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Telekom und Co. wollen Service-Providern den Garaus machen

Netzbetreiber
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Die drei großen Anbieter Deutschlands sind auch die Netzbetreiber: Telekom, Vodafone und O2. Kleinere Provider mieten lediglich Ressourcen, um eigene Mobilfunkverträge anzubieten. Dagegen wollen die drei „Großen“ nun vorgehen.

5G gegen Funklöcher

Immer wieder wird über Deutschlands Funklöcher und die langsame Verbindung außerhalb der Städte gemeckert. Daran wollen vor allem die drei Netzbetreiber – Telekom, Vodafone und O2 – etwas ändern. Bis 2021 sollen Funklöcher endlich gestopft und das Netz auf 5G ausgebaut werden.

Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, lud nun die drei deutschen Netzriesen zum Mobilfunk-Gipfel in Berlin ein. Eine wichtige Frage, die geklärt werden muss: In welchem Rahmen wird das künftige 5G-Mobilfunknetz versteigert, damit auch kleinere Service-Provider ihren Kunden das neue schnelle Netz zur Verfügung stellen können?

Netzbetreiber gegen Service-Provider

Wenn es nach der Telekom und Co. geht, lautet die Antwort „Überhaupt nicht“. Als Großabnehmer mieten die Provider die Netze lediglich und sind nicht an ihrem Ausbau und der Instandhaltung beteiligt. Demensprechend haben sie die Möglichkeit, ihren Kunden deutlich günstigere Tarife anzubieten als die Betreiber der Netze selbst. Der Umsatzanteil der Service-Anbieter stieg zuletzt auf knappe 20 Prozent. Telekom, Vodafone und O2 fordern nun die Abschaffung der Vorgaben zur Zusammenarbeit mit Service-Providern wie 1&1 oder Freenet. Im Endeffekt wird das wahrscheinlich vor allem dem Endkunden Kosten verursachen.

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