Startseite News & Trends Intelligentes Smartphone vom Android-Gründer?

Intelligentes Smartphone vom Android-Gründer?

Andy Rubin Smartphone
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Android-Erfinder Andy Rubin plant offenbar eine eigene Smartphone-Linie. Auch wenn bislang kein offizielles Statement des Google-Pioniers vorliegt, scheinen aktuelle Gerüchte detailliert genug, um von einem ernstgemeinten Unterfangen auszugehen.

2005 hatte Rubin Android an Google veräußert und war seither für den Suchmaschinengiganten tätig gewesen. Nachdem er acht Jahre lang die Entwicklung des Android-Projekts zum weltweit erfolgreichsten Smartphone-Betriebssystems vorangetrieben hatte, war er vor zwei Jahren aus dem Konzern ausgeschieden. Zuvor war er außerdem für den Aufbau der Google-eigenen Robotikabteilung verantwortlich.
Die Zeit nach seinem Abschied hat der Handypionier anscheinend genutzt, um zu seinen Wurzeln zurückzukehren. Unter dem Namen „Essential Products Inc.“ hat er ersten Informationen zufolge bereits im November 2015 ein Unternehmen angemeldet, das derzeit rund 40 Mitarbeiter beschäftigt und an einem randlosen Smartphone arbeitet. Die Entwicklung ist anscheinend bereits auf der Zielgeraden; auf der CES soll Rubin laut gut informierten Kreisen Kontakte zu US-amerikanischen Mobilfunk-Providern gesucht haben.

Erste Rahmendaten

Wie ein nicht näher genannter Insider berichtet, soll das Rubin-Phone mit einem 5,5-Zoll Display ausgestattet sein, das auch unterschiedliche Druckstufen wahrnimmt, ähnlich der 3D-Touch-Technologie von Apple. Außerdem experimentiere Essential Products mit Keramikoberflächen und einem Magnetanschluss für unterschiedliche externe Gadgets, der auch Third-Party-Herstellern offenstehen soll.

Wird das Rubin-Smartphone intelligent?

Interessant ist der Fall, weil sich Rubin nach seinem Abgang bei Google anderen Themen zugewandt hatte. Der ebenfalls von ihm initiierte Inkubator „Playground Global“ investiert vor allem in Unternehmen mit Fokus auf künstliche Intelligenz und Big Data. Noch im Juni hatte Rubin in einem Interview die Einschätzung geäußert, dass eben diese beiden Bereiche den nächsten großen Technologiesprung ermöglichen würden. Unwahrscheinlich, dass seine Rückkehr ins Smartphone-Business unberührt von diesen Erwägungen bleibt. Immerhin hat er ein schlagkräftiges Team um sich gesammelt. Der Expertentrupp von Essential Products umfasst ehemalige Google-Softwaremanager ebenso wie frühere Samsung- und Apple-Mitarbeiter.

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Kommentare (1)

  1. In der Tat, nachdem das “klassische” Smartphone mittlerweile erste Ermüdungserscheinungen zeigt, ist es Zeit für einen echten Gamechanger. Denn ob faltbare Screens oder 3D-Dualscreens allein ausreichen, den etwas hinkenden Markt wirklich anzufeuern, ist noch abzuwarten. Die ganz große Veränderung könnte diesmal unter der Haube stattfinden.

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