers damit auch die jeweiligen Landessprachen lernen. Die ersten Produkte können sogar schon bei Partnern, wie Amazon oder Cyberport bestellt werden. Sie sollen ab dem 15. Februar ausgeliefert werden. Aktuell werden der intelligente Rauchmelder und die Überwachungskamera angeboten, auf das smarte Thermostat, das Nest zuerst entwickelt hatte, müssen Kunden noch bis zum Sommer warten.

Smarten Mitbewohner von Nest gefällig?

Nest Cam Indoor

Die Nest Cam Indoor ist das beste Überwachungstool für Deine Wohnung. Die Kamera erkennt Menschen im Bild und schlägt nur Alarm, wenn unbekannte Personen zu sehen sind. Das Bild, das die Kamera aufzeichnet wird ans Smartphone gesendet, sodass Du jederzeit beobachten kannst, was in Deiner Wohnung gerade passiert. Die Kamera ist mit Mikrophonen und Lautsprechern ausgestattet, damit Du nicht nur zusehen, sondern auch handeln kannst, wenn ein Einbrecher in der Wohnung ist. Ein Vorteil: Die Kamera zeichnet auf und speichert. Damit kannst Du auch im Nachhinein sehen, was in der Wohnung passiert ist, während Du weg warst. Die Kosten für die Heimüberwachung liegen bei 200 Euro.

Nest Cam OutdoorDamit Einbrecher erst gar nicht in die Wohnung kommen, gibt es die Nest Cam Outdoor. Sie ist weitaus robuster als ihre Schwester für den Innenraum und hält Temperaturen zwischen -20 und 40 Grad Celsius aus. Auch sie erkennt Menschen im Bild und schlägt bei unbekannten Personen Alarm. Mit diesen kannst Du ebenfalls über ein Mikro und Lautsprecher kommunizieren. Auch nachts hat die Cam den Durchblick. Die Kamera kostet ebenfalls 200 Euro.

Nest RauchmelderWas eine Kamera nicht aufzeichnen kann, erkennt der intelligente Rauchmelder von Nest. Er meldet nicht nur, dass es brennt, sondern auch wo das Feuer ausgebrochen ist. Zudem kann er Feuer, Schwelbrände und sogar Kohlenmonooxid erkennen. Das geruchslose Gas ist lebensgefährlich und wird vom Menschen meist nicht bemerkt. Der Rauchmelder warnt indem er eine Nachricht auf das Smartphone sendet und den Brand direkt per Sprachausgabe gemeldet. Und selbst wenn es nicht brennt, unterstützt der Rauchmelder die Bewohner des Hauses: Läuft nachts jemand an ihm vorbei, beleuchtet er automatisch den Raum. Für dieses Gerät werden 120 Euro fällig.

Vorfreude auf den Sommer

Nest ThermostatAuf das Nest-Learning-Thermostat müssen wir zwar noch bis zum Sommer warten, allerdings ist die Vorfreude bei vielen sicher groß. Denn das Gerät steuert die Heizung und lernt dabei die Gewohnheiten der Bewohner kennen. Es lernt die Wunschtemperaturen kennen und regelt die Temperatur herunter, wenn niemand im Haus ist. Das ist nicht nur praktisch sondern auch energieeffizient. Laut Nest wurden mit dem Thermostat weltweit bereits acht Milliarden kWh Energie gespart. Die Temperatur kann per Smartphone auch aus der Ferne geregelt werden. Wer die Wohnung im Urlaub nicht auskühlen lassen will oder auf dem Weg nach Hause schon mal das Wohnzimmer anwärmen möchte, kann das ganz einfach und schnell per App tun. Dieses Gerät kostet 249 Euro.

Unsere besten Android-Smartphones

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.