Startseite News & Trends Da ist es! Apple stellt iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus vor

Da ist es! Apple stellt iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus vor

iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus
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Die Katze ist aus dem Sack, und die Gerüchteküche hat Wort gehalten. Apples Vorzeigejubilar hört auf den Namen iPhone X und schlägt ein neues Kapitel im Corporate Design auf. Optisch etwas weniger Revolution als erwartet, doch in puncto Technik könnte das iPhone X der Branche einen neuen Schub nach vorn verpassen.

Gerüchte gehören zu Flaggschiffen mittlerweile wie die Zwiebel zum Mett. Kaum ein Marketinginstrument ist im hart umkämpften Smartphone-Geschäft so wirksam wie die gezielte Indiskretion. Und so halten Apple, Samsung und Co. nicht nur still, wenn gut gehütete Firmengeheimnisse schon vor Veröffentlichungstermin die Runde machen, sondern befeuern den Hype noch mit ihrer „no comment“-Policy, die jede noch so vage Annahme zur heißen Möglichkeit hochjazzt. In kaum einem Jahr war das Gerüchtegewitter so eindrucksvoll wie 2017 – rund um Apples frisch veröffentlichten Dekadenkracher.

Fazit: Die „gut informierten Kreise“ sind gut informiert wie nie. Ja, das iPhone X heißt iPhone X – auf gut Latein wohlgemerkt, der offizielle Marketingsprech will es als „iPhone Ten“ am Markt platziert wissen – abwarten, was daraus wird.
Doch weiter im Text: Ja, Touch ID ist passé und Face ID gehört die Zukunft. Ja, der A11-Core liefert so viel Leistung wie nie, das iPhone X lässt sich kabellos aufladen und ja, es kostet schlappe 1000 Dollar/Euro und mehr.

Äußere Werte: So sieht das iPhone X aus

Optisch haben Leaker, Twitterer, Techies, Freaks und Co. bereits im Vorfeld alle Register und die richtigen Schlüsse gezogen. Das iPhone X(Ten!) präsentiert sich auf 5,8 Zoll als echter Flächenmagnet. Rückseitig mit verstärktem Glas bestückt setzt Apple beim in Grau und Silber erhältlichen iPhone X auf einen in der Tat neuen „Look and Feel“.

Geradezu anschmiegsam erscheint das auf Randlosigkeit getrimmte Überdisplay, das hier beinahe die gesamte Gerätefläche einnimmt. Eingefasst von einem schmalen Metallrahmen durchbricht lediglich an der Oberseite eine schmale Aussparung für Kamera, Mikro, Lautsprecher und Sensoren die endlosen Weiten: Eine technisch nachvollziehbare, im Design vielleicht nicht ganz überzeugende Lösung. Hier ist manch ein anderer Hersteller gefühlt schon weiter. Stichwort Xiaomi Mi Mix 2. Dennoch, das iPhone überzeugt durch Brillanz: Apple spricht beim selbstgeboosteten AMOLED-Klon vom „Super Retina Display“ mit in der Tat eindrucksvollen 2436 x 1225 Pixeln und einem Konstrastumfang von 1:1000.000. Apples True-Tone-Technologie soll darüber hinaus für Farbbrillanz bei jeder Lichtlage sorgen.

iPhone X Frontansicht
So sieht es aus: Das iPhone X von vorn. Gut zu sehen: Die Aussparung am oberen Displayrand.

Starke Technik für die Zukunft

A11 Bionic
Apples neuester Hexacore-Prozessor „A11 Bionic“

Unter der Haube pumpt Apples neue „A11 Bionic“ getaufter Hausprozessor das Datenwerk mit angeblich bis zu 70 Prozent mehr Leistung als sein Vorgänger durch die Kanäle. Der kraftvolle Arbeiter soll dabei nicht nur die Doppelkamera (Weitwinkel und Tele, wie zuvor schon beim iPhone 7 Plus) auf der Rückseite erheblich beschleunigen, sondern in erster Linie genug Leistung für Apples revolutionäre Entsperrtechnik per „Face ID“ vorhalten. Dabei spricht der Namenszusatz „Bionic“ für sich. Denn so maßgeblich Fingerabdrucksensoren lange Zeit waren, schon bald könnten sie ebenso eingemottet werden wie zuletzt der Klinkenstecker, denn Apple setzt künftig auf Gesichtserkennung! Face ID setzt dabei auf biometrische Gesichtserkennung, verwendet also eine dreidimensionale Maske des Nutzers zum Abgleich mit dem Betrachter. So soll verhindert werden, dass ein einfaches Foto genügt, um den Gesichtsscanner zu überlisten. Nette Spielerei: Das Sensorium ist außerdem in der Lage, die Mimik des Betrachters in sogenannte „Animojis“ zu übertragen, also Emojis, die exakt die Stimmung ihres Nutzers wiedergeben – in Echtzeit.

Kabelfrei und Spaß dabei

In einem Punkt hat Apple denn doch noch die Gemeinde der Allwissenden überlistet: Ja, das iPhone X ist kabellos aufladbar. Ja, es gibt (ab 2018) eine Ladematte namens „AirPower“ und ja, die Energieübertragung findet nach dem gängigen Qi-Standard statt. Damit sind nicht nur IKEA-Kunden mit Sofastation auf der sicheren Seite, endlich sorgt Apple mit seinem etwas überfälligen Schritt für Standardsicherheit.

iPhone 8 – Die unauffällige Verwandtschaft?

Auffällig unauffällig, so lässt sich das Nichtgewitter der vergangenen Wochen rund um die erwarteten Regel-Nachfolger für iPhone 7 und iPhone 7 Plus beschreiben. Unaufgeregte Wochen mit schmalen Diskussionen um die Frage, ob die nun veröffentlichten Thronfolger denn nun wirklich auf den Namen iPhone 7s/Plus hören würden! Nun, es ist das iPhone 8 geworden, und mancherorts wird spekuliert, es handle sich um einen simplen Marketingtrick für den wichtigen chinesischen Markt, gilt die „8“ dort doch als ausgesprochene Glückszahl.

Doch genug der Stirnrunzelei. Beim iPhone 8 und dem iPhone 8 Plus gibt es solide Hausmannskost für alle, die den gewohnten iPhone-Look schätzen und lieber auf behutsame Innovation setzen. Auffälligste Neuerung: Glasgehäuse á la HTC U11, Note 8 und Co, ansonsten halt die erwarteten Upgrades rund um Prozessor und Betriebssystem. Preislich bleiben die Nachfolger der Serie treu, 699 Dollar/Euro kostet das Ticket ins Apple-Wunderland mindestens. Alles Wichtige zum iPhone 8 und dem iPhone 8 Plus findet Ihr in unserem Geräteartikel.

iPhone X mit Vertrag – Jetzt vorbestellen

Apple selbst spricht beim iPhone 8 vom 22. September als Start für den offiziellen Vorbesteller-Release. Das iPhone X hingegen startet, gewohnt exklusiv, erst am 27. Oktober. Preislich setzt das iPhone X einen neuen Markstein. 999 US-Dollar kostet das „kleine“ Einsteigermodell mit 64 GB, in Europa werden sogar 1149€ im Einzelverkauf fällig.

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iPhone 8

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